IT Skunk Works - ITAM and More

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Episoden

KI. Gut oder schlecht? Sinn oder Unsinn? Eine (etwas philosophische) Bestandsaufnahme
24.06.2026
35 Minuten
In dieser On-the-Road-Episode aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ️ wird es philosophisch: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches" zur Frage, die gerade alle beschäftigt. KI. Gut oder schlecht? Sinn oder Unsinn?


Ich bin KI-Fan. Und trotzdem stelle ich Fragen, die unbequem sind. Denn wenn man es abstrahiert, hat KI genau zwei Einsatzbereiche: In großen Datenmengen Relevantes finden und aus vorhandenen Daten etwas Neues generieren. Beides mächtig. Beides nützlich. Aber keines davon ersetzt die entscheidende Frage: Was willst du eigentlich sagen, und warum?


Mit echten Beispielen aus meinem Alltag: Wie ich Claude nutze, um meinen neuen Roman auf Kontinuitätsfehler zu prüfen. Wie wir bei der KWC Professional mit Kinisto hunderte Seiten Leistungsverzeichnisse in Minuten auswerten statt tagelang mit Steuerung-F zu suchen. Und warum Copilot eine E-Mail schreiben kann, aber nicht weiß, was die Botschaft sein soll. ️


Dazu die philosophische Kernfrage: Von der Steintafel über die Feder zur Schreibmaschine zum Computer zur KI. Jedes Werkzeug hat uns Zeit geschenkt. Aber was machen wir mit dieser gewonnenen Zeit? Mehr Content in gleicher Qualität? Oder bessere Gedanken, weil wir endlich Zeit zum Nachdenken haben?


Kernbotschaft: KI ist ein Werkzeug. Nicht mehr, nicht weniger. Die Frage ist nicht, ob es funktioniert. Die Frage ist, ob wir wissen, wofür.
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80 % Run, 20 % Innovation. Warum das kein Versagen ist
21.06.2026
33 Minuten
In dieser On-the-Road-Episode aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ️ gibt es eine Klarstellung aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches": Wie viel Run-Budget ist eigentlich gesund? Und warum ist eine niedrige Run-Rate nicht automatisch ein Zeichen für Innovation?


Mein Split bei der KWC Professional: 80/20. Und ich erkläre, warum das in meiner Situation genau richtig ist. Die Wahrheit: Wenn die Run-Rate plötzlich auf 60 % sinkt, heißt das meistens nicht, dass die IT innovativer geworden ist, sondern dass das Gesamtbudget gestiegen ist, weil technische Schulden aufgelöst werden mussten.


Dazu ein ehrlicher Blick auf die Strategien großer IT-Dienstleister, die sich gezielt auf den Run fokussieren, weil dort 80 % des Geldes liegen. Plus: Was wir gerade alles Neues bei der KWC Professional einführen und wo der eigentliche Spaß für jeden CDIO steckt. ️


Kernbotschaft: 80 % Run ist kein Versagen. 60 % Run ist kein Erfolg. Entscheidend ist, was hinter den Prozentzahlen steckt.
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Die gemeinsame Sprache mit dem CFO: Wie ihr als CIO jenseits von Kostenstellen und Forecasts gehört werdet
16.06.2026
31 Minuten
In dieser Homeoffice-Episode ️ geht es um die vielleicht wichtigste Beziehung in eurer Rolle als CIO, und sie ist keine technische.


Zwei Menschen schauen im Meeting auf dieselbe Folie und sprechen über völlig verschiedene Dinge: Der eine sieht eine Investition, der andere eine Position, die das Ergebnis belastet. Der eine seid ihr, der andere euer CFO.


Mehr als die Hälfte der CFOs sagt, ihre IT-Verantwortlichen verstehen die finanzielle Wirkung von Technologie nicht gut genug. Das ist kein Technikproblem, sondern ein Übersetzungsproblem, und an genau diesem Punkt scheitern mehr CIO-Karrieren als an jeder Technologie.


Ich zeige euch die drei Vokabeln, die jeder CFO sofort versteht (Geld, Zeit, Risiko), die CapEx-OpEx-Falle, in der technisch perfekte Cloud-Migrationen Vertrauen verspielen, und drei Ansätze, mit denen aus eurem Gegenspieler im Budget euer Verstärker im Vorstand wird. Mit drei echten Geschichten, zweimal gewonnen, einmal mit 40 Folien Architekturdiagrammen verloren.


Kernbotschaft: Das Geld ist da, weltweit erstmals über 6 Billionen Dollar. Die Frage ist nur, ob ihr die richtige Geschichte dazu erzählt.
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Erst das Warum, dann die Zahlen: Geschäftsziele für die IT, die wirklich tragen
07.06.2026
47 Minuten
In dieser Homeoffice-Episode ️ drehe ich die Perspektive um: Bevor ihr das Richtige messen könnt, müsst ihr wissen, worauf ihr eigentlich hinarbeitet. Eine neue Folge aus „The Life of a CIO – a Report from the Trenches".


Stellt euch vor, ihr sollt eine Brücke bauen, aber niemand sagt euch, wohin sie führen soll, wer sie nutzt oder was darüber muss. Nur Budget, Termin und „baut eine gute Brücke". Genau in dieser Situation ist die IT jeden Tag. Denn die meisten Zielbeschreibungen, die ich sehe, sind gar keine Ziele, sondern Aufgabenlisten, Aktivitäten oder schlimmstenfalls Ankündigungen: „Wir migrieren 70 % in die Cloud", „Wir machen irgendwas mit KI". Schön und gut, aber keine Antwort auf das Einzige, was zählt: Warum?


Ich zeige euch die drei Quellen tragfähiger Geschäftsziele: die Unternehmensstrategie (Ausgangspunkt, nicht Ziel), die operativen Schmerzpunkte (das Gold, das gerne übersehen wird) und die externen Verschiebungen, von NIS2 über AI Act bis zum Wettbewerber, der plötzlich mit dem sexy Produkt um die Ecke fliegt. Dazu mein Vier-Fragen-Test, mit dem aus zwanzig Kandidaten am Ende drei bis fünf Ziele werden, egal wie groß das Unternehmen ist.


Danach wird's ehrlich: die Falle der stillen Verantwortungsübernahme, bei der die IT mit einer Lösung dasteht, die keiner nutzt. Mein Gegenmittel ist der Co-Owner aus dem Geschäft, mit Namen, Budget und Bonuszielen, plus der eine simple Test, der euch Monate falscher Hoffnung erspart. Und wie ihr das Gespräch wirklich führt: nicht mit einer Lösung, sondern mit einer Hypothese. ️


Mit vier echten Praxisbeispielen, von der Filiale, die statt in zwölf in dreieinhalb Wochen öffnet, über das 48-Stunden-Angebot bis zum siebenstellig vermiedenen Bußgeld und dem Erfahrungswissen, das mit der Belegschaft nicht in Rente gehen darf.


Kernbotschaft: Kennzahlen sind nur das Echo eurer Ziele. Stimmen die Ziele nicht, klingt das Echo hohl, egal wie schön das Dashboard ist. Also: Fragt nach dem Warum, bevor ihr das Wie plant.
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Gedacht, gesagt, missverstanden. Warum Kommunikation so oft scheitert
29.05.2026
32 Minuten
In dieser On-the-Road-Episode ️ auf dem Weg in die Schweiz wird es ausnahmsweise philosophisch statt technisch: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches” zum Thema Kommunikation. Warum reden wir aneinander vorbei, obwohl wir doch alle die gleiche Sprache sprechen? Spoiler: Tun wir oft gar nicht.


Ich zerlege den Prozess in vier Stufen: Gedacht ist noch nicht gesagt. Gesagt ist noch nicht verstanden. Verstanden ist noch nicht einverstanden. Einverstanden ist noch nicht umgesetzt. An jeder Stufe gehen Informationen verloren. ️


Dazu drei Ebenen, die es besonders schwer machen: die IT als eigene Sprachwelt, die außerhalb der Bubble niemand versteht. Englisch als Brückensprache, bei der zwei Nicht-Muttersprachler aneinander vorbeireden. Und kulturelle Unterschiede, die selbst zwischen Deutschland, Frankreich und den Emiraten für Missverständnisse sorgen. Mit ehrlichen Beispielen aus meinem CDIO-Alltag bei der KWC Professional.


Kernbotschaft: Die meisten Missverständnisse sind kein böser Wille. Sie sind das Ergebnis von zu wenig Zeit, zu wenig Klarheit und zu wenig Bereitschaft, sich in die Gegenseite hineinzuversetzen.
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Über diesen Podcast

Der Podcast „ITAM and More“ bietet persönliche Einblicke in zentrale Themen der IT-Welt – von IT-Strategie und Architektur über Security bis hin zu Asset Management. Als privates Projekt ohne kommerzielle Ausrichtung reflektiert der Podcast reale Erfahrungen aus der Praxis eines CIOs und beleuchtet dabei sowohl operative Herausforderungen als auch strategische Perspektiven. 🎙️ Was erwartet dich? „Tagebuch eines CIOs – Report from the Trenches“: Ehrliche Erfahrungsberichte aus dem IT-Alltag, etwa zu Demand-Management, Dienstleisterwechseln oder der Einführung neuer IT-Systeme. Deep Dives und Experten Gespräche zu aktuellen Themen: Diskussionen über Trends wie Agentic AI oder Herausforderungen in Bereichen wie Data Governance, Enterprise Architkektur und FinOps. 🚀 Warum „ITAM and More“? Der Podcast richtet sich an IT-Entscheider:innen, Architekt:innen, Strateg:innen und alle, die IT nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen. Inspiriert von der Philosophie der „Skunk Works“ – maximale Autonomie, minimale Bürokratie – steht der Podcast für einen offenen Austausch über die Zukunft der IT. Über diesen privaten Podcast-Kanal teile ich meine persönlichen Einblicke in verschiedenste IT Bereiche wie IT Strategie, Architektur, Security und Asset Management. Die Inhalte stellen meine persönlichen Ansichten dar und sollten nicht als allgemeingültige, belastbare Aussagen verstanden werden. IT-SKUNK-WORKS ist eine inoffizielle "Interessengruppe", in der Ideen zur Zukunft von IT frei ausgetauscht werden. Aus offensichtlichen Gründen verweise ich auf Skunk Works, als Pseudonym für das Advanced Development Program von Lockheed Martin. Diese Organisation hat mit ihren Innovationen die Luftfahrtindustrie maßgeblich geprägt. Grundlage dafür war ein Maximum an Autonomie und ein Minimum an Bürokratie. Kreative Köpfe lassen sich nicht "einsperren" ... Jan Hachenberger
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Gedacht, gesagt, missverstanden. Warum Kommunikation so oft scheitert
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