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Beschreibung
vor 5 Tagen
Dr. Marc Barisch arbeitet bei Siemens in Karlsruhe im Central
Technology Office und beschäftigt sich unter anderem mit
Prozessautomation und Industrial AI. Er beschäftigt sich seit
über einem Jahrzehnt mit der Frage, wie Anlagen bspw. aus der
Chemie-, Pharma- und Lebensmittelbranche intelligenter und
autonomer werden. Im Gespräch mit Heiko Löffler erklärt er, warum
die Prozessindustrie mit ihren 30-Jahres-Lebenszyklen und
Investitionen im dreistelligen Millionenbereich nach völlig
anderen Regeln spielt als die diskrete Fertigung. Er ordnet das
ARC-Reifegrad-Modell ein — von der manuellen Ventilsteuerung bis
zum Lights-Out-Betrieb — und zeigt, wo die meisten Anlagen heute
wirklich stehen. Marc macht deutlich, warum der erste Schritt
fast immer derselbe ist: Daten verfügbar machen, bevor man über
KI-Modelle nachdenkt. Er erklärt, wie NAMUR Open Architecture und
Zusatzsensoren in Bestandsanlagen neue Datenzugänge schaffen,
warum Software Defined Automation mit Containerisierung und
Kubernetes die starre Hardware-Welt aufbricht und wo Advanced
Process Control heute schon 5–15 % Energieeinsparung liefert.
Dazu wagt er den Blick nach vorne auf Physical AI, humanoide
Roboter in der Anlagen-Inspektion und personalisierte Medizin in
autonomen Pharmaanlagen — mit der nötigen Portion Realismus. Ein
Gespräch für alle, die verstehen wollen, was auf dem Weg zur
autonomen Anlage heute schon geht, wo der echte Mehrwert liegt
und warum der Weg das Ziel ist.
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Marc Barisch auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/marc-barisch/
Heiko Löffler auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/
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