Grüne Zahlen, blinde Vorstände Warum die meisten IT-Kennzahlen nichts beweisen

Grüne Zahlen, blinde Vorstände Warum die meisten IT-Kennzahlen nichts beweisen

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen

In dieser Homeoffice-Episode ️ knöpfe ich mir ein Thema vor, das
in jeder IT-Abteilung heilig ist und trotzdem meistens ins Leere
läuft: IT-Kennzahlen. Eine neue Folge aus „The Life of a CIO – a
Report from the Trenches".


Die Szene kennt ihr: Du stehst vor dem Vorstand, LED-Wand voller
Dashboards, 99,76 % Verfügbarkeit, Tickets minus 11 %, IT-Kosten
pro Kopf gesunken. Am Ende sagt jemand: „Danke, sehr
interessant." Übersetzt: Ich habe null verstanden und weiß immer
noch nicht, was die IT eigentlich für dieses Unternehmen leistet.


Ich zerlege vier heilige Kühe des IT-Reportings: IT-Kosten pro
User, IT-Anteil am Umsatz, Systemverfügbarkeit mit
Nachkommastellen und die Anzahl gelöster Tickets. Keine davon ist
falsch, aber alle vier messen die IT von innen, nicht ihren
Beitrag nach außen. Und ja, eine grüne Zahl kann auch einfach
bedeuten, dass der Nenner wächst, nicht der Zähler.


Danach wird's konstruktiv: Sechs Kennzahlen, die wirklich zeigen,
ob die IT erfolgreich ist: Time to Value, Run/Grow/Transform,
Geschäftsergebnisbeitrag, Risiko-Exposition in Euro statt in
Patch-Zahlen, Mitarbeiterproduktivität und Veränderungsfähigkeit
(DORA). Mit echten Beispielen, auch aus meinem eigenen Alltag als
CDIO. ️


Plus: Warum auch gute Kennzahlen lügen können (Goodharts Gesetz),
ein zweistufiges Reporting-Modell, das Gartner weiterdenkt und
eine einzige Frage, mit der ihr euer komplettes Dashboard
entrümpeln könnt.


Kernbotschaft: Misst du Kosten und Verfügbarkeit, misst du
Existenz. Misst du Wirkung, misst du Erfolg. Und Existenz darf
eigentlich niemand mehr in Frage stellen. Die Frage ist: Was
hätte dein Unternehmen ohne dich nicht erreicht?
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