Warum die Auferstehung kein Märchen ist | Osternacht (P. George Elsbett)

Warum die Auferstehung kein Märchen ist | Osternacht (P. George Elsbett)

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Hast du dich schon mal gefragt, ob letztendlich nicht alles im
Leben völlig bedeutungslos ist, wenn es keine echte Zukunft für
uns gibt? Oft schieben wir die großen existenzialen Fragen nach
Sinn und Wahrheit beiseite und denken uns: "Lass uns doch erst
mal die sozialen Probleme der Welt lösen." Oder wir winken beim
Thema Glaube ab und halten das Ganze für eine bloße Geschichte,
einen Mythos "aus einer fernen Galaxie".
In dieser Osternachts-Predigt von P. George Elsbett geht es genau
um dieses Gefühl der Finsternis. Er lädt uns dazu ein, uns einen
"Karsamstag" vorzustellen: Wie wäre eine Welt völlig ohne Gott?.
Eine Welt, in der die Menschheit letztendlich keine Zukunft
hätte, weil unser Universum sowieso irgendwann nur als
"Riesengrab" enden würde. Ohne diese ewige Perspektive gäbe es im
letzten Sinn auch keinen Unterschied zwischen Gut und Böse,
zwischen Schönheit und Hässlichkeit – es wäre sogar völlig egal,
ob man als Heilige Teresa von Kalkutta oder als Adolf Hitler
gelebt hätte, weil letztlich alles wurscht wäre. Ohne Gott wäre
der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen, wie in einem Kerker
oder in "Einzelhaft", in einer Art "Entmenschlichung", weil die
absolute, ewige Beziehung fehlt.
Doch die radikale Botschaft des Christentums hält dagegen: Der
Glaube ist keine Theorie und kein "war einmal" oder ein "bla bla
bla". Die Predigt erinnert uns an ein konkretes historisches
Ereignis, das in den 30er Jahren in Jerusalem stattfand. Der
christliche Glaube ist der "radikalste Humanismus", den es gibt,
weil er uns unseren wahren Wert aufzeigt. Gott hat eine so extrem
hohe Meinung von jedem einzelnen Menschen, dass er die Ewigkeit
nicht ohne uns verbringen wollte und sogar bereit war, dafür sein
Leben hinzugeben.
Finde heraus, warum das Thema der Wahrheit so unverzichtbar ist
und warum uns der christliche Glaube nicht auf die Zukunft
vertröstet, sondern unserer Gegenwart überhaupt erst einen
wirklichen Sinn verleiht. Lass dich ein auf die unbequeme und
gleichzeitig befreiende Frage: Ist das leere Grab mehr als nur
eine nette Fabel, sondern die Tür zu unserer eigenen wahren
Größe?.
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