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Beschreibung
vor 2 Tagen
Wir sind zurück mit einer weiteren Folge Geschnatter! Dieses Mal
geht's um weibliches Schreiben und die Hürden, die sich auftuen,
wenn nicht cis männliche Autor*innen einfach nur existieren
wollen und dann auch noch die Frechheit besitzen mit ihren Texten
Geld und Ansehen zu verdienen.
Ist Denis Scheck möglicherweise nichts weiter als das
geschwülstige Symptom einer tieferliegenden, uralten Struktur
über die Deutungshoheit von Literatur? Welche Abgründe tuen sich
auf, wenn wir von dem Einzelfall auf das Ganze schauen? Haben wir
bessere Literaturkritik und auch bessere Verrisse verdient?
Wo besser darüber schnattern als vor Publikum in Annette von
Droste Hülshoffs Zuhause, über den Gemächern wo sie einst ihre
Feder in Tinte tunkte und den deutschen Kanon penetrierte.
Danke an das Center for Literature für die Einladung und
den Support!
Quellen:
Nicole Seifert : Frauen Literatur - Abgewertet, vergessen,
wiederentdeckt, KiWi 2020
Waslat Hazrat-Nazimi: The Female Gaze und warum migrantische
Autorinnen nur Trauma-Pornos schreiben dürfen
Jasmina Kuhnke: Ich möchte nicht, dass Kritiker wie Denis Scheck
mein Buch rezensieren
Johannes Franzen: Warum lesen wir Verrisse
Anh Tran/Deutschlandfunk Kultur: Gittersee - EineMängelliste mit
Folgen
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