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Beschreibung
vor 1 Monat
Was macht ihr, wenn das mächtigste Modell einfach nicht will? Mark
und Jens nutzen die Lücke vor ihrer nächsten Gästefolge für eine
Zwischenfolge ohne Gast und knüpfen dabei an ihre frühere Folge mit
René zum Thema Skills an: Dort ging es um Skills für Organisationen
und Menschen, hier geht es um die technische Seite: Vibe Coding,
KI-Skills und die großen Modelle. Los geht's mit einer Definition:
Vibe Coding, der Begriff, den Andrej Karpathy im Februar 2025
geprägt hat, heißt, mit der Maschine zu reden, bis lauffähige
Software herauskommt. Vibe Engineering legt noch eine Schicht
Kontext und Struktur obendrauf. Mark erzählt dazu, wie Claude Code
mit einem Opus-Modell sich stundenlang weigerte, ein konkretes
Problem zu lösen, bis er über ein Plugin Codex von OpenAI als
Reviewer einklinkte und das Problem prompt gelöst war. Nebenbei
entwirren die beiden die Namensverwirrung im Modell-Zoo: Codex ist
bei OpenAI mal Modell, mal App, mal Modus, dazu kommen GPT-5.5,
Amazon Bedrock, GitHub Copilot und Azure. Wer da nicht
durcheinanderkommt, hat aufgepasst. Der wichtigste praktische Tipp
der Folge: Architecture Decision Records (ADRs), und zwar nicht in
Word, sondern in Markdown, damit eine KI sie später lesen, auf
Konsistenz prüfen und Dubletten finden kann. Wie weit KI-Agenten
dabei inzwischen gehen, zeigt eine Anekdote vom Wochenende: Nachdem
Mark und sein Agent sich nicht einig wurden, ob ein Bug wirklich
existiert, verlangte das Modell Bildschirmfreigabe, Tastaturzugriff
und Barrierefreiheitsrechte auf dem Mac und klickte sich
anschließend selbst durchs UI, um den eigenen Fehler zu finden. Ein
mulmiges, aber beeindruckendes Gefühl. Auf der anderen Seite steht
Manus AI, mit dem Jens in nur zwei Prompts eine Anwendung mit
OCR-Erkennung und Google-Kalender-Login gebaut hat: funktional,
nach übereinstimmender Einschätzung beider aber noch lange nicht
veröffentlichungsreif. Ein zweiter Schwerpunkt ist der Umgang mit
KI-generierten Zusagen: „Sind alle Fehler weg?" „Ja." Spoiler:
nein, manchmal werden Fehler einfach einer anderen Session
zugeschoben. Als Gegenmittel hat Mark sich einen Pre-Mortem-Skill
gebaut, der ein Vorhaben rückwärts denkt (es ist gescheitert, was
war schuld?) und so systematisch an Security, Login-Masken und
Consent erinnert, woran man sonst zu spät denkt. Der Rat: Bei jedem
„ist sicher" zwei- oder dreimal kritisch nachfragen, bis die KI
auch das nennt, was sie beim ersten Mal weggelassen hat. Ein
ehrlicher Blick geht auch auf den Suchtfaktor von Vibe Coding: Rate
Limits sind lästig (selbst der teure Max-20-Plan von Anthropic hat
ein Limit), haben aber ihr Gutes, weil sie eine erzwungene Pause
und damit Work-Life-Balance erzeugen. Jens' eigene
Open-Claw-Installation prüft sogar die Tageszeit und schickt ihn
abends ins Bett. Gleichzeitig plädieren beide dafür, nicht jedem
Menschen das volle Chat-Fenster mit all seiner Macht vor die Nase
zu stellen: Wer den ganzen Tag Folien baut, braucht kein
Hardcore-Auto-Complete-Tool, sondern eine spezialisierte, auf den
Anwendungsfall zugeschnittene Lösung. Für den Einstieg empfehlen
beide No-Code/Low-Code-Werkzeuge wie Bolt oder Lovable. Dort lässt
sich Vibe Coding gefahrlos ausprobieren, bevor man sich an die
mächtigeren, aber auch risikoreicheren Werkzeuge wagt. Zum Schluss
zwei sehr private Beispiele: Mark hat seinem
Philips-Hue-Bewegungsmelder im Keller per Gespräch mit Claude eine
Funktion beigebracht, die es beim Hersteller so gar nicht gibt: Das
Licht bleibt jetzt an, wenn man während der Wartezeit erneut
vorbeiläuft. Und die beiden kündigen ihre neue Podcast-Webseite auf
GitHub Pages an, auf der alle Transkripte auf Deutsch und Englisch
als Markdown zum Download bereitstehen, jeden Dienstag
aktualisiert, mit Suche, Feedback-Formular und Teilen-Funktion.
und Jens nutzen die Lücke vor ihrer nächsten Gästefolge für eine
Zwischenfolge ohne Gast und knüpfen dabei an ihre frühere Folge mit
René zum Thema Skills an: Dort ging es um Skills für Organisationen
und Menschen, hier geht es um die technische Seite: Vibe Coding,
KI-Skills und die großen Modelle. Los geht's mit einer Definition:
Vibe Coding, der Begriff, den Andrej Karpathy im Februar 2025
geprägt hat, heißt, mit der Maschine zu reden, bis lauffähige
Software herauskommt. Vibe Engineering legt noch eine Schicht
Kontext und Struktur obendrauf. Mark erzählt dazu, wie Claude Code
mit einem Opus-Modell sich stundenlang weigerte, ein konkretes
Problem zu lösen, bis er über ein Plugin Codex von OpenAI als
Reviewer einklinkte und das Problem prompt gelöst war. Nebenbei
entwirren die beiden die Namensverwirrung im Modell-Zoo: Codex ist
bei OpenAI mal Modell, mal App, mal Modus, dazu kommen GPT-5.5,
Amazon Bedrock, GitHub Copilot und Azure. Wer da nicht
durcheinanderkommt, hat aufgepasst. Der wichtigste praktische Tipp
der Folge: Architecture Decision Records (ADRs), und zwar nicht in
Word, sondern in Markdown, damit eine KI sie später lesen, auf
Konsistenz prüfen und Dubletten finden kann. Wie weit KI-Agenten
dabei inzwischen gehen, zeigt eine Anekdote vom Wochenende: Nachdem
Mark und sein Agent sich nicht einig wurden, ob ein Bug wirklich
existiert, verlangte das Modell Bildschirmfreigabe, Tastaturzugriff
und Barrierefreiheitsrechte auf dem Mac und klickte sich
anschließend selbst durchs UI, um den eigenen Fehler zu finden. Ein
mulmiges, aber beeindruckendes Gefühl. Auf der anderen Seite steht
Manus AI, mit dem Jens in nur zwei Prompts eine Anwendung mit
OCR-Erkennung und Google-Kalender-Login gebaut hat: funktional,
nach übereinstimmender Einschätzung beider aber noch lange nicht
veröffentlichungsreif. Ein zweiter Schwerpunkt ist der Umgang mit
KI-generierten Zusagen: „Sind alle Fehler weg?" „Ja." Spoiler:
nein, manchmal werden Fehler einfach einer anderen Session
zugeschoben. Als Gegenmittel hat Mark sich einen Pre-Mortem-Skill
gebaut, der ein Vorhaben rückwärts denkt (es ist gescheitert, was
war schuld?) und so systematisch an Security, Login-Masken und
Consent erinnert, woran man sonst zu spät denkt. Der Rat: Bei jedem
„ist sicher" zwei- oder dreimal kritisch nachfragen, bis die KI
auch das nennt, was sie beim ersten Mal weggelassen hat. Ein
ehrlicher Blick geht auch auf den Suchtfaktor von Vibe Coding: Rate
Limits sind lästig (selbst der teure Max-20-Plan von Anthropic hat
ein Limit), haben aber ihr Gutes, weil sie eine erzwungene Pause
und damit Work-Life-Balance erzeugen. Jens' eigene
Open-Claw-Installation prüft sogar die Tageszeit und schickt ihn
abends ins Bett. Gleichzeitig plädieren beide dafür, nicht jedem
Menschen das volle Chat-Fenster mit all seiner Macht vor die Nase
zu stellen: Wer den ganzen Tag Folien baut, braucht kein
Hardcore-Auto-Complete-Tool, sondern eine spezialisierte, auf den
Anwendungsfall zugeschnittene Lösung. Für den Einstieg empfehlen
beide No-Code/Low-Code-Werkzeuge wie Bolt oder Lovable. Dort lässt
sich Vibe Coding gefahrlos ausprobieren, bevor man sich an die
mächtigeren, aber auch risikoreicheren Werkzeuge wagt. Zum Schluss
zwei sehr private Beispiele: Mark hat seinem
Philips-Hue-Bewegungsmelder im Keller per Gespräch mit Claude eine
Funktion beigebracht, die es beim Hersteller so gar nicht gibt: Das
Licht bleibt jetzt an, wenn man während der Wartezeit erneut
vorbeiläuft. Und die beiden kündigen ihre neue Podcast-Webseite auf
GitHub Pages an, auf der alle Transkripte auf Deutsch und Englisch
als Markdown zum Download bereitstehen, jeden Dienstag
aktualisiert, mit Suche, Feedback-Formular und Teilen-Funktion.
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