Schlaflos dank Seattle - Der Liquam Podcast

Schlaflos dank Seattle - Der Liquam Podcast

0

Episoden

Tech-News #160: Amazons Übernahme von Globalstar, die Ausweitung von Amazon Autos, Apples KI-Brille und WhatsApp Rolle im KI-Zeitalter
16.04.2026
43 Minuten
In Folge 160 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir über Amazons Milliarden-Übernahme von Globalstar und die strategische Bedeutung von Satellitenkommunikation als Ergänzung zu klassischen Mobilfunknetzen. Dabei geht es um Amazon Leo, Direct-to-Device-Verbindungen, den Wettbewerb mit Starlink und die Frage, ob direkte Satellitenverbindungen zum Smartphone wirklich ein Massenmarkt werden oder eher ein Backup- und Nischenthema bleiben. In dem Zusammenhang ordnen wir auch Lidls Einstieg bei One Global und die Idee neuer Mobilfunkmodelle ein.


Außerdem geht es um Amazon Autos und die Ausweitung des Online-Neuwagenverkaufs in den USA. Wir diskutieren, warum Amazon in diesen Markt drängt, welche Rolle Händler dabei weiterhin spielen, weshalb der Autokauf in vielen Märkten als unnötig kompliziert gilt und warum gerade traditionelle Hersteller von einem zusätzlichen digitalen Vertriebskanal profitieren könnten. Gleichzeitig sprechen wir darüber, weshalb Tesla und andere Direct-to-Consumer-Marken beim Online-Autoverkauf strukturelle Vorteile haben und warum für Amazon neben dem Autoverkauf auch das Werbegeschäft besonders spannend ist.


Ein weiteres Thema sind die neuen Hinweise auf Apples geplante KI-Brille. Wir besprechen, wie Apple offenbar an einem Meta-ähnlichen Produkt ohne echte AR-Funktion arbeitet, warum Siri dafür endlich deutlich besser werden müsste und welche Rolle Design, Privacy und Alltagstauglichkeit bei einem solchen Gerät spielen. Dabei geht es auch um die Frage, ob Apple hier wirklich eine neue Produktkategorie prägen kann oder ob das Unternehmen aktuell eher bestehenden Trends hinterherläuft. Daran anknüpfend sprechen wir auch über faltbare iPhones, Apples Hardware-Strategie und die Entwicklung der Apple Watch.


Zum Schluss widmen wir uns ausführlich WhatsApp und der neuen Rolle von Messaging im KI-Zeitalter. Wir diskutieren, warum Messaging durch KI weit über klassische Kundenkommunikation hinauswächst und zunehmend zur Schnittstelle für interne Prozesse, Außendienst, Disposition, Dokumentation und Unternehmens-KI wird. Dabei schauen wir auf die weltweite Verbreitung von WhatsApp, Unterschiede zwischen Märkten wie Indien, Mittelamerika und Europa sowie auf die These, dass Messenger in Kombination mit KI künftig viele klassische Apps und sogar Low- oder No-Code-Lösungen ersetzen oder zumindest angreifen könnten.





Registrieren Sie sich auch gerne für unsere kostenlosen Tech-Updates und erhalten Sie relevante Einblicke direkt in Ihr Postfach.


Jetzt anmelden: ⁠https://www.liquam.com/tech-update
Mehr
Tech-News #159: Meta KI-Agenten, Amazon Smartphone & Haul, Apple Maps Werbung und OpenAIs Kampf um Kunden
26.03.2026
39 Minuten
In Folge 159 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir über den aktuellen Trend rund um persönliche KI-Agenten und KI-Assistenten. Wir schauen uns an, wie Meta dieses Feld derzeit massiv vorantreibt – und dass Mark Zuckerberg inzwischen sogar einen eigenen KI-Agenten nutzt, der ihn direkt in seiner Rolle als CEO unterstützen soll. Dabei geht es vor allem darum, Informationen schneller bereitzustellen, Hierarchieebenen zu umgehen und Arbeitsabläufe grundlegend zu verändern. Wir ordnen ein, dass bei Meta insgesamt stark in Richtung KI-native Organisation gedacht wird: Mitarbeitende sollen KI-Tools intensiv nutzen, interne Plattformen zum Teilen von Anwendungen gewinnen an Bedeutung und der KI-Einsatz fließt inzwischen sogar in Leistungsbewertungen ein. Ergänzt wird das Ganze durch Metas internes Tool „Second Brain“ – eine Art Unternehmens-KI, die Wissen, Projekte und Dokumente zentral verfügbar macht. Ein weiterer großer Themenkomplex der Folge ist Amazon. Wir sprechen über Amazons mögliche Rückkehr in den Smartphone-Markt – diesmal mit starkem KI-Fokus und tiefer Alexa-Integration. Dabei geht es weniger darum, ein besseres iPhone zu bauen, sondern vielmehr um die Frage, ob das Smartphone künftig zum zentralen Zugangspunkt für persönliche KI-Agenten wird. Direkt daran anschließend schauen wir auf Amazon Haul – Amazons Low-Cost-Offensive gegen Temu und Shein. Wir diskutieren, warum dieses Modell längst kein Experiment mehr ist und wie Amazon damit strategisch verhindert, dass sich ein komplett eigenes Low-Cost-Internet neben der eigenen Plattform etabliert – selbst wenn das teilweise dem bisherigen Prime-Versprechen widerspricht. Außerdem sprechen wir über Apples Pläne, Werbung in Apple Maps einzuführen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Apple Monetarisierung, Nutzererlebnis und Datenschutz miteinander verbinden will – und ob ein „Privacy-first“-Ansatz gleichzeitig auch hochrelevante Werbung ermöglichen kann. Danach widmen wir uns DoorDash und der wachsenden Rolle von Gig-Workern beim Training von KI-Systemen. Wir diskutieren, wie Plattformen ihre bestehende Workforce nutzen, um Daten aus der realen Welt zu erfassen – und ob Menschen dabei gleichzeitig Systeme trainieren, die langfristig genau ihre eigenen Jobs verändern oder sogar ersetzen könnten. Ein weiterer Schwerpunkt ist OpenAIs Versuch, Googles Dominanz im Suchmarkt anzugreifen. Wir schauen uns an, warum klassische Suche trotz KI-Boom weiterhin extrem stark ist – und welche Rolle regulatorische Eingriffe dabei spielen könnten, ChatGPT und ähnliche Systeme stärker als Alternative zu etablieren. Zum Abschluss sprechen wir über den intensiven Wettbewerb zwischen OpenAI und Anthropic um Unternehmenskunden und Investoren. Im Fokus steht dabei ein neuer Go-to-Market-Ansatz: Statt einzelne Unternehmen zu gewinnen, setzen die Anbieter auf Partnerschaften mit Private-Equity-Häusern, um direkt ganze Unternehmensportfolios auf einen Schlag zu erschließen.
Mehr
Tech-News #158: Updates zu AI-Shopping, Plattformpolitik, Smart-Glasses-Kontroversen und eine enttäuschende Apple Experience
12.03.2026
36 Minuten
In Folge 158 von „Schlaflos dank Seattle“ sprechen wir über mehrere Updates zu früheren Themen. Zuerst geht es um die neuen Werbeanzeigen in ChatGPT: OpenAI testet seit Februar Werbung direkt in Antworten, und laut Sensor Tower schalten bereits über 100 Marken Anzeigen, vor allem aus Retail, Lebensmittel, Reisen und Entertainment. Wir diskutieren, dass viele Werbetreibende aktuell einfach klassische Google-Ads-Muster kopieren und die Umsetzung von OpenAI noch recht unbeholfen wirkt. Danach sprechen wir über den Rückzug von OpenAI beim Instant Checkout. Die Idee, Produkte direkt in ChatGPT kaufen zu können, wurde offenbar wieder zurückgefahren. Wir ordnen das als Zeichen dafür ein, dass Produktsuche im Chat zwar funktioniert, der eigentliche Kaufabschluss aber noch an Vertrauen, technischer Integration und Echtzeitdaten scheitert. In dem Zusammenhang schauen wir auch auf Meta, das mit einer eigenen AI-Shopping-Recherche experimentiert, sowie auf Klarna und Stripe, die Payment-Infrastruktur für zukünftige AI-Agenten aufbauen wollen. Ein weiterer Block dreht sich um Meta und Plattformmacht. Wir besprechen, dass Meta auf Druck der EU konkurrierende AI-Chatbots vorübergehend Zugang zu WhatsApp gewähren muss, allerdings gegen vergleichsweise hohe Gebühren. Daraus entsteht die größere Frage, wie wichtig Plattformen wie WhatsApp künftig als Distributionskanal für AI-Assistenten werden. Danach geht es um die Ray-Ban Smart Glasses von Meta und die damit verbundenen Datenschutzprobleme. Berichte zeigen, dass Aufnahmen aus den Brillen teilweise von Daten-Labelern in Kenia geprüft werden, darunter auch sehr intime Szenen. Wir ordnen ein, dass diese Diskussion nicht nur Meta betrifft, sondern möglicherweise die gesamte kommende Kategorie von AI-Wearables regulatorisch unter Druck setzen könnte. Außerdem greifen wir noch einmal das Startup Cluely auf — die „Cheat on everything“-App für Meetings, Interviews und Dates. Dort hat der CEO offenbar falsche Umsatzangaben gemacht und wurde damit selbst beim „Cheaten“ erwischt. Wir nutzen den Fall als Beispiel für einige der fragwürdigen Dynamiken im aktuellen AI-Startup-Markt. Zum Schluss sprechen wir über die Apple Experience der vergangenen Woche. Unser Fazit: eher enttäuschend. Apple hat zwar neue Produkte vorgestellt, darunter ein sehr günstiges MacBook und ein iPhone 17e, aber keine großen Innovationen geliefert. Spannend finden wir vor allem, dass Apple trotz steigender Speicherpreise offenbar aggressiv über den Preis geht – vermutlich, um Marktanteile zu gewinnen, möglicherweise auch durch eine Quersubventionierung aus dem Premiumsegment.
Mehr
Tech-News #157: Apple-Event, OpenAI-Hardware, Australiens KI-Milliarden und warum DoorDash plötzlich Waymo rettet
26.02.2026
35 Minuten
In Folge 157 von Schlaflos dank Seattle sprechen wir über das angekündigte Apple-Event Anfang März und diskutieren die Gerüchte rund um ein günstiges MacBook, ein mögliches iPhone 17e, neue M5-MacBooks und iPad-Updates – vor allem aber über mögliche neue AI-Devices. Gleichzeitig schauen wir auf OpenAI, wo trotz 200-köpfigem Hardware-Team bislang fast schon klassische Konzepte wie Smart Speaker, Lampen oder Smart Glasses in der Pipeline sind – und fragen uns, ob das wirklich der große nächste Wurf ist. Auch die Rolle von Nvidia in der neuen Finanzierungsrunde beleuchten wir: strategische Partnerschaft oder vorsichtige Distanzierung? Ein weiteres großes Thema: Australien steigt überraschend zum drittgrößten KI-Investitionsstandort auf – mit massiven Milliardeninvestitionen in Rechenzentren, GPU-Kapazitäten und Infrastruktur. Wir diskutieren, warum gerade Australien geopolitisch und energiepolitisch attraktiv ist – und was das global bedeutet. Wir analysieren eine brisante Meldung von Amazon: Hacker konnten mithilfe kommerzieller KI-Tools innerhalb weniger Wochen über 600 Firewalls in 55 Ländern kompromittieren – meist durch simple Schwachstellen. Gleichzeitig geraten klassische Security-Aktien unter Druck, weil KI Sicherheitslücken schneller findet als spezialisierte Tools. Ein paradoxes Spannungsfeld: Dieselbe KI stärkt Angreifer und entwertet Verteidiger. Außerdem sprechen wir über den überraschenden Rückzug von Perplexity aus dem Werbegeschäft – aus Sorge um Nutzervertrauen – und ordnen ein, ob das strategische Weitsicht oder eher ein Zeichen beginnender Marktkonsolidierung ist. Zum Abschluss geht es um autonome Fahrzeuge: Die Aktie von DoorDash steigt deutlich – unter anderem wegen optimistischer Prognosen. Und wir erzählen die absurde, aber reale Geschichte, dass selbstfahrende Autos von Waymo stehen bleiben, wenn eine Tür nicht richtig geschlossen ist – und dann per DoorDash jemanden bestellen, der sie für 11,25 Dollar zuschlägt. Ein perfektes Beispiel dafür, wie Hightech am Alltag scheitern kann – und wie Systeme sich gegenseitig stützen.
Mehr
Tech-News #156: Apples & Googles Walled Garden, KI-Agenten von Open Claw und wie die Old Economy von KI profitiert
12.02.2026
35 Minuten
In der Folge 156 von Schlaflos dank Seattle macht Google den Auftakt: Mit einer scheinbar kleinen UI-Änderung (der „Mehr anzeigen“-Button bei den KI-Zusammenfassungen) schiebt Google Nutzer:innen noch stärker in einen Chatbot-ähnlichen KI-Modus, in dem klassische organische Suchergebnisse praktisch verschwinden. Unsere These: Das ist mehr als Kosmetik – es ist ein strategischer Shift weg von „Suche“ hin zur „Antwortmaschine“ und damit massiver Druck auf Webseitenbetreiber. Gleichzeitig entsteht ein neuer Walled Garden: Google kann die Mauern hochziehen, weil Gemini inzwischen gut genug ist, um die User im System zu halten. Im Kontrast dazu steht Apple: Das Paradebeispiel eines geschlossenen Ökosystems wirkt beim KI-Thema verwundbar. Wir diskutieren, warum der Apple-Walled-Garden bröckelt – weil Siri und Apple Intelligence nicht liefern. Kooperationen mit ChatGPT und perspektivisch Gemini sind weniger Kür als Pflicht, um den Anschluss nicht zu verlieren. Das Dilemma: Statt „alles aus einer Hand“ droht ein Flickenteppich aus Partnern. Danach geht’s zu Amazon/MGM: Amazon testet KI-Tools für Film- und TV-Produktionen – offiziell unterstützend, nicht ersetzend. Für uns logisch und typisch Amazon. Am Ende profitiert auch AWS. Gleichzeitig stellen wir die Frage, ob KI für bessere Inhalte sorgt – oder für noch mehr austauschbaren Content. Ein weiterer Block dreht sich um die Old Economy als KI-Profiteur: Zulieferer, Materialhersteller und Infrastrukturplayer erleben durch den Datacenter- und KI-Boom einen zweiten Frühling. Jede Tech-Welle schafft neue, oft unerwartete Gewinner. Zum Schluss sprechen wir über OpenClaw, ein Open-Source-Projekt für autonome KI-Agenten, die selbstständig Workflows ausführen können – inklusive E-Mails, Terminen und Systemzugriffen. Wir beleuchten das enorme Potenzial, aber auch die Risiken: Sicherheitslücken, fehlende Kontrolle und manipulative Dynamiken. Von dort geht es weiter zu Moltbook, einer Art Social Network für KI-Agenten, und zur Idee „Rent a Human“ – Menschen als ausführende Instanz für Agenten. Unsere zentrale Frage: Wenn KI nicht nur antwortet, sondern handelt – wie sichern wir Transparenz, Kontrolle und Vertrauen?
Mehr

Über diesen Podcast

Der Business- und Tech-Podcast für alle, die verstehen wollen, wie technologische Innovation Märkte und Unternehmen transformiert. Jede Episode liefert aktuelle Insights und Tech-News und analysiert, wie neue Trends Chancen und Risiken für Unternehmen bieten. Ob Künstliche Intelligenz, digitale Disruption oder neue Geschäftsmodelle: Innovative Unternehmen treiben den Wandel voran und stellen CEOs etablierter Unternehmen vor komplexe Aufgaben – und oft schlaflose Nächte. Mehr unter: www.liquam.com
15
15
Close