#62 Selbstorganisation mit Sinn – wie obvita Verantwortung neu verteilt mit Thomas Schwendener
Was passiert, wenn eine soziale Organisation Verantwortung
konsequent verteilt und Menschen befähigt, wirklich
mitzugestalten?Im Gespräch mit Thomas Schwendener geht es um den
Weg von obvita hin zu einer soziokratischen Kreisorganisation –
über Sinn, Rol
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vor 1 Tag
Was passiert, wenn eine soziale Organisation
Verantwortung konsequent verteilt und Menschen befähigt, wirklich
mitzugestalten?Im Gespräch mit Thomas Schwendener geht
es um den Weg von obvita hin zu einer soziokratischen
Kreisorganisation – über Sinn, Rollen, Befähigung und die Frage,
wie Selbstorganisation in einem komplexen sozialen Umfeld
lebendig wird. Ein ehrlicher Einblick in Transformation, die
nicht perfekt sein will, sondern wirksam.
Über meinen Interviewpartner Thomas Schwendener
ist Organisationsentwickler mit Schwerpunkt auf Prozessqualität,
Kulturwandel und Selbstorganisation. Sein beruflicher Weg führte
ihn bewusst durch unterschiedliche Systeme, von der
internationalen Logistik über die Luxushotellerie bis hin zur
sozialen Arbeit. Diese Vielfalt prägt seine heutige Arbeitsweise:
analytisch präzise, methodisch fundiert und gleichzeitig
menschenorientiert.
Von 2005 bis 2007 war er in Dublin (IRL) als Business Process
Coordinator tätig, wo er Geschäftsprozesse analysierte und
optimierte. Zurück in der Schweiz wirkte er als Teilprojektleiter
beim Aufbau einer Logistikzentrale im Raum Zürich und leitete
anschliessend Projekte im Lean Management und Six Sigma. Mithilfe
der DMAIC-Methode realisierte er dabei messbare
Effizienzsteigerungen.
2015 wechselte er in die Luxushotellerie und übernahm als
Qualitäts- und Prozessmanager die Weiterentwicklung des
Qualitäts- und Prozessmanagements, die Umsetzung
datenschutzrelevanter Standards sowie die Leitung eines
umfassenden Digitalisierungsprojekts. Parallel begleitete er
Veränderungen in verschiedenen Bereichen und schärfte sein
Verständnis für Organisationskultur in anspruchsvollen
Dienstleistungssystemen.
Seit 2021 ist er Organisationsentwickler bei obvita. Dort leitet
er strukturelle und kulturelle Entwicklungsprojekte und gestaltet
den Aufbau einer wertebasierten, selbstorganisierten
Organisationskultur. Seine Arbeit verbindet systemisches Denken,
klares Rollenverständnis und echte Partizipation.
Seit 2022 ist er zudem in der Lehre tätig: dies als Lehrperson an
der SWS Winterthur im Lehrgang «Leadership SVF» und seit 2024 als
Lehrbeauftragter an der OST – Ostschweizer Fachhochschule, wo er
Inhalte zu Strategieentwicklung, Projektmanagement und
Changemanagement vermittelt.
Über das Unternehmen obvita ist eine der
traditionsreichsten Behindertenorganisationen der Ostschweiz und
verfolgt die Vision, Menschen mit Sehbehinderungen, psychischen
oder kognitiven Beeinträchtigungen sowie Personen in beruflichen
Übergangsphasen ein selbstbestimmtes, eigenständiges und
erfülltes Leben zu ermöglichen.
Als breit aufgestellte soziale Institution bietet obvita
Abklärung, Beratung, Ausbildung, berufliche Integration,
vielfältige Arbeitswelten sowie Wohn- und Betreuungsangebote für
Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren an. Die
Angebote schaffen Räume für Teilhabe, Entwicklung und ein Leben
mit mehr Selbstbestimmung. Dies in einer Organisation, die sich
kontinuierlich weiterentwickelt.
Seit 2017 geht obvita zudem einen klaren Weg in Richtung
Selbstorganisation. Die Organisationskultur wird seither in einem
iterativen Prozess weiterentwickelt, mit dem Ziel, Verantwortung
breiter zu verteilen, Mitgestaltung zu ermöglichen und die
Qualität der Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.
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