#64 Wie die Alternative Bank Schweiz Führung, Werte und Soziokratie zu einem eigenen Modell verbindet | mit Astrid Blunschi Balmer
vor 2 Wochen
Was passiert, wenn eine Bank ihre eigenen Werte auch in der Führung
ernst nimmt? Wenn Partizipation kein Prinzip auf Papier bleibt,
sondern die Art verändert, wie täglich zusammengearbeitet und
entschieden wird? In dieser Folge nehmen wir euch mit zu
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Was passiert, wenn eine Bank ihre eigenen Werte auch in der
Führung ernst nimmt? Wenn Partizipation kein Prinzip auf Papier
bleibt, sondern die Art verändert, wie täglich zusammengearbeitet
und entschieden wird?
In dieser Folge nehmen wir euch mit zur Alternative Bank Schweiz
AG (ABS) , die seit Anfang 2024 ihr Führungsmodell der
Zusammenarbeit konsequent neu gestaltet. Wir sprechen über den
Weg von einer klassischen Hierarchie hin zu einer
Kreisorganisation, über Rollen, die echte Verantwortung tragen,
und über eine eigene Verfassung der Zusammenarbeit, die aus der
Identität der Bank heraus entstanden ist.
Auf diesem Weg gab es Momente, bei denen Menschen zum ersten Mal
spürten, was Verantwortung in der eigenen Rolle wirklich
bedeutet. Momente, die zeigen, dass so eine Transformation tiefer
geht als Strukturen und Prozesse.
Ein Gespräch über Transformation, die zur normalen
Weiterentwicklung wird.
Über meine Interviewpartnerin Astrid Blunschi
Balmer ist eine erfahrene Organisationsentwicklerin und Coach mit
einem starken Fokus auf menschenzentrierte Führung und
kollaborative Arbeitsformen. Nach dem Studium in
Betriebswirtschaft mit Vertiefung Führung und Personalmanagement
an der Universität St. Gallen stieg sie ein in die HR-Arbeit in
einer Maschinenbau-Firma. Nach vielen Jahren in der operativen
Personalarbeit und später in der Führungsentwicklung in der
Versicherungsbranche unterstützt sie seit zwei Jahren die
Alternative Bank Schweiz (ABS) als Koordinatorin des Kreises
„Menschen“ bei ihrer Transformation hin zu einem an Soziokratie
(S3) angelehnten Führungsmodell der Zusammenarbeit. In ihren
Rollen verantwortet sie die Entwicklung der Personalstrategie,
begleitet Veränderungsprozesse und fördert eine partizipative
Unternehmenskultur.
Über das Unternehmen Die Alternative Bank
Schweiz AG (ABS) ist eine sozial und ökologisch ausgerichtete
Bank, die auf Basis ihrer ethischen Grundwerte Dienstleistungen
im Anlage-, Spar- und Kreditbereich in der ganzen Schweiz
anbietet. Sie verzichtet auf Gewinnmaximierung und stellt ihre
ethischen Prinzipien in den Vordergrund. Das Geld ihrer Kundinnen
und Kunden investiert sie langfristig in Projekte, die sie nach
ihren sozialen und ökologischen Kriterien auswählt. Die ABS legt
seit ihrer Gründung grossen Wert auf Gleichberechtigung,
Transparenz und Mitwirkung. Sie verfügt über ein soziokratisches
Führungsmodell der Zusammenarbeit, das sich am Sinn der Bank
orientiert, lebt unter anderem die interne Lohntransparenz, hat
ein definiertes Verhältnis von tiefstem zu höchstem Lohn (von
max. 1:5) und kommt ohne Bonussystem aus.
Die ABS mit Hauptsitz in Olten und Filialen in Zürich, Lausanne
und Genf wurde 1990 gegründet. Die Bank beschäftigt 189
Mitarbeitende, wird von über 9’500 Aktionärinnen und Aktionären
getragen, verwaltet Vermögen im Umfang von 3,3 Milliarden
Franken, finanziert Projekte und Unternehmen mit 2,2 Milliarden
Franken und betreut mehr als 45’000 Kundinnen und Kunden.
Die ABS ist Gründungsmitglied der Global Alliance for Banking on
Values (GABV), einer weltweiten Bewegung von werteorientierten
Banken.
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Soziokratie zu einem eigenen Modell verbindet | mit Astrid
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