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  4. Iran, USA und die Straße von Hormus - Chaos ohne Ausweg?
Es ist schon fast zwei Monate her, dass am 28. Februar
US-amerikanische und israelische Streitkräfte mit ihrem Angriff auf
den Iran begannen. Seither hat die US-Regierung unter Donald Trump
mehrfach die Kriegsziele neu definiert, immer wieder davon
gesprochen, ein "Deal" mit dem iranischen Regime stehe unmittelbar
bevor, um im nächsten Schritt mit der "Zerstörung einer ganzen
Zivilisation" zu drohen. Die Schließung der Straße von Hormus, die
praktisch alle Experten im Falle eines Angriffs auf den Iran
vorhergesagt hatten, schien die US-Regierung unvorbereitet zu
treffen. Seit knapp zwei Wochen gilt nun ein Waffenstillstand, der
in der Nacht zum 22. April auslaufen sollte, dann aber überraschend
von Präsident Trump auf unbestimmte Zeit verlängert wurde. Ob aber
tatsächlich Verhandlungen zwischen beiden Regierungen in nächster
Zeit wieder aufgenommen werden, scheint derzeit unklar - genau wie
die Frage, wie ein Abkommen eigentlich aussehen könnte. Derweil ist
der ebenfalls mittlerweile abgeschlossene Waffenstillstand zwischen
Israel und Libanon überaus brüchig, die Straße von Hormus ist
weiterhin für Tank- und Frachtschiffe nicht passierbar und die
globalen ökonomischen Auswirkungen der Krise werden immer
drastischer. Trump steht innenpolitisch immer stärker unter Druck -
der Krieg ist teuer, die Benzinpreise steigen auch in den USA, und
bei den Wahlen im November stehen die republikanischen Mehrheiten
im Kongress auf dem Spiel. Wie ist die derzeitige Situation zu
bewerten? Welche möglichen Auswege gibt es aus dem Dilemma? Welche
Rolle spielt tatsächlich das iranische Atomprogramm? Welche Zukunft
haben die USA in der Region, und welche Rolle spielt bei alledem
eigentlich Israel? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd
Pickert mit dem aus Kairo zugeschalteten Korrespondenten Karim
el-Gawhary, Nahost-Redakteurin Lisa Schneider und
Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann.
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„Iran, USA und die Straße von Hormus - Chaos ohne Ausweg?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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