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Beschreibung
vor 3 Tagen
Dass Viktor Orbán die jüngste Parlamentswahl möglicherweise nicht
mehr gewinnen würde, das zeichnete sich schon länger ab. Dass die
Ungarinnen und Ungarn den 16 Jahre regierenden FIDESZ und den
Orbánismus mit einer Zweidrittelmehrheit für den
liberalkonservativen Herausforderer Péter Magyars TISZA-Partei
abwählen würde - daran glaubten nur wirklich große Optimisten.
Und ob Viktor Orbán die Macht friedlich und freiwillig abgeben
würde, war für einige auch nicht sicher. Doch am vergangenen
Sonntag vollzogen sich eine Wahl und ein Machtwechsel nach dem
Lehrbuch der Demokratie.
Ernst Hillebrand war von einem demokratischen
Wechsel keineswegs überrascht. Der Leiter des Büros der SPD-nahen
Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest beobachtet die politische
Entwicklung in Ungarn aber auch in Polen seit langer Zeit und
plädiert dafür, in der Analyse auf die tatsächlichen Fakten zu
sehen.
Im Podcastgespräch ordnet er Fakten und Mythen über das System
Orbán ein, schildert die politische Herkunft des künftigen
Ministerpräsidenten Péter Magyar und spricht über die Chance des
politischen Wandels, der Ungarn nun erfassen wird.
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