Kostenfalle Fruehjahrscheck? Untersuchung aus ADAC Sicht sinnvoll -Im Zweifel zweite Meinung einholen Der Was? audio Autotipp von Michael Weyland

Kostenfalle Fruehjahrscheck? Untersuchung aus ADAC Sicht sinnvoll -Im Zweifel zweite Meinung einholen Der Was? audio Autotipp von Michael Weyland

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

 



Foto:  ADAC/Gerd George

Alles wird teurer, das merkt man überall. Im Supermarkt, an der
Tankstelle, auf der Öl- und Gasrechnung und auch bei der
Autoreparatur. Hier sind – wie überall im Geschäftsleben – nicht
nur seriöse Unternehmen unterwegs, sondern auch Firmen, die
abzocken wollen. Koste es, was es wolle und in der Regel kostet
es unser Geld. Aufmerksam sollte man daher sein, wenn beim so
genannten Frühjahrscheck völlig unerwartet teure Schäden
auffallen. Die manchmal gar nicht vorhanden sind. 



Darum geht es diesmal!
Nach dem Winter werben viele Werkstätten für ihren
Frühjahrscheck. Dabei wird das Fahrzeug für eine kleine Gebühr
rundum untersucht, mit dem Ziel, Schäden nach dem Winter zu
finden. Immer wieder erlebt der ADAC, dass bei diesen
Frühjahrschecks vermeintliche Defekte - teils im vierstelligen
Bereich - gefunden werden. Damit einher geht meist auch das
Angebot der Werkstatt, den Schaden sofort vor Ort zu beheben, oft
wird eine hohe Dringlichkeit oder ein Verkehrssicherheitsproblem
geltend gemacht. Der Mobilitätsclub informiert darüber, wie mit
diesen Frühjahrschecks umgegangen werden kann und welche Rechte
Autofahrer haben.

Generell ist ein regelmäßiger Check zu empfehlen. Ein Fahrzeug
besteht aus einer Vielzahl von Verschleißteilen, die durch den
Einfluss von Belastung, Wetter und Zeit an Leistung einbüßen oder
sogar kaputt gehen können. Für Werkstätten sind Frühjahrschecks
insofern interessant, als dass sie auftretende Defekte reparieren
können. Den ADAC erreichen aber immer wieder Verdachtsmeldungen
von Mitgliedern, dass einzelne Werkstätten versuchen, nach einem
Check unnötige Reparaturen zu verkaufen.

Autofahrer sollten wissen, dass es ihnen bei einem Frühjahrscheck
immer freisteht, ein Reparaturangebot abzulehnen. Der eigentliche
Auftrag bezieht sich nur auf die Untersuchung und nicht auf einen
möglichen Folgeauftrag. Insbesondere bei aufwändigeren
Reparaturen empfiehlt der ADAC, dass man sich zunächst den
Schaden zeigen lassen sollte und dann einen Kostenvoranschlag
anfertigen lässt. Anschließend kann man sich bei einer zweiten
Werkstatt oder einer neutralen Prüfstelle eine weitere Bewertung
oder Angebot einholen. ADAC Untersuchungen zeigen, dass die
Reparaturkosten je nach Anbieter sehr weit auseinander liegen
können, weshalb sich Vergleichen immer lohnt.

Verbraucher sollten dann stutzig werden, wenn sie zu einer
sofortigen Entscheidung gedrängt werden. Selbst für den Fall,
dass der Schaden so schwer sei, dass man damit nicht mehr
weiterfahren könne, gibt es die Möglichkeit, sich telefonischen
Rat bei einer anderen Werkstatt oder auch der ADAC
Technik-Hotline einzuholen. Auf keinen Fall sollte bei Skepsis
ein Reparaturauftrag erteilt werden - auch eine mündliche Zusage
kann bereits als Auftrag gewertet werden. Wer von vornherein eine
neutrale Untersuchung favorisiert, sollte den Frühjahrscheck bei
einer Einrichtung durchführen lassen, die keine eigenen
Reparaturen anbietet. Das können unabhängige Prüfdienste sein -
auch der ADAC bietet entsprechende Untersuchungen in vielen
Prüfzentren an. 

 



 


 


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https://www.was-audio.de/aatest/2026_kw_21_Kostenfalle_Fruehjahrscheck_-_Im_Zweifel_zweite_Meinung_einholen_Autotipp_kvp.mp3
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