Begegnungen können etwas verändern
vor 2 Wochen
Morgenimpuls mit Pfarrer Stefan Wißkirchen
Podcast
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Manchmal ist man ahnungslos und dann passiert einfach etwas. Der
Palmsonntag ist ein Tag, liebe Hörerinnen und Hörern, an dem wir an
den Beginn der Passion Jesu denken, an den Weg, den er geht,
getragen von Liebe und Verantwortung. Und auf diesem Weg begegnen
auch wir ihm als Menschen, vielleicht etwas ahnungslos, wie
zufällig in unserem Leben. Und gerade in diesen Begegnungen kann
sich etwas verändern.Da sind zwei Ahnungslose, die Jesus heute
begegnen: Simon von Cyrene, ein Mann, der gerade von der Arbeit
kam, müde und erschöpft. Er wurde gezwungen, das Kreuz eines
anderen zu tragen. Er wollte nicht, aber er hatte auch keine Wahl.
Und doch erwuchs aus dieser zufälligen Begegnung etwas Neues. Simon
musste ein Stück des Weges gehen, anfangs widerwillig, später
vielleicht mit innerer Freiheit. Diese Begegnung hinterlässt
Spuren, sie wird erinnert und weitergegeben. Die Erinnerung ist
sogar so stark, dass wir heute noch die Namen seiner beiden Söhne
Alexander und Rufus kennen.Auch ein anderer Zeuge, ein Hauptmann,
dem die Geschichte den Namen Longinus gegeben hat, begegnet dem
Leidenden auf diesem Weg, ein Soldat gewohnt an Härte und Gewalt.
Er wird plötzlich still. "Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes
Sohn", sagt er dann. Ein Moment der Erkenntnis mitten im Alltag, im
scheinbar Gewöhnlichen.Beide, Simon und Longinus, sind ahnungslose
Zeugen. Sie wollen nichts Besonderes tun. Und doch begegnet ihnen
das Besondere, der Besondere. Begegnungen, die herausfordern, die
auf dem Weg rufen, auch wenn wir es nicht geplant
haben.Palmsonntag, der heutige Tag, erinnert uns daran: Wer dem Weg
folgt, begegnet oft Herausforderungen oder Kreuzen. Aber gerade auf
diesem Weg kann das Herz geöffnet werden. Wo entdecke ich den Sohn
Gottes? Vielleicht nicht im großen Zeichen, sondern in den
unerwarteten Begegnungen, in den Menschen am Rand des Weges.Und so
lädt uns heute der Palmsonntag ein, genau hinzuschauen,
wahrzunehmen, mitzugehen. Denn Zufall gibt es bei Gott ja nicht.
Alles kann zu einer Begegnung werden, die unser Herz verändert.
Eine solche Begegnung wünscht euch Stefan Wißkirchen,
Hochschulpfarrer in Düsseldorf.
Palmsonntag ist ein Tag, liebe Hörerinnen und Hörern, an dem wir an
den Beginn der Passion Jesu denken, an den Weg, den er geht,
getragen von Liebe und Verantwortung. Und auf diesem Weg begegnen
auch wir ihm als Menschen, vielleicht etwas ahnungslos, wie
zufällig in unserem Leben. Und gerade in diesen Begegnungen kann
sich etwas verändern.Da sind zwei Ahnungslose, die Jesus heute
begegnen: Simon von Cyrene, ein Mann, der gerade von der Arbeit
kam, müde und erschöpft. Er wurde gezwungen, das Kreuz eines
anderen zu tragen. Er wollte nicht, aber er hatte auch keine Wahl.
Und doch erwuchs aus dieser zufälligen Begegnung etwas Neues. Simon
musste ein Stück des Weges gehen, anfangs widerwillig, später
vielleicht mit innerer Freiheit. Diese Begegnung hinterlässt
Spuren, sie wird erinnert und weitergegeben. Die Erinnerung ist
sogar so stark, dass wir heute noch die Namen seiner beiden Söhne
Alexander und Rufus kennen.Auch ein anderer Zeuge, ein Hauptmann,
dem die Geschichte den Namen Longinus gegeben hat, begegnet dem
Leidenden auf diesem Weg, ein Soldat gewohnt an Härte und Gewalt.
Er wird plötzlich still. "Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes
Sohn", sagt er dann. Ein Moment der Erkenntnis mitten im Alltag, im
scheinbar Gewöhnlichen.Beide, Simon und Longinus, sind ahnungslose
Zeugen. Sie wollen nichts Besonderes tun. Und doch begegnet ihnen
das Besondere, der Besondere. Begegnungen, die herausfordern, die
auf dem Weg rufen, auch wenn wir es nicht geplant
haben.Palmsonntag, der heutige Tag, erinnert uns daran: Wer dem Weg
folgt, begegnet oft Herausforderungen oder Kreuzen. Aber gerade auf
diesem Weg kann das Herz geöffnet werden. Wo entdecke ich den Sohn
Gottes? Vielleicht nicht im großen Zeichen, sondern in den
unerwarteten Begegnungen, in den Menschen am Rand des Weges.Und so
lädt uns heute der Palmsonntag ein, genau hinzuschauen,
wahrzunehmen, mitzugehen. Denn Zufall gibt es bei Gott ja nicht.
Alles kann zu einer Begegnung werden, die unser Herz verändert.
Eine solche Begegnung wünscht euch Stefan Wißkirchen,
Hochschulpfarrer in Düsseldorf.
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