Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael
Weyland
Thema heute: Mehr Sicherheit auf Europas Straßen:
Was die GSR II für Autofahrer bedeutet
Geht IHNEN das permanente Gepiepse in modernen Autos
auch dermaßen auf die Nerven, dass Sie den jeweiligen Hersteller
Ihres Autos verfluchen? Das ist zwar verständlich, aber
Hersteller wie zum Beispiel Mitsubishi Motors sind der falsche
Adressat. Bedanken müssen wir uns dafür bei der
EU-Kommission.
Diese hat sich mit der Strategie „Vision Zero“ das
eigentlich lobenswerte Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 die Zahl
der Verkehrstoten auf null zu bringen. Doch bei der Umsetzung ist
die Kommission weit über das Ziel hinausgeschossen. Ich
persönlich halte diesen Regulierungsoverkill sogar für
kontraproduktiv, denn nach kurzer Zeit neigt man dazu, die
Warnhinweise zu ignorieren - und zwar alle.
Bereits seit Juli 2024 sind zahlreiche Sicherheits- und
Assistenzsysteme in neuen Pkw verpflichtend vorgeschrieben. Das
gilt auch für Mitsubishi. Das Ziel der Verordnung ist es,
Verkehrsunfälle zu reduzieren und Fahrer im Alltag durch
intelligente Assistenzsysteme gezielt zu unterstützen. Ab Juli
2026 werden die Vorgaben der europäischen General Safety
Regulation II, kurz GSR II, weiter ausgeweitet: Danach gelten die
neuen Sicherheits-, Assistenz- und Cybersecurity-Anforderungen
nicht mehr nur für Pkw, sondern ebenfalls für neu zugelassene
leichte Nutzfahrzeuge und Reisemobile und haben die
Sicherheitsausstattung moderner Fahrzeuge spürbar
verändert.
Um die bestmögliche Wirksamkeit zu gewährleisten, sind die
Systeme, die durchaus sinnvoll sind, dauerhaft aktiv und
unterstützen den Fahrer. So profitieren Fahrer von mehr
Sicherheit und Komfort, egal ob sie im Falle von Mitsubishi einen
Outlander Plug-in Hybrid oder andere Fahrzeuge des Herstellers
nutzen. Zu den Ärgernissen für die Fahrer gehört
aber, dass sich einige dieser Systeme zwar abschalten lassen,
aber in der Regel nicht mehr per einfachem Knopfdruck, sondern,
indem man sich durch diverse Untermenüs des Displays
durcharbeiten muss. Und zwar bei JEDEM Neustart des Fahrzeugs.
Das wiederum ist eigentlich bedauerlich, liegt aber nicht am
Hersteller! Denn der muss das umsetzen, was die EU von ihm
verlangt! Also machen sich viele Fahrer diese Mühe gar nicht
mehr, sondern ignorieren die eigentlich gut gemeinten
Warnhinweise und Funktionen einfach.
Alle Fotos: MMD Automobile GmbH
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/autonews20260422_kvp.mp3
Weitere Episoden
vor 6 Tagen
vor 1 Woche
vor 1 Woche
vor 2 Wochen
vor 3 Wochen
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.