Kein Grund mehr zum Schämen - Olympiasiege sind in Sachsen jetzt mehr wert

Kein Grund mehr zum Schämen - Olympiasiege sind in Sachsen jetzt mehr wert

vor 1 Woche
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer findet im "Dreierbob" deutliche Worte. Für Olympiamedaillen zahlt der Freistaat künftig mehr Geld. Ob das Francesco Friedrich zum Weitermachen bewegt?
44 Minuten
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Der Wintersport-Podcast von Sächsische.de

Beschreibung

vor 1 Woche
Kaum ist die eine Saison für Sachsens Wintersportler vorbei, hat
nahezu nahtlos die nächste begonnen. Julia Taubitz zum Beispiel,
zweifache Rodel-Olympiasiegerin aus Annaberg-Buchholz, hat den
sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) in diesen
Tagen öfter gesehen als ihren Trainer. Denn ein Empfang jagt den
nächsten, dazu Sponsorenbesuche, Gesprächsrunden, Ehrungen und
Galas. Und außerdem: das große Saisonfinale im „Dreierbob“, dem
Wintersport-Podcast von Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk
Deutschland (RND). Als die Olympioniken des Freistaats jetzt in der
Staatskanzlei für ihre Erfolge vor knapp vier Wochen bei den
Winterspielen in Cortina geehrt wurden, war das verbunden mit einer
auch finanziellen Würdigung. Der Freistaat hat der Olympia-Prämie
deutlich angehoben - von 4000 Euro für Goldmedaillengewinner auf
20.000 Euro. Und für Silber und Bronze gibt es ab sofort 15.000 und
10.000 Euro. „Eigentlich müsste man im Boden versinken vor Scham“,
sagt Kretschmer am Podcast-Mikrofon und meint die bisherige
Regelung. Schließlich sei eine Olympiamedaille ein sehr besonderes
Ergebnis jahrelangen Schindens und Leistungbringens. Zwei fast
schon perfekte Beispiele, wie das sächsisch geht, sind Francesco
Friedrich und eben Taubitz. Und während die Rodel-Königin von
Cortina längst schon entschieden hat, die Karriere noch ein paar
Jahre fortzusetzen und im Podcast deshalb über ihre Urlaubsplanung
spricht, überlegt der Bob-Dominator noch. Im „Dreierbob“ nennt er
die Hintergründe für seine Bedenkzeit. Macht er weiter? Die
Podcast-Hosts Tino Meyer und Fabian Deicke analysieren die Lage -
und fragen nach. Bei Francesco Friedrich selbst und dessen
Heimtrainer sowie stellvertretenden Bob-Bundestrainer Gerd Leopold.
Und dann erzählt diese „Dreierbob“-Folge noch die Geschichte von
Jörn Wenzel, der als Anschieber von Johannes Lochner zu Olympiagold
fuhr und jetzt selbst Bob-Pilot wird. Der Altenberger lässt quasi
dafür sogar seinen Urlaub sausen - und genießt die Empfänge,
Ehrungen und Galas in diesen Tagen umso mehr.
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