Wirtschaftsnews vom 21. April 2026

Wirtschaftsnews vom 21. April 2026

vor 2 Tagen
Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 2 Tagen

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland 
Thema heute:     Finanztip: Gute Kreditkarten gibt
es kostenlos – viele Extras sind verzichtbar 
 


 


Bei den meisten Kreditkarten fallen schnell hohe
Gebühren an, wenn im Ausland bezahlt und Geld abgehoben wird –
nur wenige Angebote sind gebührenfrei. Das zeigt ein aktueller
Kreditkartenvergleich des unabhängigen Geldratgebers Finanztip.
Extraleistungen wie Versicherungen, Bonusprogramme oder Rabatte
rechtfertigen höhere Kreditkartenkosten meist nicht.


Viele Kreditkarten werben mit Zusatzleistungen wie
Cashbacks, Meilen oder Versicherungspaketen. „Solche Extras
rechtfertigen keine hohen Gebühren“, so Finanztip. „Denn für
Verbraucherinnen und Verbraucher, denen es vor allem um das
Bezahlen und Geldabheben geht, reichen kostenlose
Kreditkarten.“


Wirklich kostenlose Kreditkarten sind selten


Laut Finanztip haben 15 von 39 untersuchten Kreditkarten
keine Jahresgebühr, bei allen anderen werden zwischen 24 und 99
Euro jährlich fällig. Bei drei Angeboten ohne Jahresgebühr fallen
außerdem keine zusätzlichen Gebühren für Zahlungen in
Fremdwährung an und die Gebühren für Bargeldabhebungen sind
niedrig. Finanztip empfiehlt aktuell folgende Kreditkarten: die
Easybank Visa, Hanseatic Bank Genialcard und die Bank Norwegian
Visa. Verbraucherinnen und Verbraucher finden online eine
umfangreiche Kreditkarten-Übersicht.  Außerdem
hat Finanztip bei der Auswertung berücksichtigt, dass
Rückzahlungen per Vollabbuchung seitens der Bank möglich sind und
so teure Ratenzahlungen vermieden werden können. „Wer statt einer
vollständigen Abbuchung eine Teilzahlung nutzt, zahlt schnell
drauf und läuft Gefahr, sich zu verschulden“, warnt man.


Kreditkarten als Gebührenfalle


Was die Kosten bei Kreditkarten ausmachen können, zeigt
sich bei einem Urlaub außerhalb der Eurozone: Wer bei einer
Urlaubsreise von 15 Tagen rund 1.000 Euro in Fremdwährung abhebt
und mit der Karte bezahlt, zahlt schnell 20 Euro an Gebühren.
Hinzu kommt eine durchschnittliche Jahresgebühr von rund 45 Euro.
Mit einer kostenlosen Kreditkarte lassen sich diese Ausgaben
weitestgehend vermeiden.


Kombi-Angebote mit Tücken


Kritisch sieht Finanztip, wenn Kreditkarten mit
Versicherungspaketen kombiniert beworben werden. „Gerade bei
wichtigen Versicherungen wie der Auslandsreisekrankenversicherung
sollten die Policen umfassend sein“, so Finanztip. Bei
Kreditkarten-Angeboten sei der Schutz häufig eingeschränkt –
etwa, weil er nur greift, wenn die Reise mit der Karte bezahlt
wurde.  


 


 


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https://www.was-audio.de/aanews/News20260421_kvp.mp3
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