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Es ist sicherlich keine üble Nachrede zu behaupten, dass bis vor drei Jahren kaum jemand Dietzhölztal-Ewersbach kannte, zumindest nicht in der Automobilszene. Wirtschaftsfachleute hingegen kannten den Ort als Wohnort von Prof. Dr. Friedhelm Loh, dem Eigentümer der Friedhelm Loh Group, zu der unter anderem Rittal gehört. Mit der Gründung des Nationalen Automuseums The Loh Collection wurde der Ort dann zur Pilgerstätte von Tausenden von Automobilfans. Und: Der Besuch lohnt sich! 

Darum geht es diesmal!

Seit nunmehr drei Jahren gibt es das Nationale Automuseum The Loh Collection: Seit der Eröffnung am 23. Juli 2023 hat sich die mehrfach prämierte Sammlung im mittelhessischen Dietzhölztal-Ewersbach als feste Größe der internationalen Automobil- und Klassikerszene etabliert. Mehr als 275.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt haben die Ausstellung seitdem erlebt. Zur Verbesserung der Infrastruktur vor Ort entsteht derzeit auf dem Museumsgelände ein Hotel mit 60 Betten.  

Faszination auf Rädern: 140 Jahre Automobilgeschichte

Herzstück des Museums ist die Dauerausstellung. Sie umfasst rund 130 sorgfältig ausgewählte Fahrzeuge aus 140 Jahren Automobilgeschichte – von frühen Pionierautomobilen über Design-Ikonen, Prototypen und Einzelstücke bis zu Rennwagen von internationalem Rang. Zu den Highlights zählen unter anderem Michael Schumachers letzter Weltmeister-Ferrari, der Lincoln Continental von US-Präsident John F. Kennedy und das nur einmal gebaute Rekordfahrzeug Maybach Exelero.

Rallye-Legenden: Zeitreise auf Asphalt, Schotter und Schnee Neben der Dauerausstellung prägen hochkarätige Sonderausstellungen das Profil des Museums. Nach „100 Jahre 24h Le Mans – der Mythos, die Helden, die Autos“, „Ferrari – Meisterstücke für Rennstrecke und Straße“ und „Grand Prix – Ikonen der Königsklasse“ steht aktuell der Rallyesport im Mittelpunkt.  

Das Chassis #1 des exklusiven Hochleistungsfahrzeugs überbrachte Hans Werner Aufrecht, Gründer von AMG und HWA, persönlich dem Nationalen Automuseum (v.l.nr. Hans Werner Aufrecht, Martin Marx, CEO HWA, Simon-Markus Loh, Prof. Friedhelm Loh

HWA EVO: moderner Meilenstein trifft Motorsportgeschichte

Ein besonderer Akzent im Jubiläumsjahr ist der HWA EVO. Das Chassis #1 des exklusiven Hochleistungsfahrzeugs überbrachte Hans Werner Aufrecht, Gründer von AMG und HWA, persönlich dem Nationalen Automuseum. Aus diesem Anlass zeigt das Museum seit dem 22. Juli 2026 im Rahmen einer Sonderausstellung auf dem „Marktplatz“ ein außergewöhnliches Ensemble, das die Entwicklungslinie vom historischen Homologationsmodell über den DTM-Rennsport bis zur modernen Neuinterpretation nachzeichnet.  

Im Mittelpunkt steht der HWA EVO, der formal und ideell an den Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II anknüpft. Im Nationalen Automuseum trifft der Neuzugang auf zwei Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II mit den Chassis-Nummern 1 und 500.

Alle Fotos: Nationales Automuseum The Loh Collection

 

 

 

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Dass Automobile und Emotionen bei den meisten von uns zusammengehören, ist keine Neuigkeit. Zwar gibt es wirklich Käufer, die das alles völlig nüchtern sehen und bei denen im Zweifelsfall tatsächlich ein Euro mehr oder weniger beim Kaufpreis ausschlaggebend ist, das dürfte aber eher die Ausnahme, als die Regel sein. Wer sich für ein Fahrzeug von CUPRA interessiert, für den überwiegen die Emotionen bestimmt, was aber keineswegs heißt, dass man unnötig Geld ausgeben müsste, wie das Beispiel des neuen CUPRA Raval Plus beweist. 

Darum geht es diesmal!

CUPRA erweitert die Modellpalette seines vollelektrischen Raval um die neue Plus-Variante. Sie ist beim Preis, bei der Leistung und bei der Reichweite jetzt die Einstiegsversion der Baureihe. Auf Basis der neuesten MEB+-Plattform des Volkswagen Konzerns und für eine neue fortschrittliche Generation entwickelt, die den Nervenkitzel sucht, verbindet der CUPRA Raval den dynamischen Charakter und die aerodynamische Agilität eines Kompaktwagens mit dem Platzangebot und der Vielseitigkeit deutlich größerer Fahrzeuge.

Der CUPRA Raval wurde nicht nur in Barcelona entworfen, er wurde auch dort entwickelt und wird dort produziert. Zudem ist er ist nach einem der bekanntesten Stadtviertel der katalanischen Metropole benannt, so schließt sich der Kreis.  Er ist weder ein Kompaktwagen, der versucht sportlich zu sein, noch ein Performance-Fahrzeug, das nach Alltagstauglichkeit strebt, sondern beides in einem – und das ohne Kompromisse.

CUPRA positioniert den Raval definitiv für den Stadtverkehr, das erkennt man leicht beim Blick auf seine Eckdaten. Der CUPRA Raval Plus kombiniert die Kraft eines 99 kW (135 PS) starken Elektromotors mit einer komplett neuen Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP), er erreicht so eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Geladen wird mit bis zu 11 kW (AC) oder bis zu 88 kW (DC). An einer Schnellladestation beträgt die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent rund 23 Minuten – das ist genug Zeit für eine kurze Kaffeepause. 

Die Fokussierung auf die Stadt bedeutet aber keinesfalls, dass man bei der Ausstattung Abstriche machen muss, das zeigt der Blick auf die Serienausstattung. Natürlich hat er eine Climatronic an Bord, ebenso wichtige Features wie die automatische Distanzregelung, den Spurwechselassistenten „Side Assist“ inklusive Totwinkelassistent und den Ausparkassistenten. Auch auf Keyless Go muss man nicht verzichten. Da ist der Preis von 29.850, -- Euro definitiv angemessen. Natürlich kann man auch bei der Basisversion das eine oder andere Extra ordern. 

Falls Ihnen der Raval als solcher gut gefällt, Ihnen aber der Sinn nach mehr Leistung oder mehr Reichweite steht, dann seien Sie unbesorgt. Cupra bietet den Raval auch als Endurance mit 155/kW/211 PS für 34.790, -- Euro und als VZ mit 166kW/226 PS für 39.990, -- Euro 

an. Dann kommen Sie sogar gut 440 Kilometer weit! 

Alle Fotos: Seat/CUPRA Deutschland

 

 

 

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AvD-Röhrl-Klassik

176 Porsche, 45 Jahre Modellgeschichte und ein Weltmeister als Wegbegleiter: Die fünfte AvD-Röhrl-Klassik verspricht ein rollendes Fest für alle, die automobile Leidenschaft nicht nur sehen, sondern fühlen wollen. Gemeinsam mit ihrem Idol Walter Röhrl geht es auf eine rund 750 Kilometer lange Reise durch die schönsten Landschaften von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

AvD-Röhrl-Klassik

Darum geht es diesmal!

Wenn vom 2. bis 5. September 2026 die fünfte AvD-Röhrl-Klassik in Schmallenberg startet, wird Automobilgeschichte lebendig. 176 historische Porsche machen sich gemeinsam mit ihrem Idol Walter Röhrl auf eine rund 750 Kilometer lange Reise durch die schönsten Landschaften von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Das Rekordteilnehmerfeld erlebt an zweieinhalb Fahrtagen eine einzigartige Mischung aus Fahrspaß, sportlicher Herausforderung und emotionalen Momenten.  

AvD-Röhrl-Klassik

Die AvD-Röhrl-Klassik ist eine Hommage an die klassischen Porsche. Zugelassen sind Modelle bis Baujahr 1998. Die Spannbreite ist dabei beeindruckend: vom Porsche 356 „Knickscheibe“ aus dem Jahr 1953 bis zu mehreren Porsche 993 aus dem Jahr 1998. Dazwischen liegen 45 Jahre Porsche-Geschichte. Mit 78 Fahrzeugen stellt der Porsche 911 mit deutlichem Abstand das größte Kontingent im Starterfeld.

AvD-Röhrl-Klassik

Mitten unter den Teilnehmern wird auch der Schirmherr und zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl am Start sein. Statt Rallye-Overall trägt er Schiebermütze und Polohemd, doch seine Leidenschaft für Porsche und den sportlichen Wettbewerb ist ungebrochen. Dabei ist die AvD-Röhrl-Klassik keine Rallye im klassischen Sinne, sondern eine Orientierungsfahrt mit Gleichmäßigkeitsprüfungen, bei denen vorgegebene Strecken in einer bestimmten Zeit zu absolvieren sind. Das Ganze findet im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt.  

AvD-Röhrl-Klassik

Drei Tage, sechs Etappen

Am Donnerstag, dem 3. September, führt die 190 Kilometer lange Auftaktetappe „Drei-Seen-Platte“ tief hinein ins Sauerland. Sorpe-, Möhne- und weitere Stauseen, historische Fachwerkorte und anspruchsvolle Prüfungen sorgen für reichlich Abwechslung. 

Am Freitag geht es zunächst südwärts ins Gladenbacher Bergland. 133 Kilometer, neue Strecken und vier Prüfungen führen unter anderem durch Bad Laasphe und vorbei an der Wisent-Wildnis bei Bad Berleburg. Zum Finale führt die 145 Kilometer lange Etappe „Wüste und Wasser“ durch das Lennetal, vorbei an den Sauerland-Pyramiden und über die Hohe Bracht. Entlang von Bigge- und Listertalsperre geht es sogar aufs Wasser, wenn auf dem Schiff „Westfalen“ eine außergewöhnliche Mittagspause wartet.

Fotos: Siehe Copyrightvermerk bei dem jeweiligen Foto 

 

 

 

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Wenn man die Medien verfolgt, liest und hört man immer wieder, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren tot seien und die Zukunft würde den reinen Elektrofahrzeugen gehören! Da wundert man sich als Motorjournalist schon etwas, denn der eine oder andere Automobilhersteller scheint das anders zu sehen. So bietet Opel den neuen Opel Astra zwar batterie-elektrisch an, aber auch als Plug-in-Hybrid, Benzin-Hybrid und als effizienten Diesel. Wie sagt man so schön? Totgesagte leben länger! 

Darum geht es diesmal!

Er ist aus der Automobillandschaft – nicht nur bei uns in Deutschland – nicht mehr wegzudenken. Der Opel Astra gehört zum automobilen C-Segment, das seit mittlerweile 90 Jahren eine wichtige Säule des Opel-Portfolios ist und das 1936 mit dem Kadett begann. Sein Nachfolger – der Opel Astra – wird aktuell in Rüsselsheim entworfen, entwickelt und gebaut. Es gibt ihn derzeit in vier verschiedenen Antriebsarten: Als Diesel, Benzin-Hybrid, Plug-in Hybrid und vollelektrisch. Da ich persönlich ein Freund von Plug-in-Hybriden bin, was mir im Zweifelsfall die Suche nach einer Ladesäule erspart, habe ich mich für den Test des Opel Astra Sports Tourer als Plug-in-Hybrid entschieden. 

Power und Drive!    

Plug-in-Hybride werden zu Recht als „Das Beste aus zwei Welten“ bezeichnet. Wer nicht grade vergisst, den Benzintank zu befüllen, dem kann es egal sein, wenn der Strom ausgeht. Andererseits hat man aber – bei geladener Batterie - keine Probleme mit Bereichen, in denen Verbrenner verboten sind.  Denn der aktuelle Astra-Plug-in-Hybrid schafft rein elektrisch bis zu 84 Kilometer gemäß WLTP- Messung.  Innerorts - im EAER-City-Zyklus gemessen - sind sogar bis zu 101 Kilometer (WLTP) vollelektrisch drin. 

Die Systemleistung von 144 kW (196 PS) und bis zu 360 Newtonmeter Drehmoment stellen die aktuelle Leistungsspitze im Astra-Antriebsportfolio dar. Dazu gibt es ein vorbildliches Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor mit dem neuen, elektrifizierten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Der 1,6‑Liter-Vierzylinder leistet 110 kW (150 PS). Der E‑Motor steuert bis zu 92 kW (125 PS) bei. Der Spurt auf Tempo 100 ist nach 7,7 Sekunden erledigt, die Top-Speed ist bei 225 km/h erreicht, rein elektrisch sind es maximal 135 km/h. 

Die Kosten!

Die Preise des Astra Sportstourer beginnen bei 33.390,00 Euro mit dem 107 kW (145 PS) starken Benziner mit 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe (eDCT) als Edition und reichen bis 46.630,00 Euro, dafür bekommt man den Plug-In-Hybrid mit 144 kW (196 PS), natürlich mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (eDCT) und der Ausstattung Ultimate. Unter immerhin einem Dutzend Varianten sollte nun wirklich jeder Kunde das Richtige finden! 

Alle Fotos: Opel Automobile GmbH

 

 

 

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Es mag verwunderlich klingen, aber wenn man viele Jahre als Motorjournalist tätig ist, dann reichen oft die ersten Meter Fahrstrecke, um zu wissen, ob das Testfahrzeug etwas taugt oder nicht. Und dieser Eindruck bleibt oft während des gesamten Testzeitraums erhalten. Der Kia Sportage überzeugte eigentlich schon seit seiner ersten Generation. Die aktuelle fünfte Generation mit Plug-in-Hybrid steht auf meiner persönlichen Einkaufsliste! 

Darum geht es diesmal!

Wenn man von Bestsellern im SUV-Segment sprechen kann, dann gehört der Kia Sportage definitiv dazu. Er wurde weltweit bisher mehr als sieben Millionen Mal verkauft. 2022 wurde mit der fünften Generation erstmals eine speziell auf Europa zugeschnittene Modellvariante eingeführt, sie fand über 60.000 Käuferinnen und Käufer. Für das Modelljahr 2026 hat Kia den Sportage umfassend überarbeitet, dabei wurde auch die außergewöhnlich vielfältige Antriebspalette nochmals optimiert und erweitert. 

Power und Drive!    

Erfreulicherweise gibt es den Kia Sportage auch als Plug-in-Hybrid, wobei dieser Plug-in-Hybrid jetzt zusätzlich zum Allradantrieb auch als Fronttriebler erhältlich ist. Die Gesamtleistung liegt aktuell bei beiden Antriebsarten bei 212 kW (288 PS). Die Höchstgeschwindigkeit wird bei beiden bei 206 km/h erreicht, rein elektrisch schaffen beide 140 km/h. Auf Tempo 100 beschleunigt der Allradler in 7,8 Sekunden der Fronttriebler in 7,5 Sekunden.  Rein elektrisch schafft der Sportage - je nach Fahrprofil - zwischen 66 und 85 Kilometer. Geschaltet wird mit einem 6-Stufen-Automatikgetriebe. 

Kia hat dem Sportage zudem eine umfangreiche Assistenzpalette spendiert, auch diese wurde mit der Modelpflege erweitert. Serienmäßig gibt es den Frontkollisionswarner mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, den aktiven Spurhalteassistenten 2.0, dazu kommt der Spurfolgeassistent 2.0. Flankiert wird das durch den intelligenten Geschwindigkeitsassistenten (mit Stummschaltung), Fahreraufmerksamkeitsassistent, Fernlichtassistent und Müdigkeitswarner. Eine navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und viele weitere optionale Systeme runden das Bild ab. Da bleiben wohl keine Wünsche mehr offen. 

Die Kosten!

Den Kia Sportage Plug-in-Hybrid gibt es ab 43.100,00 Euro in der Ausstattungslinie Core mit Frontantrieb. Der Preis steigert sich dann über die Linien Vision und Spirit bis hin zur GT-Line für 52.500,00 Euro. Für die Allradversion sind jeweils 2.500,00 Euro Aufpreis fällig, die Allradvariante ist auch erst ab der zweiten Ausstattungsstufe Vision erhältlich. Natürlich gibt es auch noch einige sinnvolle Optionen, die aber preislich völlig akzeptabel sind. 

Alle Fotos: Kia Deutschland GmbH

 

 

 

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