Können wir den Auferstandenen erkennen?
vor 5 Tagen
Morgenimpuls mit Schwester Katharina
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Beschreibung
vor 5 Tagen
Eine der zauberhaften Ostergeschichten im Neuen Testament ist die
um Maria Magdalena. Sie geht, von Kummer und Liebe getrieben,
am frühen Ostermorgen zum Grab, macht sich Gedanken, wie sie den
Stein wegbekommen soll, der das Grab verschließt und ist dann
völlig verwirrt, weil der Stein weggerollt ist. Sie rennt zu Petrus
und Johannes, die lassen sie einfach stehen und rennen selbst zum
Grab, sehen die Tücher, aha, zusammengefaltet und ordentlich,
kapieren aber überhaupt nichts „ER sah, und glaubte“ heißt es zwar
über Johannes, aber was er glaubte, ist da nicht zu lesen. Und dann
gehen sie verwundert nach Hause und lassen Maria wieder
stehen. Und was macht Maria? Sie steht am Grab und weint, aus
Trauer über den schrecklichen Tod Jesu, aus Kummer über all das
schreckliche der letzten Tage, aus Liebe zum Rabbuni. Und sie beugt
sich ins Grab und sieht die Engel. Und einer fragt sie, warum sie
denn weint. Und sie sagt: Man hat meinen Herrn weggenommen und wir
wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.“ Und dann sieht sie Jesus.
Sie ist aber vor Trauer so blind, dass sie ihn nicht erkennt und
denkt, es ist der Gärtner. Und auch Jesus fragt sie zartfühlend:
Wen suchst Du? Warum weinst Du? Und sie erklärt ihm ihre Sehnsucht.
Und dann ruft Jesus sie beim Namen: Maria. Und da gehen ihr die
verheulten Augen auf und sie erkennt ihren Rabbuni. Und Jesus gibt
ihr, der Frau, den Auftrag, zu den Jüngern zu gehen und alles zu
berichten und über ihn Zeugnis zu geben. Und sie rennt und
berichtet den Aposteln: „Ich habe den Herrn gesehen. Ich, die
Frau und ich habe die beste Botschaft der Welt für Euch und für
alle: Der Tod ist nicht das Ende, nicht das Letzte, nicht der
Schrecken ein Leben lang. Der Tod ist nur der Durchgang.
Auferstehung ist angesagt und ganz neues Leben“Maria ist die erste,
die den Auferstandenen gesehen hat, Apostolin der Apostel, hat
Papst Franziskus sie deshalb endlich genannt. Vielleicht
können nur Menschen in tiefer Trauer, mit verweinten Augen wegen
eines Verlustes, in Verzweiflung wegen der Situation, in der man im
Moment leben muss, und mit sehnsuchtsvoller Liebe zu den Menschen,
zu denen man im Moment nicht gehen kann, den Auferstandenen sehen
und ihn erkennen und dann von ihm erzählen.
um Maria Magdalena. Sie geht, von Kummer und Liebe getrieben,
am frühen Ostermorgen zum Grab, macht sich Gedanken, wie sie den
Stein wegbekommen soll, der das Grab verschließt und ist dann
völlig verwirrt, weil der Stein weggerollt ist. Sie rennt zu Petrus
und Johannes, die lassen sie einfach stehen und rennen selbst zum
Grab, sehen die Tücher, aha, zusammengefaltet und ordentlich,
kapieren aber überhaupt nichts „ER sah, und glaubte“ heißt es zwar
über Johannes, aber was er glaubte, ist da nicht zu lesen. Und dann
gehen sie verwundert nach Hause und lassen Maria wieder
stehen. Und was macht Maria? Sie steht am Grab und weint, aus
Trauer über den schrecklichen Tod Jesu, aus Kummer über all das
schreckliche der letzten Tage, aus Liebe zum Rabbuni. Und sie beugt
sich ins Grab und sieht die Engel. Und einer fragt sie, warum sie
denn weint. Und sie sagt: Man hat meinen Herrn weggenommen und wir
wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.“ Und dann sieht sie Jesus.
Sie ist aber vor Trauer so blind, dass sie ihn nicht erkennt und
denkt, es ist der Gärtner. Und auch Jesus fragt sie zartfühlend:
Wen suchst Du? Warum weinst Du? Und sie erklärt ihm ihre Sehnsucht.
Und dann ruft Jesus sie beim Namen: Maria. Und da gehen ihr die
verheulten Augen auf und sie erkennt ihren Rabbuni. Und Jesus gibt
ihr, der Frau, den Auftrag, zu den Jüngern zu gehen und alles zu
berichten und über ihn Zeugnis zu geben. Und sie rennt und
berichtet den Aposteln: „Ich habe den Herrn gesehen. Ich, die
Frau und ich habe die beste Botschaft der Welt für Euch und für
alle: Der Tod ist nicht das Ende, nicht das Letzte, nicht der
Schrecken ein Leben lang. Der Tod ist nur der Durchgang.
Auferstehung ist angesagt und ganz neues Leben“Maria ist die erste,
die den Auferstandenen gesehen hat, Apostolin der Apostel, hat
Papst Franziskus sie deshalb endlich genannt. Vielleicht
können nur Menschen in tiefer Trauer, mit verweinten Augen wegen
eines Verlustes, in Verzweiflung wegen der Situation, in der man im
Moment leben muss, und mit sehnsuchtsvoller Liebe zu den Menschen,
zu denen man im Moment nicht gehen kann, den Auferstandenen sehen
und ihn erkennen und dann von ihm erzählen.
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