Podcaster
Episoden
28.05.2026
43 Minuten
In Folge 163 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir über Alexa+, KI-Werbung, die steigende Output-Flut durch künstliche Intelligenz, Googles neue agentische Suche und den geopolitischen Streit um chinesische Open-Source-KI. Zum Start geht es um Alexa+ und die Frage, ob Amazon ausgerechnet bei Werbung in KI-Assistenten einen Vorteil haben könnte. Während Werbung bei ChatGPT, Gemini oder Claude schnell wie ein Angriff auf die Neutralität wirkt, ist Amazon bereits Händler, Marktplatz, Empfehlungsmaschine und Werbeplattform. Deshalb könnte Werbung bei Alexa+ für viele Nutzer weniger störend wirken – eher wie eine Produktempfehlung oder Shopping-Hilfe. Gleichzeitig bleibt die Frage, wo Assistenz endet und kommerzielle Beeinflussung beginnt. Anschließend greifen wir ein Thema wieder auf, das durch einen Artikel der New York Times neue Relevanz bekommen hat: KI macht Schreiben billig, aber Lesen teuer. US-Gerichte erleben zunehmend, dass Menschen ohne Anwalt mithilfe von ChatGPT oder Claude umfangreiche, professionell wirkende Schriftsätze einreichen. Für die Kläger sinkt die Hürde, für Gerichte steigt der Prüf-, Lese- und Verwaltungsaufwand. Das gleiche Muster könnte künftig auch Unternehmen treffen – bei Bewerbungen, Beschwerden, Supportanfragen, Ausschreibungen oder Einsprüchen. Danach sprechen wir über die wachsende Verbreitung von KI im Alltag. KI ist längst nicht mehr nur ein einzelnes Tool, das man aktiv öffnet, sondern wandert immer stärker in den Maschinenraum bestehender Produkte: Suche, Mail, Kalender, Office-Software, CRM, Support und Betriebssysteme. Die Nutzung wird selbstverständlich. So wie heute niemand mehr sagt, er nutze Cloud Computing, wenn er Netflix öffnet, wird man künftig vielleicht auch nicht mehr bewusst sagen, dass man KI nutzt – sie läuft einfach mit. Passend dazu diskutieren wir Googles Ankündigungen auf der I/O 2026. Google möchte die Suche stärker in Richtung eines agentischen Informationssystems entwickeln. Statt nur einzelne Fragen zu beantworten, sollen KI-Agenten künftig Themen dauerhaft beobachten, Entwicklungen einordnen und Nutzer proaktiv informieren. Das könnte Suche grundlegend verändern – weg von einzelnen Suchanfragen, hin zu laufender Informationsarbeit. Gleichzeitig bleibt die kritische Frage, wer entscheidet, welche Informationen relevant sind und ob wirklich jede Suche einen Agenten braucht. Zum Schluss geht es um Airbnb und chinesische Open-Source-KI. Airbnb nutzt offenbar Modelle wie Qwen im Kundenservice, was in den USA politische und sicherheitspolitische Fragen auslöst. Der technische Punkt: Wenn ein Open-Source-Modell in einer kontrollierten Umgebung betrieben wird, fließen Daten nicht automatisch nach China. Der politische Punkt: Chinesische Modelle werden immer leistungsfähiger, günstiger und damit für Unternehmen attraktiv. Daraus entsteht eine neue Debatte über KI-Lieferketten, digitale Souveränität und die Frage, aus welchem Land die Infrastruktur stammt, auf der künftig zentrale Unternehmensprozesse laufen.
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14.05.2026
34 Minuten
In Folge 162 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir über Apples KI-Versprechen rund um Apple Intelligence und Siri, die am Ende deutlich größer waren als das, was zum Start tatsächlich verfügbar war. Apple einigt sich nun auf einen Vergleich über 250 Millionen Dollar – für das Unternehmen selbst eher Kleingeld, aber symbolisch spannend: Ausgerechnet Apple, sonst bekannt für durchinszenierte Perfektion und fertige Produkte, scheint sich vom KI-Hype zu weit nach vorne treiben lassen zu haben. Außerdem geht es um Idealo und den Start von „Idealo Ads“. Aus dem neutral wirkenden Preisvergleich wird immer stärker eine Retail-Media-Plattform. Wir diskutieren, ob damit die Objektivität solcher Vergleichsportale leidet, wie „Decision Media“ Kaufentscheidungen beeinflussen könnte und warum KI diese Form der Werbung künftig noch präziser – und potenziell manipulativer – machen kann.
Ein weiteres Thema ist DeepL: Das deutsche KI-Vorzeigeunternehmen streicht rund ein Viertel der Belegschaft. Spannend daran ist die Ironie, dass ein KI-Unternehmen nun selbst durch KI unter Druck gerät. Denn Übersetzungen werden zunehmend zur Nebenfunktion großer Foundation Models wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Wir sprechen darüber, ob spezialisierte KI-Produkte künftig von großen Plattformmodellen verschluckt werden – und ob Datenschutz, Terminologie und Unternehmensintegration DeepL im B2B-Bereich trotzdem relevant halten. Zum Schluss werfen wir einen Blick auf den Prozess von Elon Musk gegen OpenAI. Vor Gericht geht es nicht nur um alte E-Mails, Tagebucheinträge und persönliche Vorwürfe, sondern um die große Frage, ob ein Unternehmen wie OpenAI überhaupt gleichzeitig gemeinnützige Mission und milliardenschwere Kommerzialisierung vereinen kann. Dabei zeigt sich: In diesem Verfahren kommt kaum jemand wirklich gut weg – weder Musk noch OpenAI noch die gesamte KI-Branche.
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Ein weiteres Thema ist DeepL: Das deutsche KI-Vorzeigeunternehmen streicht rund ein Viertel der Belegschaft. Spannend daran ist die Ironie, dass ein KI-Unternehmen nun selbst durch KI unter Druck gerät. Denn Übersetzungen werden zunehmend zur Nebenfunktion großer Foundation Models wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Wir sprechen darüber, ob spezialisierte KI-Produkte künftig von großen Plattformmodellen verschluckt werden – und ob Datenschutz, Terminologie und Unternehmensintegration DeepL im B2B-Bereich trotzdem relevant halten. Zum Schluss werfen wir einen Blick auf den Prozess von Elon Musk gegen OpenAI. Vor Gericht geht es nicht nur um alte E-Mails, Tagebucheinträge und persönliche Vorwürfe, sondern um die große Frage, ob ein Unternehmen wie OpenAI überhaupt gleichzeitig gemeinnützige Mission und milliardenschwere Kommerzialisierung vereinen kann. Dabei zeigt sich: In diesem Verfahren kommt kaum jemand wirklich gut weg – weder Musk noch OpenAI noch die gesamte KI-Branche.
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30.04.2026
33 Minuten
In Folge 161 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir „Ask YouTube“, Googles neue KI-Suche innerhalb von YouTube. Die Funktion erstellt aus Videos, Shorts, Texten und einzelnen Videosegmenten komplette Antwortseiten. Für Nutzer kann das ein großer Komfortgewinn sein, weil sie schneller konkrete Informationen finden.
Kritisch diskutieren wir aber, was das für Creator bedeutet: Wenn nur noch Ausschnitte konsumiert werden, könnten Watchtime, Monetarisierung und Product Placements leiden. YouTube wird damit immer mehr zur Antwortmaschine – ähnlich wie Google Search mit AI Overviews. Danach geht es um die neue SAP API Policy und die Frage, wie stark SAP den Zugriff auf Kundendaten und SAP-nahe Geschäftslogik regulieren darf. Wir diskutieren, ob SAP damit legitime Sicherheits- und Qualitätsinteressen verfolgt oder vor allem versucht, externe KI-Anbieter auszusperren und die eigene KI-Schicht rund um Joule, BTP und Business Data Cloud zu schützen. Die zentrale Frage: Wem gehört im KI-Zeitalter eigentlich die Intelligenzschicht über Unternehmensdaten? Ein weiteres Thema ist die Beobachtung, dass KI Effizienzgewinne teilweise wieder auffrisst. KI macht es sehr leicht, mehr Mails, Konzepte, Protokolle, Fragebögen, Apps oder Ausschreibungsunterlagen zu erzeugen. Dadurch spart der Sender Zeit, aber auf der Empfängerseite entsteht neue Arbeit: lesen, einordnen, beantworten, verarbeiten, prüfen oder reviewen. Beispiele sind überlastete App-Review-Teams, KI-generierte Ausschreibungen, mehr Klagen durch KI-Unterstützung und zusätzlicher Aufwand in Unternehmen. Die Kernthese: KI senkt die Produktionskosten von Output, aber nicht automatisch die Verarbeitungskosten. Zum Abschluss sprechen wir über den geplanten Meta-Deal mit Manus AI, der von chinesischen Behörden gestoppt und offenbar rückabgewickelt werden soll. Manus gilt als Agentic-AI-Plattform, also als KI, die nicht nur antwortet, sondern Aufgaben ausführt. China begründet den Eingriff mit nationaler Sicherheit. Für Meta ist das strategisch relevant, weil der Konzern im Wettbewerb mit OpenAI, Google und Anthropic aufholen will. Die größere Einordnung: KI wird zunehmend wie kritische Infrastruktur behandelt – vergleichbar mit Halbleitern oder anderen strategischen Technologien.
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Kritisch diskutieren wir aber, was das für Creator bedeutet: Wenn nur noch Ausschnitte konsumiert werden, könnten Watchtime, Monetarisierung und Product Placements leiden. YouTube wird damit immer mehr zur Antwortmaschine – ähnlich wie Google Search mit AI Overviews. Danach geht es um die neue SAP API Policy und die Frage, wie stark SAP den Zugriff auf Kundendaten und SAP-nahe Geschäftslogik regulieren darf. Wir diskutieren, ob SAP damit legitime Sicherheits- und Qualitätsinteressen verfolgt oder vor allem versucht, externe KI-Anbieter auszusperren und die eigene KI-Schicht rund um Joule, BTP und Business Data Cloud zu schützen. Die zentrale Frage: Wem gehört im KI-Zeitalter eigentlich die Intelligenzschicht über Unternehmensdaten? Ein weiteres Thema ist die Beobachtung, dass KI Effizienzgewinne teilweise wieder auffrisst. KI macht es sehr leicht, mehr Mails, Konzepte, Protokolle, Fragebögen, Apps oder Ausschreibungsunterlagen zu erzeugen. Dadurch spart der Sender Zeit, aber auf der Empfängerseite entsteht neue Arbeit: lesen, einordnen, beantworten, verarbeiten, prüfen oder reviewen. Beispiele sind überlastete App-Review-Teams, KI-generierte Ausschreibungen, mehr Klagen durch KI-Unterstützung und zusätzlicher Aufwand in Unternehmen. Die Kernthese: KI senkt die Produktionskosten von Output, aber nicht automatisch die Verarbeitungskosten. Zum Abschluss sprechen wir über den geplanten Meta-Deal mit Manus AI, der von chinesischen Behörden gestoppt und offenbar rückabgewickelt werden soll. Manus gilt als Agentic-AI-Plattform, also als KI, die nicht nur antwortet, sondern Aufgaben ausführt. China begründet den Eingriff mit nationaler Sicherheit. Für Meta ist das strategisch relevant, weil der Konzern im Wettbewerb mit OpenAI, Google und Anthropic aufholen will. Die größere Einordnung: KI wird zunehmend wie kritische Infrastruktur behandelt – vergleichbar mit Halbleitern oder anderen strategischen Technologien.
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16.04.2026
43 Minuten
In Folge 160 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir über Amazons Milliarden-Übernahme von Globalstar und die strategische Bedeutung von Satellitenkommunikation als Ergänzung zu klassischen Mobilfunknetzen. Dabei geht es um Amazon Leo, Direct-to-Device-Verbindungen, den Wettbewerb mit Starlink und die Frage, ob direkte Satellitenverbindungen zum Smartphone wirklich ein Massenmarkt werden oder eher ein Backup- und Nischenthema bleiben. In dem Zusammenhang ordnen wir auch Lidls Einstieg bei One Global und die Idee neuer Mobilfunkmodelle ein.
Außerdem geht es um Amazon Autos und die Ausweitung des Online-Neuwagenverkaufs in den USA. Wir diskutieren, warum Amazon in diesen Markt drängt, welche Rolle Händler dabei weiterhin spielen, weshalb der Autokauf in vielen Märkten als unnötig kompliziert gilt und warum gerade traditionelle Hersteller von einem zusätzlichen digitalen Vertriebskanal profitieren könnten. Gleichzeitig sprechen wir darüber, weshalb Tesla und andere Direct-to-Consumer-Marken beim Online-Autoverkauf strukturelle Vorteile haben und warum für Amazon neben dem Autoverkauf auch das Werbegeschäft besonders spannend ist.
Ein weiteres Thema sind die neuen Hinweise auf Apples geplante KI-Brille. Wir besprechen, wie Apple offenbar an einem Meta-ähnlichen Produkt ohne echte AR-Funktion arbeitet, warum Siri dafür endlich deutlich besser werden müsste und welche Rolle Design, Privacy und Alltagstauglichkeit bei einem solchen Gerät spielen. Dabei geht es auch um die Frage, ob Apple hier wirklich eine neue Produktkategorie prägen kann oder ob das Unternehmen aktuell eher bestehenden Trends hinterherläuft. Daran anknüpfend sprechen wir auch über faltbare iPhones, Apples Hardware-Strategie und die Entwicklung der Apple Watch.
Zum Schluss widmen wir uns ausführlich WhatsApp und der neuen Rolle von Messaging im KI-Zeitalter. Wir diskutieren, warum Messaging durch KI weit über klassische Kundenkommunikation hinauswächst und zunehmend zur Schnittstelle für interne Prozesse, Außendienst, Disposition, Dokumentation und Unternehmens-KI wird. Dabei schauen wir auf die weltweite Verbreitung von WhatsApp, Unterschiede zwischen Märkten wie Indien, Mittelamerika und Europa sowie auf die These, dass Messenger in Kombination mit KI künftig viele klassische Apps und sogar Low- oder No-Code-Lösungen ersetzen oder zumindest angreifen könnten.
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Außerdem geht es um Amazon Autos und die Ausweitung des Online-Neuwagenverkaufs in den USA. Wir diskutieren, warum Amazon in diesen Markt drängt, welche Rolle Händler dabei weiterhin spielen, weshalb der Autokauf in vielen Märkten als unnötig kompliziert gilt und warum gerade traditionelle Hersteller von einem zusätzlichen digitalen Vertriebskanal profitieren könnten. Gleichzeitig sprechen wir darüber, weshalb Tesla und andere Direct-to-Consumer-Marken beim Online-Autoverkauf strukturelle Vorteile haben und warum für Amazon neben dem Autoverkauf auch das Werbegeschäft besonders spannend ist.
Ein weiteres Thema sind die neuen Hinweise auf Apples geplante KI-Brille. Wir besprechen, wie Apple offenbar an einem Meta-ähnlichen Produkt ohne echte AR-Funktion arbeitet, warum Siri dafür endlich deutlich besser werden müsste und welche Rolle Design, Privacy und Alltagstauglichkeit bei einem solchen Gerät spielen. Dabei geht es auch um die Frage, ob Apple hier wirklich eine neue Produktkategorie prägen kann oder ob das Unternehmen aktuell eher bestehenden Trends hinterherläuft. Daran anknüpfend sprechen wir auch über faltbare iPhones, Apples Hardware-Strategie und die Entwicklung der Apple Watch.
Zum Schluss widmen wir uns ausführlich WhatsApp und der neuen Rolle von Messaging im KI-Zeitalter. Wir diskutieren, warum Messaging durch KI weit über klassische Kundenkommunikation hinauswächst und zunehmend zur Schnittstelle für interne Prozesse, Außendienst, Disposition, Dokumentation und Unternehmens-KI wird. Dabei schauen wir auf die weltweite Verbreitung von WhatsApp, Unterschiede zwischen Märkten wie Indien, Mittelamerika und Europa sowie auf die These, dass Messenger in Kombination mit KI künftig viele klassische Apps und sogar Low- oder No-Code-Lösungen ersetzen oder zumindest angreifen könnten.
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26.03.2026
39 Minuten
In Folge 159 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir über den aktuellen Trend rund um persönliche KI-Agenten und KI-Assistenten. Wir schauen uns an, wie Meta dieses Feld derzeit massiv vorantreibt – und dass Mark Zuckerberg inzwischen sogar einen eigenen KI-Agenten nutzt, der ihn direkt in seiner Rolle als CEO unterstützen soll. Dabei geht es vor allem darum, Informationen schneller bereitzustellen, Hierarchieebenen zu umgehen und Arbeitsabläufe grundlegend zu verändern. Wir ordnen ein, dass bei Meta insgesamt stark in Richtung KI-native Organisation gedacht wird: Mitarbeitende sollen KI-Tools intensiv nutzen, interne Plattformen zum Teilen von Anwendungen gewinnen an Bedeutung und der KI-Einsatz fließt inzwischen sogar in Leistungsbewertungen ein. Ergänzt wird das Ganze durch Metas internes Tool „Second Brain“ – eine Art Unternehmens-KI, die Wissen, Projekte und Dokumente zentral verfügbar macht. Ein weiterer großer Themenkomplex der Folge ist Amazon. Wir sprechen über Amazons mögliche Rückkehr in den Smartphone-Markt – diesmal mit starkem KI-Fokus und tiefer Alexa-Integration. Dabei geht es weniger darum, ein besseres iPhone zu bauen, sondern vielmehr um die Frage, ob das Smartphone künftig zum zentralen Zugangspunkt für persönliche KI-Agenten wird. Direkt daran anschließend schauen wir auf Amazon Haul – Amazons Low-Cost-Offensive gegen Temu und Shein. Wir diskutieren, warum dieses Modell längst kein Experiment mehr ist und wie Amazon damit strategisch verhindert, dass sich ein komplett eigenes Low-Cost-Internet neben der eigenen Plattform etabliert – selbst wenn das teilweise dem bisherigen Prime-Versprechen widerspricht. Außerdem sprechen wir über Apples Pläne, Werbung in Apple Maps einzuführen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Apple Monetarisierung, Nutzererlebnis und Datenschutz miteinander verbinden will – und ob ein „Privacy-first“-Ansatz gleichzeitig auch hochrelevante Werbung ermöglichen kann. Danach widmen wir uns DoorDash und der wachsenden Rolle von Gig-Workern beim Training von KI-Systemen. Wir diskutieren, wie Plattformen ihre bestehende Workforce nutzen, um Daten aus der realen Welt zu erfassen – und ob Menschen dabei gleichzeitig Systeme trainieren, die langfristig genau ihre eigenen Jobs verändern oder sogar ersetzen könnten. Ein weiterer Schwerpunkt ist OpenAIs Versuch, Googles Dominanz im Suchmarkt anzugreifen. Wir schauen uns an, warum klassische Suche trotz KI-Boom weiterhin extrem stark ist – und welche Rolle regulatorische Eingriffe dabei spielen könnten, ChatGPT und ähnliche Systeme stärker als Alternative zu etablieren. Zum Abschluss sprechen wir über den intensiven Wettbewerb zwischen OpenAI und Anthropic um Unternehmenskunden und Investoren. Im Fokus steht dabei ein neuer Go-to-Market-Ansatz: Statt einzelne Unternehmen zu gewinnen, setzen die Anbieter auf Partnerschaften mit Private-Equity-Häusern, um direkt ganze Unternehmensportfolios auf einen Schlag zu erschließen.
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Über diesen Podcast
Der Business- und Tech-Podcast für alle, die verstehen wollen, wie
technologische Innovation Märkte und Unternehmen transformiert.
Jede Episode liefert aktuelle Insights und Tech-News und
analysiert, wie neue Trends Chancen und Risiken für Unternehmen
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Geschäftsmodelle: Innovative Unternehmen treiben den Wandel voran
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und oft schlaflose Nächte. Mehr unter: www.liquam.com
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