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Beschreibung
vor 2 Tagen
In der ersten Folge der neuen Wochen im Podcast "Blick in die
Bibel" erzählt der Journalist und evangelische Theologe Wolfgang
Thielmann, warum er auch über die Ruhestandgrenze hinaus weiter
schreibt und arbeitet. Die Bibel begleitet ihn seit seiner Kindheit
und berührt ihn tief. Besonders die Geschichte von Hiob tröstet
ihn. Er erklärt, wie er Bibeltexte liest: erst offen wahrnehmen,
dann genau verstehen, dann in die heutige Zeit übertragen. Im
Evangelium von diesem Montag suchen die Menschen intensiv die
Begegnung mit Jesus. Thielmann macht klar: Früher war Essen knapp
und der Anbau mühsam, deshalb war die Hoffnung auf "ewige Nahrung“
sehr anziehend. Als Impuls zu diesem Text meint Thielmann: Glaube
ist kein eigener Verdienst, sondern entsteht durch die Begegnung
mit Gott. Eine Folge, die zeigt, wie aktuell alte Texte sein
können – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener
Zeit stand die Menge am anderen Ufer des Sees von Galiläa; sie
hatten gesehen, dass nur ein Boot dort gewesen war und dass Jesus
nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass seine
Jünger allein abgefahren waren. Von Tibérias her kamen andere Boote
in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot
gegessen hatten. Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine
Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafárnaum
und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden,
fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierhergekommen? Jesus
antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht,
weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten
gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die
Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige
Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat
Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt. Da fragten sie ihn:
Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? Jesus
antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt,
den er gesandt hat. (Joh 6,22-29)
Bibel" erzählt der Journalist und evangelische Theologe Wolfgang
Thielmann, warum er auch über die Ruhestandgrenze hinaus weiter
schreibt und arbeitet. Die Bibel begleitet ihn seit seiner Kindheit
und berührt ihn tief. Besonders die Geschichte von Hiob tröstet
ihn. Er erklärt, wie er Bibeltexte liest: erst offen wahrnehmen,
dann genau verstehen, dann in die heutige Zeit übertragen. Im
Evangelium von diesem Montag suchen die Menschen intensiv die
Begegnung mit Jesus. Thielmann macht klar: Früher war Essen knapp
und der Anbau mühsam, deshalb war die Hoffnung auf "ewige Nahrung“
sehr anziehend. Als Impuls zu diesem Text meint Thielmann: Glaube
ist kein eigener Verdienst, sondern entsteht durch die Begegnung
mit Gott. Eine Folge, die zeigt, wie aktuell alte Texte sein
können – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener
Zeit stand die Menge am anderen Ufer des Sees von Galiläa; sie
hatten gesehen, dass nur ein Boot dort gewesen war und dass Jesus
nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass seine
Jünger allein abgefahren waren. Von Tibérias her kamen andere Boote
in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot
gegessen hatten. Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine
Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafárnaum
und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden,
fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierhergekommen? Jesus
antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht,
weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten
gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die
Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige
Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat
Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt. Da fragten sie ihn:
Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? Jesus
antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt,
den er gesandt hat. (Joh 6,22-29)
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