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Beschreibung
vor 2 Tagen
Kennst du das Gefühl, endlos in allen möglichen „Gewässern“ des
Lebens zu fischen – sei es nach Glück, Erfüllung oder Erfolg –
und am Ende doch völlig leer auszugehen? Manchmal stecken wir in
zermürbenden „Wartezimmern“ des Lebens fest, in denen
Beziehungen, Job-Entscheidungen oder Pläne stillstehen und wir
einfach nicht wissen, wie es weitergehen soll.
In der zweiten Folge unserer Predigtserie „Vor seinem Angesicht“
landen wir in genau so einer frustrierenden Zwischenzeit der
engsten Freunde Jesu. Aus lauter Ratlosigkeit sind sie in ihren
alten Alltag zurückgekehrt, haben die ganze Nacht hart gearbeitet
und stehen am Ende buchstäblich mit nichts in den Händen
da.
Doch die Botschaft dieser Predigt nimmt uns den Druck: Als Jesus
am Ufer auftaucht, macht er sie nicht als Verlierer fertig oder
wirft ihnen ihr Scheitern vor. Er begegnet ihnen mit extremem
Respekt und fragt im Grunde nur: „Wie haben diese eigenen
Bemühungen eigentlich für dich funktioniert?“. Er zeigt uns, dass
unser Frust und die tiefe innere Sehnsucht keine Fehler sind,
sondern Zeichen dafür, dass wir für etwas viel Größeres
geschaffen wurden. Schon im zweiten Jahrhundert hieß es treffend:
„Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch“. Wir sind
nicht dafür gemacht, im Hamsterrad einfach nur irgendwie zu
funktionieren, sondern um ein Leben in echter Fülle zu
erfahren.
Die Predigt fordert uns aber auch radikal heraus: Wie der Apostel
Petrus, der sich mutig aus dem Boot ins Wasser warf, müssen auch
wir irgendwann eine Entscheidung treffen. Man kann weder auf
Probe lieben noch auf Probe leben – wir müssen irgendwann den
Sprung wagen. Wer diesen Schritt geht, findet einen Ort, an dem
die ständige Leistungsgesellschaft Hausverbot hat. Einen Ort, an
dem man ausnahmsweise nichts leisten, produzieren oder reden
muss, sondern sich einfach fallen lassen und bedingungslos sein
darf
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