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Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland

 

Thema heute:

Mit dem E-Auto in den Campingurlaub: So gelingt das Ziehen des
Wohnwagens

 

Foto: ACV Automobil-Club Verkehr

Wer jahrelang mit dem Verbrenner und Wohnwagen unterwegs war,
steht beim Umstieg auf ein Elektroauto vor neuen Fragen, sagt man
beim ACV Automobil-Club Verkehr: Funktioniert der gewohnte
Campingurlaub genauso?

Wie weit komme ich mit Anhänger und wo kann ich mit Gespann
laden? Der Anhängerbetrieb stellt andere Anforderungen als im
Alltag. Reichweite, zulässige Gewichte und passende
Lademöglichkeiten rücken in den Mittelpunkt.

Welches E-Auto kann einen Wohnwagen ziehen?

Ob das Fahrzeug einen Hänger ziehen darf, kann man der
Zulassungsbescheinigung Teil I entnehmen. Die Punkte O.1 und O.2
geben Auskunft über die technisch zulässige Anhängelast für
gebremste und ungebremste Anhänger. Ist keine Anhängelast
ausgewiesen oder freigegeben, darf das Fahrzeug keinen Anhänger
ziehen. Das kann gerade bei älteren E-Autos der Fall sein. Viele
aktuelle Modelle sind dagegen für den Anhängerbetrieb ausgelegt.
Je nach Modell und Ausführung reichen die zulässigen
Anhängelasten von niedrigen Werten um 750 Kilogramm bis in den
wohnwagentauglichen Bereich von etwa 1.500 bis 2.000 Kilogramm,
bei größeren Fahrzeugen auch darüber.

Wie stark sinkt die Reichweite mit Wohnwagen?

Beim Ziehen eines Wohnwagens wirkt sich nicht nur das zusätzliche
Gewicht auf die Reichweite aus. In der Praxis spielt die
Kombination aus Gewicht und Aerodynamik eine zentrale Rolle.
Besonders große und breite Wohnwagen erhöhen den Luftwiderstand
deutlich und werden damit zum entscheidenden Faktor für die
Reichweite.

Während kleinere Anhänger kaum Einfluss haben, kann sich die
Reichweite mit einem großen Wohnwagen unter ungünstigen
Bedingungen etwa halbieren. Für die Praxis bedeutet das: kürzere
Etappen, häufigere Ladepausen und angepasste
Reisegeschwindigkeiten erhöhen Effizienz und Fahrstabilität.

Wie funktioniert Laden mit Wohnwagen unterwegs?

Die eigentliche Herausforderung beginnt auf längeren Strecken oft
nicht auf der Straße, sondern an der Ladesäule. Viele
Schnellladepunkte sind baulich auf einzelne Pkw ausgelegt, die
rückwärts oder seitlich einparken. Mit angekuppeltem Anhänger
reicht der Platz dann oft nicht aus, sodass nur Rangieren oder
sogar Abkoppeln bleibt. Wer mit Wohnwagen oder größerem Anhänger
unterwegs ist, sollte seine Route deshalb vorab nicht nur nach
Ladeleistung, sondern auch nach Platzangebot auswählen. Größere
Ladeparks und Standorte mit Durchfahrtslösung sind klar im
Vorteil. Hilfreich sind außerdem Kartenansichten, Fotos und
Bewertungen in Lade-Apps, weil sich so oft schon im Vorfeld
erkennen lässt, ob ein Standort für ein Gespann taugt oder nicht.

Foto: ACV Automobil-Club Verkehr

 

 

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unter:

https://www.was-audio.de/aanews/autonews20260513_kvp.mp3
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„Autonews vom 13. Mai 2026“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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