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Beschreibung
vor 4 Tagen
Zu Beginn der heutigen Episode sprechen wir über Deutschlands
gescheiterte Wahl in den UN-Sicherheitsrat. Eigentlich galt die
Kandidatur lange als gut vorbereitet – am Ende setzten sich aber
Portugal und Österreich durch, während Deutschland erstmals in
der Geschichte der Bundesrepublik bei einer solchen Wahl
scheiterte. Woran lag es: an einer zu selbstverständlichen
deutschen Erwartungshaltung, an der Nahost-Politik, an russischer
Gegenmobilisierung oder schlicht an schlechter Diplomatie?
Anschließend widmen wir uns ausführlich der deutschen Wirtschaft.
Ist Deutschland wirklich wieder der „kranke Mann Europas“? Wir
diskutieren die schwachen Wachstumszahlen der vergangenen Jahre
und fragen, woran die Stagnation liegt: Arbeiten wir zu wenig?
Ist die Gen Z zu faul? Sind wir zu häufig krank? Oder liegen die
eigentlichen Probleme eher bei schwachem Produktivitätswachstum,
Deindustrialisierung, dem China-Schock und jahrzehntelang zu
geringen Nettoinvestitionen? Zum Schluss blicken wir auf die
soziale Seite der wirtschaftlichen Debatte: Ist der Sozialstaat
tatsächlich zu groß geworden – oder wird zu stark auf Bürgergeld
und einzelne Leistungen geschaut, während die eigentlichen
Kostentreiber bei Rente, Gesundheit und Pflege liegen? Außerdem
sprechen wir über Armut, wachsenden Reichtum am oberen Ende und
Vermögensungleichheit in Deutschland.
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