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Beschreibung
vor 3 Tagen
"Wäre ich nicht zuversichtlich, wäre ich nicht in diesem Geschäft,
aber es ist ziemlich mühsam": Daniel Hosseus, Executive Vice
President des Bremer Hafenlogistikkonzerns BLG, spricht exklusiv
über die Hafenpolitik des Bundes und die Wachstumspläne der BLG.
Außerdem erläutert er, wie der Konzern – der auch 50%iger
Anteilseigner am Containerterminalbetreiber Eurogate ist – seine
Stimme in die nationale und internationale Politik einbringt. Wie
ist aus seiner Sicht die Bundespolitik für die Häfen einzuordnen?
"Ins Machen kommen" bleibe Thema, so Hosseus. Die im vergangenen
Jahr verkündete 1,35-Mrd.-€-Spritze für Bremerhaven habe mit den
Grundanliegen der Seehafen fast nichts zu tun, sagt er, begründet
seine Ansicht und beziffert den Investitionsrückstau. Hosseus
berichtet, was aus der höchsten Bundespolitik auf der Tonspur
gesagt und zugestanden wird, woran es jedoch hakt. Unter anderem:
"Ich persönlich halte das Argument Verfassungswidrigkeit für nicht
richtig. Wo ein Wille ist, müsste auch ein Weg sein", sagt Hosseus
und erläutert, woran es seiner Ansicht nach in der Politik
scheitert. Das vieldiskutierte Thema "Resilienz" die das Mitdenken
von Sicherheitsthemen im Geschäft ist für die BLG nicht neu.
Hosseus spricht in diesem Zusammenhang davon, wie man seit dem Ende
des 2. Weltkriegs als Dienstleister für verschiedene militärische
Streitkräfte arbeitet, etwa für die US Army – aber auch, welche
neue Herausforderungen es diesbezüglich gibt. Neben dem Aspekt
"Politik" hat die BLG ehrgeizige geschäftliche Pläne: "Wir wollen
der größte paneuropäische Hafen- und Logistikdienstleister sein",
sagt Hosseus und spricht über potenzielle Wachstumsmärkte und
mögliche Expansionen. Letztes Jahr wurde das zweitbeste Ergebnis
der 150-jährigen Unternehmensgeschichte eingefahren. Dazu hat der
Containerbereich einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet.
"Tatsächlich sind wir dabei, diese Aktivitäten auszubauen", so
Hosseus, der auf Eurogate-Aktivitäten, die Westerweiterung in
Hamburg, gemeinsame Investitionen mit Maersk und die Suche nach
internationalen Wachstumsmöglichkeiten eingeht. Auch zum
Automobilumschlag in Bremerhaven und Hamburg äußert er sich
ausführlich. Weil der Konzern allein in Deutschland 60 Terminals
betreibt, sind Infrastrukturprojekte im gesamten Bundesgebiet von
Interesse für die Verantwortlichen. Deshalb ist die
Infrastrukturfinanzierung für die BLG auch so wichtig. "Geht das
voran? Woher kommt das Geld? Und dann ist man immer wieder ganz
schnell beim Thema Hafeninfrastrukturfinanzierung. Da können wir
nicht locker lassen, denn da muss viel passieren." In der Episode
spricht Hosseus außerdem u.a. über seinen Einstieg bei der BLG,
seine Hoffnung und Erwartung zur Weservertiefung, den Ausbau der
"politischen Präsenz" der BLG, die Aktivitäten im deutschen
Hinterland, die Aktivitäten im Ausland, "Dedicated Terminals" für
Auto- und Container-Umschlag, Pläne für das "High &
Heavy"-Geschäft, Bremerhaven als "größte Autowerkstatt Europas",
Investitionen und Expansion, den Wandel in Automobilindustrie und
die Folgen für die BLG, Wachstumspläne für Eurogate und darüber,
was Bremerhaven Hamburg voraus hat.
aber es ist ziemlich mühsam": Daniel Hosseus, Executive Vice
President des Bremer Hafenlogistikkonzerns BLG, spricht exklusiv
über die Hafenpolitik des Bundes und die Wachstumspläne der BLG.
Außerdem erläutert er, wie der Konzern – der auch 50%iger
Anteilseigner am Containerterminalbetreiber Eurogate ist – seine
Stimme in die nationale und internationale Politik einbringt. Wie
ist aus seiner Sicht die Bundespolitik für die Häfen einzuordnen?
"Ins Machen kommen" bleibe Thema, so Hosseus. Die im vergangenen
Jahr verkündete 1,35-Mrd.-€-Spritze für Bremerhaven habe mit den
Grundanliegen der Seehafen fast nichts zu tun, sagt er, begründet
seine Ansicht und beziffert den Investitionsrückstau. Hosseus
berichtet, was aus der höchsten Bundespolitik auf der Tonspur
gesagt und zugestanden wird, woran es jedoch hakt. Unter anderem:
"Ich persönlich halte das Argument Verfassungswidrigkeit für nicht
richtig. Wo ein Wille ist, müsste auch ein Weg sein", sagt Hosseus
und erläutert, woran es seiner Ansicht nach in der Politik
scheitert. Das vieldiskutierte Thema "Resilienz" die das Mitdenken
von Sicherheitsthemen im Geschäft ist für die BLG nicht neu.
Hosseus spricht in diesem Zusammenhang davon, wie man seit dem Ende
des 2. Weltkriegs als Dienstleister für verschiedene militärische
Streitkräfte arbeitet, etwa für die US Army – aber auch, welche
neue Herausforderungen es diesbezüglich gibt. Neben dem Aspekt
"Politik" hat die BLG ehrgeizige geschäftliche Pläne: "Wir wollen
der größte paneuropäische Hafen- und Logistikdienstleister sein",
sagt Hosseus und spricht über potenzielle Wachstumsmärkte und
mögliche Expansionen. Letztes Jahr wurde das zweitbeste Ergebnis
der 150-jährigen Unternehmensgeschichte eingefahren. Dazu hat der
Containerbereich einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet.
"Tatsächlich sind wir dabei, diese Aktivitäten auszubauen", so
Hosseus, der auf Eurogate-Aktivitäten, die Westerweiterung in
Hamburg, gemeinsame Investitionen mit Maersk und die Suche nach
internationalen Wachstumsmöglichkeiten eingeht. Auch zum
Automobilumschlag in Bremerhaven und Hamburg äußert er sich
ausführlich. Weil der Konzern allein in Deutschland 60 Terminals
betreibt, sind Infrastrukturprojekte im gesamten Bundesgebiet von
Interesse für die Verantwortlichen. Deshalb ist die
Infrastrukturfinanzierung für die BLG auch so wichtig. "Geht das
voran? Woher kommt das Geld? Und dann ist man immer wieder ganz
schnell beim Thema Hafeninfrastrukturfinanzierung. Da können wir
nicht locker lassen, denn da muss viel passieren." In der Episode
spricht Hosseus außerdem u.a. über seinen Einstieg bei der BLG,
seine Hoffnung und Erwartung zur Weservertiefung, den Ausbau der
"politischen Präsenz" der BLG, die Aktivitäten im deutschen
Hinterland, die Aktivitäten im Ausland, "Dedicated Terminals" für
Auto- und Container-Umschlag, Pläne für das "High &
Heavy"-Geschäft, Bremerhaven als "größte Autowerkstatt Europas",
Investitionen und Expansion, den Wandel in Automobilindustrie und
die Folgen für die BLG, Wachstumspläne für Eurogate und darüber,
was Bremerhaven Hamburg voraus hat.
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