Histaminprobleme nach Virusinfektion – warum Darm und Immunsystem eine Rolle spielen ⸻
vor 1 Tag
Beschreibung
vor 1 Tag
Viele Menschen berichten, dass sie nach einer Virusinfektion
plötzlich bestimmte Lebensmittel nicht mehr vertragen. Tomaten
verursachen Kopfschmerzen, Rotwein führt zu Herzklopfen oder
Schokolade löst starke Müdigkeit aus. Häufig hört man dann den
Satz: „Das hatte ich früher nie.“
In dieser Folge spreche ich über mögliche Zusammenhänge zwischen
Virusinfektionen, Histaminreaktionen und Veränderungen im
Immunsystem.
Nach Infektionen kann das Immunsystem über längere Zeit aktiviert
bleiben. Eine wichtige Rolle spielen dabei sogenannte Mastzellen.
Diese Immunzellen setzen unter anderem Histamin frei. Histamin
ist grundsätzlich ein wichtiger Botenstoff im Körper, der viele
Funktionen erfüllt, zum Beispiel in der Immunabwehr, bei
Entzündungsreaktionen und bei der Regulation der Durchblutung.
Problematisch kann es werden, wenn Histamin verstärkt freigesetzt
wird oder der Körper es schlechter abbauen kann. Ein
entscheidender Faktor dabei ist häufig der Darm. Ein großer Teil
unseres Immunsystems befindet sich in der Darmschleimhaut, und
Virusinfektionen können das Gleichgewicht des Darmmikrobioms
verändern.
Wenn die Darmschleimhaut empfindlicher wird oder das Immunsystem
dauerhaft aktiviert bleibt, können plötzlich neue Beschwerden
auftreten, zum Beispiel:
• Kopfschmerzen
• Müdigkeit und Erschöpfung
• Hautreaktionen
• Herzklopfen
• neue Lebensmittelunverträglichkeiten
In dieser Folge erkläre ich, warum bei solchen Beschwerden oft
ein Blick auf Darmgesundheit, Entzündungsprozesse und den
Stoffwechsel sinnvoll ist.
Außerdem gehe ich darauf ein, welche Rolle Ernährung,
Mikronährstoffe und Omega-3-Fettsäuren bei der Regulation von
Entzündungen spielen können.
Wenn dich Themen rund um Darmgesundheit, Ernährung und
Stoffwechsel interessieren, abonniere gerne diesen Podcast.
Weitere Informationen findest du hier:
carstenmess.de/folge49
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