Psychologische Flexibilität – Warum dein innerer Widerstand dich wachhält

Psychologische Flexibilität – Warum dein innerer Widerstand dich wachhält

vor 2 Tagen
19 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Du liegst im dunklen Zimmer und versuchst verzweifelt, eine Sorge
im Kopf so lange zu drehen und zu wenden, bis sie endlich
verschwindet. Doch je mehr du gegen das unangenehme Gefühl
ankämpfst, desto größer und schwerer scheint es zu werden.
Während dein Körper eigentlich ruhen will, arbeitet dein Gehirn
auf Hochtouren, um eine Lösung für ein Problem zu finden, das
sich nachts gar nicht lösen lässt.





Du erfährst heute, wie der Begründer der Akzeptanz- und
Commitmenttherapie, Steven C. Hayes, durch eine radikale
Kapitulation vor der eigenen Angst die psychologische
Flexibilität entdeckte. Du erkennst die biologische Dauerschleife
zwischen deinem Frontallappen und der Amygdala, die dich in
starrer Kontrolle gefangen hält. Dabei lernst du das Tool der
Gedanken-Züge kennen, mit dem du lernst, belastende Sorgen nur
noch als beschriftete Waggons an dir vorbeiziehen zu lassen, ohne
direkt in sie einzusteigen.





Diese Flexibilität ist nachts dein wichtigster Schlüssel zur
Ruhe, da das kognitive Gegenargumentieren im Bett deine Erregung
massiv steigert. Erst wenn du den Widerstand gegen die innere
Unruhe aufgibst, signalisierst du deinem Nervensystem echte
Sicherheit. Du merkst, wie sich der Druck hinter deinen Augen
löst, sobald du deine Gedanken nicht mehr für absolute Befehle
hältst. Heute Abend gibst du den Kampf gegen dich selbst auf und
findest genau dadurch den Weg in den Schlaf.



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