#132 »Sehr optimistisch«: Warburg Bank plant Wachstum in Schiffsfinanzierung

#132 »Sehr optimistisch«: Warburg Bank plant Wachstum in Schiffsfinanzierung

vor 3 Wochen
Shipping-Chefs Speer und Dose: 2nd-Hand & Neubau, »gut ausgebildetes Geld«, Cash Management
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Seit zehn Jahren leiten die erfahrenen Schifffahrtsbanker Christian
Speer und Jens Dose gemeinsam das Shipping-Geschäft bei der
Hamburger Privatbank M.M. Warburg. Nachdem die etwas unruhigeren
Fahrwasser (Stichwort "Cum-Ex") verlassen wurden, will die Bank
jetzt auch das Schifffahrtsgeschäft nach vorne treiben und sieht
sich bereits gut auf Kurs. Speer und Dose zeigen sich im HANSA
PODCAST sehr optimistisch. "Ich sehe durchaus Potenzial, dass wir
deutlich sichtbarer werden, sowohl in Deutschland als auch
anderswo", sagt Speer. Der Anteil der Schiffsfinanzierung am
maritimen Geschäft dürfte zunehmen, "wir haben sehr großen
Spielraum". Die beiden Co-Chefs der Shipping-Abteilung sprechen
ausführlich über das finanzielle Volumen der Schifffahrtsgeschäfte,
deren Anteil am Gesamtgeschäft der Bank, den Einfluss der
Eignerfamilien Olearius und Warburg sowie die Vorstandsstrategie.
Nach einem guten Jahr 2025 kann die Schiffsfinanzierung in diesem
Jahr wohl nochmal ausgebaut werden – und zwar sowohl im
Secondhand-Markt als auch in der Neubau-Finanzierung, in der die
Bank eigentlich nicht wirklich aktiv ist. "Wir bewegen uns in eine
guten zweistelligen Millionenbereich", sagt Dose. Aktuell sei viel
– und "gut ausgebildetes" – Geld unterwegs. Außerdem gebe es
generell verstärkt Nachfragen: "Wir nehmen wahr, dass wir auch im
deutschen Markt wieder angesagt sind", sagt Dose, der auch über
Container, Tanker, Bulker, MPP-Schiffe, Offshore-, Shortsea- und
Spezialschiffe sowie darüber spricht, was bzw. welche Schiffe die
Warburg Bank eben nicht finanzieren würde – Stichwort "liquide
Assets". Nicht zuletzt geht es u.a. auch um die Option, einen
Kreditfonds aufzulegen, wie es andere Banken gemacht haben. Das
Ausland macht mittlerweile den größeren Teil des
Schifffahrtsgeschäft bei Warburg aus. In der Episode geht es u.a.
um Märkte wie Griechenland oder Singapur. Auch eine Expansion in
weitere Märkte ist durchaus denkbar: "Wir gehen dorthin, wo das
Bankensystem Lücken offeriert", so Dose, der die Überlegungen
weiter erläutert. Kerngeschäft der Warburg Bank ist allerdings
eigentlich das Cash Management. Speer und Dose sprechen ausführlich
darüber, wie sich die Privatbank in diesem Geschäft aufstellt,
"Know your customer", Geldwäsche-Prävention, Compliance und
Sanktionen, 300 Kundengruppen im In- und Ausland, eine
internationale Expansion und Investitionen in Knowhow und IT. Sie
blicken außerdem zurück auf "ihre zehn Jahre" bei der Warburg Bank.
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