Plattformregulierung statt Social Media-Verbot

Plattformregulierung statt Social Media-Verbot

vor 1 Woche
Im Gespräch mit der Bildungsforscherin Prof. Dr. Nina Kolleck
1 Stunde 5 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche

Die Bildungsforscherin Nina Kolleck ist der Auffassung: Es ist
kein Naturgesetz, dass soziale Medien Hass verstärken und
Selbstzweifel nähren. 
In ihrem Buch »Der Kampf in den Köpfen. Wie TikTok, Instagram und
Co. unsere Kinder manipulieren« sagt sie: "Plattformen ziehen
Milliarden junger Menschen täglich in ihren Bann. Es findet ein
Kampf in den Köpfen unserer Kinder und Jugendlichen statt. Die
Debatten um Smartphone-Verbote, um Regeln und Schulordnungen, die
wir aktuell erleben, sind Ausdruck dieses Konflikts."
Zugleich ist Nina überzeugt: "Die Herausforderungen des digitalen
Zeitalters sind keine Bedrohung, vor der wir uns fürchten müssen,
sondern eine Aufgabe, der wir uns stellen können. Sie sind eine
Chance, Nähe, Gemeinschaft und Verantwortung neu zu denken." Ein
Social-Media-Verbot sieht sie kritisch, vielmehr müssen die
Plattformen reguliert, der Kampf mit den Tech-Giganten
aufgenommen und gewonnen werden.  Die Kraft dazu haben wir -
wenn wir endlich beginnen.
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