Silber-Sachsen im Skeleton und die magischen Hände von Justin Förster

Silber-Sachsen im Skeleton und die magischen Hände von Justin Förster

Susanne Kreher und Axel Jungk sprechen über ihren großen Moment bei Olympia. Und in Dresden findet der "Dreierbob" einen Mann, der Erfolge formen kann.
50 Minuten
Podcast
Podcaster
Der Wintersport-Podcast von Sächsische.de

Beschreibung

vor 6 Tagen
Sie haben nicht etwa Gold verloren, Susanne Kreher und Axel Jungk
sind Silbermedaillengewinner dieser Olympischen Winterspiele. Und
das zunächst in ihren Einzelentscheidungen bei den
Skeleton-Wettbewerben im Cortina Sliding Centre sowie zum Abschluss
auch als Sachsen-Express beim neuen Mixed-Team-Event. Wie sich das
anfühlt, diese Sensation im Eiskanal? Davon erzählen beide
Skeletonis vom Dresdner SC emotional im „Dreierbob“, dem
Wintersport-Podcast von Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk
Deutschland (RND). Tatsächlich übertrifft Team D bäuchlings und mit
dem Kopf vornweg alle Erwartungen, vor allem auch die eigenen –
allen voran Susanne Kreher. Erst vier Wochen vor Olympia hatte sie
sich mit einem zweiten Platz beim Weltcup-Finale in Altenberg das
Ticket für Cortina gesichert. Nun kehrt die 27-Jährige mit zwei
silbernen Medaillen nach Hause – die goldig glänzen, wie
Bundestrainer Christian Baude betont, und die absolut verdient
sind, wie die Olympiasiegerin Janine Flock aus Österreich im
Podcast sagt. Natürlich geht es zum Auftakt der Bob-Woche bei
Olympia im „Dreierbob“ aber auch ums Bobfahren. Besprochen werden
die aussichtsreichen Chancen für die Frauen, das ewige Duell
Lochner/Friedrich und der Besuch von Podcast-Host Fabian Deicke in
der Uniklinik Dresden. Dort nämlich hat Physiotherapeut Justin
Förster mit seinen magischen Händen großen Anteil daran, dass bei
Bob-Anschieber Alexander Schüller alles geschmeidig läuft.
Schüller, der aus dem sächsischen Steina kommt, startet bei den
Olympischen Spielen im Zweier- und Viererbob im Team Friedrich.
Förster begleitet Schüller schon seit mehreren Jahren und behandelt
„seinen Athleten“ bis zu dreimal die Woche. Seine Arbeit beschreibt
er als langfristige, manchmal auch detektivische Suche nach dem
besten Zusammenspiel aus physischer und psychischer Gesundheit.
„Also wir suchen manchmal die Nadel im Heuhaufen, ob irgendwo ein
Gelenk nicht richtig steht, irgendein Muskel zu viel oder zu wenig
Spannungen hat“, erklärt Förster. Und Stichwort Spannung: An der
wird es den Bob-Rennen in dieser Woche nicht mangeln. Der
„Dreierbob“ parkt ab jetzt den Rest der Woche ganz sicher fest am
Eiskanal in Cortina ...

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15