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Beschreibung
vor 1 Woche
In Folge 162 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir über Apples
KI-Versprechen rund um Apple Intelligence und Siri, die am Ende
deutlich größer waren als das, was zum Start tatsächlich
verfügbar war. Apple einigt sich nun auf einen Vergleich über 250
Millionen Dollar – für das Unternehmen selbst eher Kleingeld,
aber symbolisch spannend: Ausgerechnet Apple, sonst bekannt für
durchinszenierte Perfektion und fertige Produkte, scheint sich
vom KI-Hype zu weit nach vorne treiben lassen zu haben.
Außerdem geht es um Idealo und den Start von „Idealo Ads“. Aus
dem neutral wirkenden Preisvergleich wird immer stärker eine
Retail-Media-Plattform. Wir diskutieren, ob damit die
Objektivität solcher Vergleichsportale leidet, wie „Decision
Media“ Kaufentscheidungen beeinflussen könnte und warum KI diese
Form der Werbung künftig noch präziser – und potenziell
manipulativer – machen kann.
Ein weiteres Thema ist DeepL: Das deutsche KI-Vorzeigeunternehmen
streicht rund ein Viertel der Belegschaft. Spannend daran ist die
Ironie, dass ein KI-Unternehmen nun selbst durch KI unter Druck
gerät. Denn Übersetzungen werden zunehmend zur Nebenfunktion
großer Foundation Models wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Wir
sprechen darüber, ob spezialisierte KI-Produkte künftig von
großen Plattformmodellen verschluckt werden – und ob Datenschutz,
Terminologie und Unternehmensintegration DeepL im B2B-Bereich
trotzdem relevant halten.
Zum Schluss werfen wir einen Blick auf den Prozess von Elon Musk
gegen OpenAI. Vor Gericht geht es nicht nur um alte E-Mails,
Tagebucheinträge und persönliche Vorwürfe, sondern um die große
Frage, ob ein Unternehmen wie OpenAI überhaupt gleichzeitig
gemeinnützige Mission und milliardenschwere Kommerzialisierung
vereinen kann. Dabei zeigt sich: In diesem Verfahren kommt kaum
jemand wirklich gut weg – weder Musk noch OpenAI noch die gesamte
KI-Branche.
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