Was du wirklich trägst – Die 5 Rollen im inneren Kleiderschrank

Was du wirklich trägst – Die 5 Rollen im inneren Kleiderschrank

vor 2 Wochen
Warum wir Rollen spielen, die nie unsere waren – und wie du herausfindest, was wirklich zu dir gehört.
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Beschreibung

vor 2 Wochen

️ Es gibt Rollen, die wir tragen, ohne je gefragt zu haben:
Willst du das überhaupt?



Irgendwann haben wir aufgehört, diese Frage zu stellen. Wir haben
einfach angezogen, was da war. Was die Familie von uns erwartet
hat. Was die Gesellschaft als „gute Mutter", „starke Frau" oder
„harmonische Partnerin" definiert. Und irgendwann fühlte es sich
so vertraut an, dass wir dachten: Das bin ich eben so.



In dieser Episode öffnen wir gemeinsam deinen inneren
Kleiderschrank.


Ich stelle dir die fünf Rollen vor, die mir in meiner Arbeit mit
Frauen immer wieder begegnen – und die ich zum Teil selbst
jahrelang getragen habe, ohne es zu merken. Nicht jede trägt alle
fünf. Aber fast jede Frau erkennt sich in mindestens zwei oder
drei davon wieder.



Die perfekte Mutter – die immer alles im Griff
hat, die nie klagt, die lächelt, während sie innerlich unter
Druck steht. Die Soziologin Sharon Hays nennt das Intensive
Mothering: die gesellschaftliche Erwartung, dass Mutterschaft
kindzentriert, expertengesteuert und emotional total absorbierend
sein muss. Immer. Ohne Pause.



Die Starke – die nie Hilfe braucht, nie schwach
wird, immer sagt: Ich schaff das. Das war ich. Jahrelang. Ich
habe diese Rolle wie eine Rüstung getragen – bis ich gemerkt
habe, dass die Rüstung nicht nur andere draußen hält, sondern
auch mich drin einschließt.



Die Harmonie-Hüterin – die dafür sorgt, dass es
allen gut geht, die schluckt, die sich klein macht, damit andere
groß bleiben können. Was die Traumaforschung dazu sagt – und
warum Mel Robbins' Let Them Theory hier so wichtig ist.



Die Getriebene – die Meisterin der To-do-Liste,
die Produktivität mit Selbstwert verwechselt. Die nicht weiß, wer
sie ist, wenn sie nichts tut.



Die Unsichtbare – die leiseste und gleichzeitig
gefährlichste Rolle. Die Frau, die so lange für alle anderen
gelebt hat, dass sie vergessen hat, dass sie auch zählt.



Wir schauen uns auch an, warum es so schwer ist, diese Rollen
abzulegen – und das hat nichts mit Schwäche zu tun. Unsere Rollen
sind nicht einfach Gewohnheiten. Sie sind Teil unserer Identität.
Und lieber klammern wir uns an eine Identität, die uns erschöpft,
als gar keine zu haben.

Vishen Lakhiani nennt den unsichtbaren Raum aus Regeln,
Erwartungen und Normen, in dem wir aufgewachsen sind, den
Culturescape. Fast alles, was wir über unsere Rollen glauben –
ist relative Wahrheit. Kulturell geprägt. Nicht universell. Aber
es fühlt sich absolut an.



Am Ende der Episode nehme ich dich durch die
Kleiderschrank-Inventur: drei Fragen, zehn
Minuten, ein Blatt Papier. Kein großes Programm. Kein Druck. Nur
ein ehrlicher erster Blick in das, was du gerade trägst – und die
Frage, ob du es wirklich gewählt hast.



Diese Episode ist für dich, wenn du dich manchmal fragst, warum
sich das, was du tust, so wenig nach dir anfühlt. Wenn du
funktionierst, aber innerlich leer bist. Wenn du weißt, dass
irgendetwas nicht stimmt – aber noch keinen Namen dafür hast.


Vielleicht ist dieser Name: ein Kostüm, das nie deins
war.



Links & Ressourcen:
Kostenloser Workshop "Der Kleiderschrank deines
Lebens"


https://www.noranni.at/kostenloser-workshop_kleiderschrank
Der innerer Kleiderschrank-Test
Website: https://www.noranni.at
Instagram: https://www.instagram.com/kathi.koll.noranni

Welche Rolle trägst du, die dir eigentlich nicht
gehört? Schreib mir auf Instagram – ich lese
alles.

Was dich in dieser Episode erwartet:


Die 5 Rollen, die Frauen am häufigsten tragen – und warum sie
sich so vertraut anfühlen

Warum Rollen keine Gewohnheiten sind, sondern Identität

Was Vishen Lakhianis Culturescape-Konzept damit zu tun hat

Mel Robbins' Let Them Theory – und warum sie für die
Harmonie-Hüterin so relevant ist

Die Kleiderschrank-Inventur: eine Übung, die du dir mitnehmen
kannst






Weiterführende Artikel auf noranni.at:
Nicht alles, was du trägst, gehört wirklich zu dir
Was ist Eltern-Burnout?
Selbstreflexion als Mama



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Ahoi und alles Liebe,
deine Kathi von NORANNI
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