#126 Christoph Ploß: "Deutsche maritime Wirtschaft muss eine Einheit bilden!"
vor 5 Tagen
Maritimer Koordinator der Bundesregierung über die NMK,
Finanz-Paradigmenwechsel, Koalition
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Beschreibung
vor 5 Tagen
Finanz-Paradigmenwechsel und Wettbewerbsfähigkeit: Christoph Ploß,
Maritimer Koordinator der Bundesregierung, spricht im Vorfeld der
Nationalen Maritimen Konferenz exklusiv über seine Vorstellung
einer maritimen Politik für Deutschland. Der Hamburger
CDU-Politiker will die Rahmenbedingungen für Reeder, Schiffbauer,
Zulieferer und Häfen auf politischem Wege verbessern. Dabei geht es
zum Einen um Geld, zum Anderen aber auch um Förderprogramme, die
Digitalisierung und die Bürokratie. Alle Segmente der maritimen
Industrie sind für ihn "gleichbedeutend wichtig". Ploß will dafür
werben, dass Bereiche "zusammenarbeiten und zusammenhalten". Dann
könne man insgesamt für Alle mehr erreichen – sowohl in Berlin als
auch in Brüssel und in der öffentlichen Debatte. Zu Häfen, Reedern
und Schiffbauern hat er eine klare Meinung: Im Schiffbau wolle die
schwarz-rote Koalition über Bürgschaftsprogramme,
Forschungsprogramme und Aufträge der öffentlichen Hand das Geschäft
stärken. Der Maritime Koordinator will Arbeitsplätze nicht nur
erhalten, sondern explizit auch neue Jobs zu schaffen. In einigen
Bereichen ist seiner Ansicht nach eine Verdopplung möglich. Ploß
sieht größere mögliche Effekte auch mit Blick auf die
Demokratie-Verdrossenheit und die verlorengegangene Hoffnung in
einigen Regionen. Im Gespräch geht er darauf detailliert ein. Das
Geschäft der deutschen Reeder (und die deutsche Flagge) will er
stärken, nicht zuletzt "weil wir im Krisenfall diese Reedereien
dringend brauchen". Ploß spricht dabei auch über die
Entbürokratisierung bei der deutschen Flagge sowie eine Ausweitung
der Tonnagesteuer – und einen Zeitplan dafür. Häfen haben für ihn
eine wichtige bundespolitische Bedeutung, nicht zuletzt im Krisen-
und Kriegsfall. Bei der Finanzierung des Infrastruktur-Ausbaus hält
Ploß einen "Paradigmenwechsel" für nötig und erläutert, wie das
beispielsweise mit dem Sozial-Etat zusammenhängen kann. "Ich will
die Länder aber nicht aus ihrer Verantwortung entlassen", so der
CDU-Politiker, der in diesem Zusammenhang auch über
Gewerbesteuereinnahmen ("darauf pochen die Länder"), und eine
notwendige Verfassungsänderung spricht – sowie über eine mögliche
Zusammenarbeit mit der AFD und der LINKEN im Bundestag (Stichwort
"Brandmauer"). Außerdem geht der Hamburger Politiker ausführlich
darauf ein, was er sich von der Nationalen Maritimen Konferenz in
Emden erhofft und wie verhindert werden soll, dass das Treffen zu
einer Palaver-Runde verkommt, wie es in der Vergangenheit schonmal
der Fall war. Nicht zuletzt spricht Ploß über das Zusammenspiel mit
SPD-geführten Ministerien, die Lage an der Straße von Hormus, die
deutsche Flagge, Tonnagesteuer und Offshore-Schiffe und den
VDR-Vorschlag zu "Wehrdienst auf Handelsschiffen".
Maritimer Koordinator der Bundesregierung, spricht im Vorfeld der
Nationalen Maritimen Konferenz exklusiv über seine Vorstellung
einer maritimen Politik für Deutschland. Der Hamburger
CDU-Politiker will die Rahmenbedingungen für Reeder, Schiffbauer,
Zulieferer und Häfen auf politischem Wege verbessern. Dabei geht es
zum Einen um Geld, zum Anderen aber auch um Förderprogramme, die
Digitalisierung und die Bürokratie. Alle Segmente der maritimen
Industrie sind für ihn "gleichbedeutend wichtig". Ploß will dafür
werben, dass Bereiche "zusammenarbeiten und zusammenhalten". Dann
könne man insgesamt für Alle mehr erreichen – sowohl in Berlin als
auch in Brüssel und in der öffentlichen Debatte. Zu Häfen, Reedern
und Schiffbauern hat er eine klare Meinung: Im Schiffbau wolle die
schwarz-rote Koalition über Bürgschaftsprogramme,
Forschungsprogramme und Aufträge der öffentlichen Hand das Geschäft
stärken. Der Maritime Koordinator will Arbeitsplätze nicht nur
erhalten, sondern explizit auch neue Jobs zu schaffen. In einigen
Bereichen ist seiner Ansicht nach eine Verdopplung möglich. Ploß
sieht größere mögliche Effekte auch mit Blick auf die
Demokratie-Verdrossenheit und die verlorengegangene Hoffnung in
einigen Regionen. Im Gespräch geht er darauf detailliert ein. Das
Geschäft der deutschen Reeder (und die deutsche Flagge) will er
stärken, nicht zuletzt "weil wir im Krisenfall diese Reedereien
dringend brauchen". Ploß spricht dabei auch über die
Entbürokratisierung bei der deutschen Flagge sowie eine Ausweitung
der Tonnagesteuer – und einen Zeitplan dafür. Häfen haben für ihn
eine wichtige bundespolitische Bedeutung, nicht zuletzt im Krisen-
und Kriegsfall. Bei der Finanzierung des Infrastruktur-Ausbaus hält
Ploß einen "Paradigmenwechsel" für nötig und erläutert, wie das
beispielsweise mit dem Sozial-Etat zusammenhängen kann. "Ich will
die Länder aber nicht aus ihrer Verantwortung entlassen", so der
CDU-Politiker, der in diesem Zusammenhang auch über
Gewerbesteuereinnahmen ("darauf pochen die Länder"), und eine
notwendige Verfassungsänderung spricht – sowie über eine mögliche
Zusammenarbeit mit der AFD und der LINKEN im Bundestag (Stichwort
"Brandmauer"). Außerdem geht der Hamburger Politiker ausführlich
darauf ein, was er sich von der Nationalen Maritimen Konferenz in
Emden erhofft und wie verhindert werden soll, dass das Treffen zu
einer Palaver-Runde verkommt, wie es in der Vergangenheit schonmal
der Fall war. Nicht zuletzt spricht Ploß über das Zusammenspiel mit
SPD-geführten Ministerien, die Lage an der Straße von Hormus, die
deutsche Flagge, Tonnagesteuer und Offshore-Schiffe und den
VDR-Vorschlag zu "Wehrdienst auf Handelsschiffen".
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