Wirklich frei werden | Ostermontag (P. George Elsbett)

Wirklich frei werden | Ostermontag (P. George Elsbett)

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Hast du dich jemals gefragt, wie es möglich ist, sich selbst zu
finden, indem man sich selbst verliert? Wir sind oft gefangen im
"Käfig unserer eigenen Ichbezogenheit" und glauben, dass unser
eigenes Ego im Zentrum stehen muss, um glücklich zu werden.
In dieser Predigt taucht P. George Elsbett in ein tiefes
Geheimnis ein: das Paradoxon, dass wir erst wirklich leben, wenn
wir den Mut finden, aus unserem eigenen Käfig auszubrechen und
uns für andere zu öffnen. Er spricht über das Bild von zwei
Menschen, die zwar im selben Haus leben, aber innerlich
"unendlich voneinander entfernt" sind. Wie gelingt echte Nähe,
ohne in ungesunde Abhängigkeiten zu geraten? Eine gesunde
Beziehung bedeutet: "Je mehr sie eins werden, desto mehr helfen
sie einander, sich selbst zu werden".
Zudem konfrontiert uns die Predigt mit einer der unbequemsten,
aber radikalsten Botschaften: Dem "Abenteuer des sich verlierens"
oder auch "der wahren Liebe". Wahre Liebe, so die Predigt, stößt
normalerweise an eine ultimative Grenze: den Tod. Man kann bereit
sein, für jemanden zu sterben, aber danach "ist aus mit der
Liebe". Der christliche Glaube feiert jedoch jemanden, der diese
Grenze durchbrochen hat.
Dies bedeutet auch, dass ein echtes, "auferstandenes" Leben in
den Augen unserer Leistungsgesellschaft oft "crazy" oder verrückt
aussehen mag. Denn es bedeutet, Feinde zu lieben, gut über sie zu
reden und sich in den Dienst für den Nächsten zu stellen, anstatt
nur für sich selbst zu leben.
Finde heraus, warum es so befreiend ist, nicht nur eine
"Widerspiegelung dieser Welt" zu sein, sondern ein unangepasstes
Leben zu führen und das eigene Ego hinter sich zu lassen.
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