Moritz Haegi über sein Jahr in Palästina

Moritz Haegi über sein Jahr in Palästina

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag
Wir waren letztes Jahr beide an der Schule des Friedens in Kappel
am Albis
(https://www.reflab.ch/andreas-nufer-und-seine-schule-des-friedens/):
Moritz Haegi und ich. Er ist Doktorand für für Nahoststudien an der
Uni Basel und Rapper. Als MzumO rappt er über den Krieg in Gaza,
über sein Jahr in Palästina und die Unterdrückung, die er dort
tagtäglich beobachtet hat. Seine Musik sei seine Art, Eindrücke und
Gefühle, ja sein Leiden über die Situation zu verarbeiten, auf eine
sehr körperliche Weise. «Sumud»* ist dabei ein Begriff, den ihn
inspiriert: Standhaftigkeit, ja vielleicht ein gewisser Trotz,
weiterzumachen. Moritz Haegi spricht nicht über seine Spiritualität
oder seine Erfahrungen von All-Einheit – sondern gibt uns einen
tiefen Einblick ins Leben der Menschen in einem Gebiet der Welt, in
dem Gewalt und Unterdrückung leider an der Tagesordnung sind. Seine
Perspektive als Forscher und als Künstler ist dabei eine
einzigartige, die den Konflikt aus verschiedenen Blickwinkeln
beleuchtet. *Arabisch für Standhaftigkeit, steht auch für einen
Wert, der in der palästinensischen Kultur hochgehalten wird. Wir
bilden im RefLab unterschiedliche Perspektiven auf den
Nahost-Konflikt ab und sind uns der Komplexität des Themas bewusst.
Hier eine Auswahl weiterer Beiträge dazu:
https://www.reflab.ch/zwei-jahre-gaza-krieg-empathie-vertraegt-kein-aber/
https://www.reflab.ch/anita-haviv-ziviles-engagement-in-israel/
https://www.reflab.ch/verlorene-zeit-und-fluechtige-freiheitsmomente/
https://www.reflab.ch/wolfgang-kraushaar-wie-man-ueber-den-israel-palaestina-konflikt-diskutieren-sollte/
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