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Beschreibung
vor 5 Tagen
Der Blick auf un- und angelernte Beschäftigung zeigt: An
der Basis der Arbeitswelt mangelt es häufig an demokratischer
Teilhabe. Denn dort findet das sozialpartnerschaftliche
Modell in weiten Teilen keine Anwendung.
Die Folge: niedrige Löhne, systematische Verstöße gegen geltendes
Arbeitsrecht, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie
fehlende betriebliche Mitbestimmung.
Arbeitsmarktpolitische Missstände werden zu einem
demokratiepolitischen Problem. Viele Beschäftigte
erleben ihren Arbeitsplatz nicht als Ort der Sicherheit und
kollektiven Selbstwirksamkeit, sondern als Quelle von
Unsicherheit, Ohnmacht und Entwertung.
Doch ihre Anliegen sind in Politik und Gewerkschaften
unterrepräsentiert und ihre Rechte unzureichend
durchgesetzt.
Vor diesem Hintergrund besteht dringender politischer
Handlungsbedarf, damit die Arbeitswelt ein zentraler Ort sozialer
Teilhabe und demokratischer Mitbestimmung wird.
Die Arbeitsforscherin Johanna Siebert und ihre Kollegin Mara
Buchstab vom Think Tank „Das Progressive Zentrum“ haben in einem
Policy Paper 24 Vorschläge unterbreitet für bessere Bedingungen
an der Basis der Arbeitswelt.
Darüber spricht Johanna in dieser Folge.
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