Episode 279: Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart und Ingmar Bergman (Trollflöjten)
vor 6 Tagen
Die Zauberflöte, Libretto Emanuel Schikaneder, Musik Wolfgang
Amadeus Mozart, einer der großen Klassiker der Operngeschichte aus
dem Jahr 1791, hier inszeniert von Ingmar Bergman 1975 auf
schwedisch und mit ein paar kleinen Eigenheiten
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Wir lieben Filme und wir lieben es, über Filme zu diskutieren. Die Sache ist nur, wir haben einen sehr unterschiedlichen Filmgeschmack. Daher drückt jeder von uns dem jeweils anderen für die aktuelle Episode einen neuen Film aufs Auge mit dem Ziel, des...
Beschreibung
vor 6 Tagen
Prinz Tamino ist auf der Flucht vor einem schrecklichen Ungeheuer.
Gott sei Dank wird er von drei mysteriösen Kriegerinnen und ihrer
Anführerin, der Königin der Nacht, gerettet. Und diese hat auch
gleich einen Auftrag für ihn: Er soll ihre Tochter Pamina aus den
Händen des tyrannischen Herrschers Sarastro befreien. Unterstützung
erhält er durch eine magische Flöte und den fröhlichen Vogelfänger
Papageno, der sich nichts sehnlicher wünscht, als seine Papagena zu
finden. Mit der Hilfe von drei Knaben gelangen sie in das Reich von
Sarastro: Doch Oh Plottwist, oh Wunder: Dieser entpuppt sich als
Vater von Pamina und weiser König eines aufgeklärten Geheimbundes.
Er hält Pamina nur bei sich, um zu verhindern, dass die Königin der
Nacht die ganze Welt vernichten kann. Tamino, der sich mittlerweile
natürlich unsterblich in Pamina verliebt hat, soll beweisen, dass
er würdig ist, diese zu heiraten und mit ihr zusammen die Nachfolge
Sarastro anzutreten. Drei Prüfungen warten auf ihn und seinen
Gefährten Papageno. Aber die Königin der Nacht ruht nicht in ihrem
Groll und bedroht mit der Unterstützung des verräterischen Dieners
Monastros das junge Glück und das Schicksal der Welt. Die
Zauberflöte, Libretto Emanuel Schikaneder, Musik Wolfgang Amadeus
Mozart, einer der großen Klassiker der Operngeschichte aus dem Jahr
1791, hier inszeniert von Ingmar Bergman 1975 auf schwedisch und
mit ein paar kleinen - aber feinen - Eigenheiten. Auch wenn er sich
inhaltlich sehr nah am Original orientiert, öffnet Bergman das
Singspiel auf gleich mehrfache Weise: Richtung Theaterpublikum,
dessen Reaktionen wir als Zuschauer beiwohnen dürfen, Richtung
Film, indem er mit einer ausgeklügelten Kameraarbeit und so manchen
cineastischen Special Effects arbeitet. Und nicht zuletzt Richtung
Backstage, indem er die Mechanismen des Theaters transparent macht
und die Besetzung in ihrer Pause beobachtet. Und so entsteht eine
irgendwie traditionelle, irgendwie auch sehr moderne Inszenierung
und einer meiner liebsten Filme von der schwedischen Regielegende,
obwohl er als TV-Produktion und Mozart-Exegese aus seinem sonstigen
Werk heraussticht. Johannes, ich weiß, du bist kein großer
Bergman-Fan. Wolfgang Amadè kannst du aber durchaus was abgewinnen.
Und dass du die Zauberflöte magst, hast du letzte Woche ja auch
schon durchblicken lassen. Also dann… hinein ins Vergnügen mit der
Frage: Was zur Hölle ist das für ein absurdes, inkonsistentes, von
offenen Fragen durchlöchertes Libretto?
Gott sei Dank wird er von drei mysteriösen Kriegerinnen und ihrer
Anführerin, der Königin der Nacht, gerettet. Und diese hat auch
gleich einen Auftrag für ihn: Er soll ihre Tochter Pamina aus den
Händen des tyrannischen Herrschers Sarastro befreien. Unterstützung
erhält er durch eine magische Flöte und den fröhlichen Vogelfänger
Papageno, der sich nichts sehnlicher wünscht, als seine Papagena zu
finden. Mit der Hilfe von drei Knaben gelangen sie in das Reich von
Sarastro: Doch Oh Plottwist, oh Wunder: Dieser entpuppt sich als
Vater von Pamina und weiser König eines aufgeklärten Geheimbundes.
Er hält Pamina nur bei sich, um zu verhindern, dass die Königin der
Nacht die ganze Welt vernichten kann. Tamino, der sich mittlerweile
natürlich unsterblich in Pamina verliebt hat, soll beweisen, dass
er würdig ist, diese zu heiraten und mit ihr zusammen die Nachfolge
Sarastro anzutreten. Drei Prüfungen warten auf ihn und seinen
Gefährten Papageno. Aber die Königin der Nacht ruht nicht in ihrem
Groll und bedroht mit der Unterstützung des verräterischen Dieners
Monastros das junge Glück und das Schicksal der Welt. Die
Zauberflöte, Libretto Emanuel Schikaneder, Musik Wolfgang Amadeus
Mozart, einer der großen Klassiker der Operngeschichte aus dem Jahr
1791, hier inszeniert von Ingmar Bergman 1975 auf schwedisch und
mit ein paar kleinen - aber feinen - Eigenheiten. Auch wenn er sich
inhaltlich sehr nah am Original orientiert, öffnet Bergman das
Singspiel auf gleich mehrfache Weise: Richtung Theaterpublikum,
dessen Reaktionen wir als Zuschauer beiwohnen dürfen, Richtung
Film, indem er mit einer ausgeklügelten Kameraarbeit und so manchen
cineastischen Special Effects arbeitet. Und nicht zuletzt Richtung
Backstage, indem er die Mechanismen des Theaters transparent macht
und die Besetzung in ihrer Pause beobachtet. Und so entsteht eine
irgendwie traditionelle, irgendwie auch sehr moderne Inszenierung
und einer meiner liebsten Filme von der schwedischen Regielegende,
obwohl er als TV-Produktion und Mozart-Exegese aus seinem sonstigen
Werk heraussticht. Johannes, ich weiß, du bist kein großer
Bergman-Fan. Wolfgang Amadè kannst du aber durchaus was abgewinnen.
Und dass du die Zauberflöte magst, hast du letzte Woche ja auch
schon durchblicken lassen. Also dann… hinein ins Vergnügen mit der
Frage: Was zur Hölle ist das für ein absurdes, inkonsistentes, von
offenen Fragen durchlöchertes Libretto?
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