Wenn Digitalisierung scheitert: Teil 3 - Wenn UX das Projekt killt

Wenn Digitalisierung scheitert: Teil 3 - Wenn UX das Projekt killt

vor 4 Tagen
21 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Tagen

In dieser Homeoffice-Episode ️ wird’s wieder kritisch, konkret
und sehr nah an der Praxis: In Folge 3 meiner Mini-Serie „Wenn
Digitalisierung scheitert“ geht es um ein Thema, das in
IT-Projekten regelmäßig unterschätzt wird, obwohl es am Ende oft
über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: User Experience. Oder
einfacher gesagt: Was nützt die beste Architektur, wenn Menschen
mit dem System nicht arbeiten wollen? ️


Denn viele digitale Lösungen scheitern nicht an fehlender
Funktionalität, mangelnder Stabilität oder schlechter Technik.
Sie scheitern daran, dass sie im Alltag Reibung erzeugen. Zu
viele Klicks, unklare Navigation, unnötige Komplexität, schlechte
Performance oder Prozesse, die theoretisch sauber wirken,
praktisch aber einfach nerven. Genau darum geht es in dieser
Folge: Warum Nutzer am Ende stärker sind als Architektur, weshalb
technisch brillante Systeme trotzdem scheitern können und was
CIOs, CDOs und andere Entscheider daraus lernen müssen.


Ich schaue dabei auf bekannte Beispiele wie Windows Vista,
überladene Enterprise-Portale auf SharePoint-Basis oder den
gescheiterten 3D-TV-Hype. Drei sehr unterschiedliche Fälle, aber
mit einem gemeinsamen Muster: Die Technologie war da, die
Ambition auch, doch Komfort, Klarheit und echte
Alltagstauglichkeit haben gefehlt. Und genau an diesem Punkt
kippt Akzeptanz in Frustration. ️


Am Ende bekommst du konkrete Prüffragen für die Praxis: Wie lange
dauert eine typische Aufgabe wirklich? Wie viele Klicks braucht
es? Können neue Mitarbeitende das System intuitiv bedienen? Würde
es irgendjemand freiwillig nutzen? Und was machen Menschen
stattdessen, wenn das System sie ausbremst? Denn UX ist keine
Kosmetik. UX ist Strategie. Und dort, wo digitale Reibung
entsteht, beginnt oft schon das Scheitern.
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