Abgekühlte Kartoffeln: Warum sie am nächsten Tag gesünder sind

Abgekühlte Kartoffeln: Warum sie am nächsten Tag gesünder sind

vor 3 Tagen
AEOY, Anastasia Zamounidis
18 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 3 Tagen
Frisch gekocht, dampfend auf dem Teller - so essen die meisten
Kartoffeln. Warm, weich, direkt serviert. Genau in diesem Moment
passiert aber noch nicht das, worum es heute eigentlich geht. Denn
das Entscheidende entsteht erst danach: beim Abkühlen. n dieser
Folge meines Podcasts DA GEHT NOCH WAS spreche ich über das
Lieblingsgemüse der Deutschen: die Kartoffel. Denn es geht um einen
Bestandteil in ihr, der oft übersehen wird – die sogenannte
resistente Stärke. Das Spannende: Sie entsteht erst dann, wenn
gekochte Kartoffeln, Reis oder Pasta wieder abkühlen. Klingt banal,
hat aber ziemlich konkrete Auswirkungen im Körper. Wir schauen uns
an, was Stärke überhaupt ist, wie sie verdaut wird und warum der
glykämische Index alleine wenig aussagt. Es geht darum, wie
Kartoffeln den Blutzucker beeinflussen, warum es einen Unterschied
macht, ob man sie pur isst oder kombiniert und weshalb Fett, Eiweiß
und Ballaststoffe dabei eine wichtige Rolle spielen. Und dann geht
es um genau diesen Effekt: Resistente Stärke wird im Dünndarm nicht
verdaut, sondern gelangt in den Dickdarm. Dort dient sie als
Nahrung für Darmbakterien, unterstützt die Darmflora, kann
entzündungshemmend wirken und sorgt für eine gleichmäßigere
Blutzuckerreaktion und längere Sättigung. Außerdem schauen wir auf
den Alltag: Warum schneiden Pommes im Vergleich so schlecht ab? Was
machen Süßkartoffeln anders? Warum entsteht diese besondere Stärke
erst beim Abkühlen? Und verschwindet sie beim aufwärmen? Ich
verrate es Euch. Eure Anastasia
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