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Beschreibung
vor 2 Tagen
Fühlst du dich manchmal, als wärst du in einem endlosen
Hamsterrad gefangen oder hättest dich hinter dicken Mauern
verschanzt? Es gibt Zeiten in unserem Leben – geprägt von
chronischem Stress, Dauerbeschallung, tiefen Zweifeln oder
spirituellem Burnout –, in denen wir unsere inneren Türen fest
verriegeln und denken: Ich schaffe das allein, Gott hört mich
sowieso nicht.
Zum Start unserer neuen Predigtserie „Vor seinem Angesicht leben“
nimmt uns die Predigt mit in das Versteck der engsten Freunde
Jesu am Ostersonntag. Aus blanker Angst und Verzweiflung haben
sie sich hinter dick verriegelten Türen verbarrikadiert. Oft gibt
es in unserem Leben genau solche Orte und Türen, die wir
verschlossen halten, weil wir glauben, wir müssten erst perfekt
sein und den ganzen Schmutz unseres Lebens aufräumen, bevor Gott
uns begegnen kann.
Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Jesus lässt sich
von unseren verschlossenen Türen nicht aufhalten. Er kommt nicht
zu uns, um uns Vorwürfe für unsere Fehler oder unseren fehlenden
Glauben zu machen. Stattdessen tritt er mitten in unsere
Gebrochenheit und Erschöpfung und spricht sein „Schalom“ aus –
einen Frieden, der weit mehr ist als die Abwesenheit von
Konflikten, sondern der absolute Heilung, Ganzheit und
Lebensfülle bringt. Wie der Apostel Thomas darfst auch du ein
Realist sein, Dinge hinterfragen und fordern, es selbst zu
erleben, statt nur blind zu glauben, was in Büchern steht. Jesus
verwandelt unsere inneren Gefängnisse in offene Türen, denn wer
bereit ist, seine verschlossenen Türen zu ihm zu bringen und vor
ihm zur Ruhe zu kommen, wird verwandelt.
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