Trauma überwunden, Traum erfüllt: Das sagt Rodel-Olympiasiegerin Julia Taubitz
Das Olympiatrauma ist überwunden. Julia Taubitz aus
Annaberg-Buchholz gewinnt bei den Spielen in Cortina Gold. Ihre
Geschichte, ihr Erfolgsgeheimnis und ihre Zukunftspläne - das
exklusive Interview.
34 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Trauma überwunden, Traum erfüllt: Julia Taubitz heißt die neue
Rodel-Olympiasiegerin. Dabei ist die 29-jährige Weltklasse-Athletin
aus dem Erzgebirge bei der Entscheidung im Eiskanal von Cortina
d’Ampezzo alles - nur nicht Favoritin. Anders vor vier Jahren bei
den Winterspielen in Peking war es genau andersherum. Und damals
wie diesmal dabei: der Wintersportpodcast „Dreierbob“ von
Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Damals
stürzte Taubitz, diesmal fuhr sie allen davon und gewann mit einem
Rekord-Vorsprung. Am Podcast-Mikrofon erzählt die
Weltklasse-Rodlerin, wie sie das Trauma verarbeitet hat und damit
ihr Kindheitstraum überhaupt noch wahr werden konnte. Für das
Gespräch trifft sie sich mit Dreierbob-Co-Host und SZ-Sportchef
Tino Meyer im Deutschen Haus. Zu diesem Zeitpunkt ist der Triumph
gerade einmal gut zwölf Stunden her. Sie sagt: „Es ist irgendwie
immer noch so ein bisschen unreal, muss ich ehrlich sagen.“ Die
Medaille hängt um ihren Hals, 506 Gramm ist sie schwer, dennoch
muss sich das Olympiasiegergefühl erst noch richtig einstellen. „So
ein wenig realisiert habe ich es, aber es ist noch nicht ganz
angekommen.“ Taubitz schildert in dem Gespräch noch einmal ihre
Erlebnisse aus dem entscheidenden vierten Lauf. In diesem Moment,
so beschreibt sie es auch, habe sich nicht nur ihr Traum erfüllt,
sondern es sei eine Art Wiedergutmachung passiert. Sie erzählt, wie
sie sich nach einem Sturz bei den Spielen 2022 von diesem bitteren
Erlebnis erholt habe und wie sie gelernt habe, aus Niederlagen
Kraft zu ziehen. „Du lernst nur, wenn du irgendwann mal auf den
Mund fällst“, sagt sie jetzt. Emotionale, einordnende und sehr
wertschätzende Worte findet auch Bundestrainer Patric Leitner. Auch
er erinnert noch mal an die Szenerie bei Olympia 2022. Und: Leitner
spricht Merle Fräbel Mut zu. Die 22-Jährige hat am Dienstag das
erlebt, was Taubitz vor vier Jahren durchgemacht hat. In
aussichtsreicher Position liegend und mit Siegchancen unterlief ihr
ein Fehler. Der Olympiatraum zerplatzte im dritten Lauf. Leitner
sagt: „Krone richten, Kopf hoch, deine Zeit wird noch kommen.“
Rodel-Olympiasiegerin. Dabei ist die 29-jährige Weltklasse-Athletin
aus dem Erzgebirge bei der Entscheidung im Eiskanal von Cortina
d’Ampezzo alles - nur nicht Favoritin. Anders vor vier Jahren bei
den Winterspielen in Peking war es genau andersherum. Und damals
wie diesmal dabei: der Wintersportpodcast „Dreierbob“ von
Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Damals
stürzte Taubitz, diesmal fuhr sie allen davon und gewann mit einem
Rekord-Vorsprung. Am Podcast-Mikrofon erzählt die
Weltklasse-Rodlerin, wie sie das Trauma verarbeitet hat und damit
ihr Kindheitstraum überhaupt noch wahr werden konnte. Für das
Gespräch trifft sie sich mit Dreierbob-Co-Host und SZ-Sportchef
Tino Meyer im Deutschen Haus. Zu diesem Zeitpunkt ist der Triumph
gerade einmal gut zwölf Stunden her. Sie sagt: „Es ist irgendwie
immer noch so ein bisschen unreal, muss ich ehrlich sagen.“ Die
Medaille hängt um ihren Hals, 506 Gramm ist sie schwer, dennoch
muss sich das Olympiasiegergefühl erst noch richtig einstellen. „So
ein wenig realisiert habe ich es, aber es ist noch nicht ganz
angekommen.“ Taubitz schildert in dem Gespräch noch einmal ihre
Erlebnisse aus dem entscheidenden vierten Lauf. In diesem Moment,
so beschreibt sie es auch, habe sich nicht nur ihr Traum erfüllt,
sondern es sei eine Art Wiedergutmachung passiert. Sie erzählt, wie
sie sich nach einem Sturz bei den Spielen 2022 von diesem bitteren
Erlebnis erholt habe und wie sie gelernt habe, aus Niederlagen
Kraft zu ziehen. „Du lernst nur, wenn du irgendwann mal auf den
Mund fällst“, sagt sie jetzt. Emotionale, einordnende und sehr
wertschätzende Worte findet auch Bundestrainer Patric Leitner. Auch
er erinnert noch mal an die Szenerie bei Olympia 2022. Und: Leitner
spricht Merle Fräbel Mut zu. Die 22-Jährige hat am Dienstag das
erlebt, was Taubitz vor vier Jahren durchgemacht hat. In
aussichtsreicher Position liegend und mit Siegchancen unterlief ihr
ein Fehler. Der Olympiatraum zerplatzte im dritten Lauf. Leitner
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