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Beschreibung
vor 5 Tagen
Zu Beginn der heutigen Episode richten wir den Blick auf das
Vereinigte Königreich und die zunehmend angespannte Lage der
Labour-Regierung unter Premierminister Keir Starmer. Knapp zwei
Jahre nach dem Wahlsieg bröckelt die politische Unterstützung
deutlich. Welche Rolle spielt die Mandelson-Affäre für diesen
Vertrauensverlust? Und wer profitiert von der Schwäche Labours –
die Konservativen, die Grünen oder vor allem die aufstrebende
Reform UK?
Anschließend wenden wir uns dem Sudan zu. Anlässlich der
internationalen Geberkonferenz in Berlin sprechen wir über einen
Konflikt, der seit 2023 das Land verwüstet und inzwischen zu
einer der größten humanitären Krisen weltweit geführt hat: über
150.000 Tote, Millionen Vertriebene und ein Land, das faktisch
zwischen Armee und paramilitärischer RSF-Miliz aufgeteilt ist.
Warum gibt es trotz internationaler Bemühungen kaum Aussicht auf
ein Ende des Krieges? Und welche Rolle spielt die vergleichsweise
geringe Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit für die Dynamik
dieses Konflikts?
Zum Abschluss starten wir eine kleine zweiteilige Mini-Serie zu
den sogenannten Gen-Z-Protesten im globalen Süden. Wir blicken
auf Bangladesch, Nepal und Madagaskar – drei sehr
unterschiedliche Länder, in denen junge Menschen in den
vergangenen Jahren zentrale politische Umbrüche angestoßen haben:
vom Sturz langjähriger Regierungen bis hin zu Neuwahlen und
Systemreformen. Was treibt diese Protestbewegungen an –
Korruption, Perspektivlosigkeit, autoritäre Strukturen? Und warum
entstehen vergleichbare Dynamiken derzeit nicht in Deutschland?
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