Behind IWC Schaffhausen mit CMO Franzsika Gsell: Engineering Dreams für die Ewigkeit

Behind IWC Schaffhausen mit CMO Franzsika Gsell: Engineering Dreams für die Ewigkeit

vor 1 Tag
Warum Smartwatches keine Disruption sind, Ed Sheeran ein Uhren-Nerd ist, Formel 1 zehn Jahre braucht und Space die Zukunft der Menschheit definiert
1 Stunde 13 Minuten
Podcast
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Behind the Scenes. Der Branding, Marketing und Business Podcast

Beschreibung

vor 1 Tag

Max trifft Franziska Gsell, Chief Marketing Officer bei IWC
Schaffhausen seit elf Jahren, in ihrer Heimat. Franziska ist in
Schaffhausen geboren und mit der Muttermilch hatte sie schon
IWC-Berührung, denn ihr Vater ist Ingenieur und bekam von ihrer
Mutter zum Studiumabschluss eine IWC geschenkt. Als Kind träumte
sie davon, Ballerina zu werden, aber heute ist sie im Marketing.


Sie studierte BWL und war zuerst in der Fashion tätig, dann im
Verkauf, weil sie wusste, dass es Marketing sein müsste, aber sie
konnte kein guter Marketeer sein ohne zu wissen, wie man
verkauft. Von der Fashion ging sie in die Bierindustrie und die
hatten Wetten abgeschlossen, wie lange sie bleiben würde, aber es
waren acht Jahre bei Felsschlöschen Karlsberg. Dann war sie bei
Lindt Marketingchefin, danach CEO von Fogal, und von dort ging es
zu IWC. Als sie mit 19 ging, sagte sie, sie komme nie zurück,
aber jetzt ist sie zurück.


Sie hatte schon immer große Träume und glaubt, dass wenn du dir
vorstellen kannst, was du willst, sich das manifestieren wird.
Bei IWC kann die Kaufreise zwei Jahre dauern, und die Challenge
ist, mit der richtigen Antwort aufzutreten. Sie ist heute noch
so, dass sie sich jedes Produkt anschaut, das sie je betreut hat,
und sie hat Jahre gekämpft, ein Bier von Frauen für Frauen zu
machen, und es gibt es noch.


Bei IWC geht es um ein Produkt, das auf deiner Haut sitzt und mit
dir durchs Leben geht wie ein Freund. Jede mechanische Uhr hat
ein mechanisches Herz, das weit länger tickt als unser
menschliches Herz, und IWC stellt sicher, dass jede Uhr, die
jemals gebaut wurde, auch restauriert werden kann.


Als Smartwatches rauskamen, hatte sie eine Wette mit dem Chief
Digital Officer, der sagte, das ist Disruption, aber sie sagte
nein, denn das eine ist ein schönes Produkt mit dauerhaftem Wert
versus eine Device.


IWC positioniert sich als Engineers of Watchmaking und besetzt
das seit fast drei Dekaden. Sie haben ihr Spielfeld definiert:
Die Ingenieure mit Mindset und Neugier, die Instrumentenuhren mit
90 Jahren Pilotengeschichte, das Design mit Less but better, und
die Menschen mit ihren Träumen. Engineering Dreams bedeutet,
Träume einfangen und aufs Handgelenk zaubern.


Sie begründen die Engineer Society, weil der Ingenieur nerdy ist,
aber auch sexy. Wenn sie eine Person als Talent wählen, ist das
immer jemand, der mit IWC schon zu tun hatte. Ed Sheeran ist
ideal, weil er IWC wirklich mag und ein echter Uhren-Nerd ist.
Sie haben immer ein Augenzwinkern. Smartwatch and a half fand Max
unfassbar gut gemacht, und mit Kurt Klaus, als Louis mit Cape
kam, zeigten sie Kurt auch mit Cape. Kurt Klaus ist 91 und hat
vor über 40 Jahren den ewigen Kalender entwickelt.


Die Formel 1 ist ganz wichtig, aber es hat zehn Jahre gedauert,
bis das breite Publikum sah, dass sie dort sind. Der
Formel-1-Film war etwas vom Größten, über vier Jahre Arbeit mit
120 Uhren am Set. Top Gun hatten sie vorher schon. Die Colors of
Top Gun mit Farbkeramik war mutig. Der Portugieser Chronograph in
Ceratatanium ist Materialwissenschaft at its best.


Die Zusammenarbeit mit Vast ist spannend, denn Vast ist
fünfjährig, IWC fast 160-jährig. Sie hatten schon neun Uhren im
Space. Der Venture ist ein Vertical Drive, bei dem ein Astronaut
die Uhr mit Handschuh bedienen kann. Haven One startet im März
2027, und sie haben den Pitch gewonnen, die ISS 2030 abzulösen.


Franziskas Ratschlag ist, nie die Träume aufzugeben, groß zu
träumen und nie zurückzuschauen, denn du lebst nur jetzt. Being a
part of engineering eternity.


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