Podcaster
Episoden
12.12.2025
32 Minuten
Er kam, sah, und er siegte auch. 2020 bei den ersten Olympischen
Jugendspielen überhaupt fuhr Alexander Czudaj zur Goldmedaille im
Monobob. Spätestens seitdem wird der mittlerweile 23-Jährige
regelmäßig auf seinen Vater Harald angesprochen, der 1994 in
Lillehammer bei den „großen“ Winterspielen den Olympiasieg
einheimste. Natürlich kommt Czudaj junior auch im „Dreierbob“ nicht
an der Frage vorbei. Ist es nicht manchmal eine Bürde, einen
prominenten und noch dazu erfolgreichen Vater zu haben? Und wie ist
das, wenn man - zumindest in sächsischen Bobkreisen - mitunter als
möglicher Nachfolger von Francesco Friedrich bezeichnet wird? Im
Podcast spricht Czudaj junior darüber, wie er seinen eigenen Weg an
die Spitze gehen will. Und er macht klar, was seine Ziele sind: Im
nächsten Winter Weltcup und 2030 Olympia.
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05.12.2025
59 Minuten
Nach vier Rennen in der neuen Bob-Saison steht es im Dauerduell
zwischen den Weltklasse-Piloten Johannes Lochner und Francesco
Friedrich 3:1. Der Bobdominator, wie Friedrich auch genannt wird,
dominiert noch nicht. Ist das ein Zeichen der Schwäche? Oder - das
behaupten manche Beobachter zu Beginn dieses Olympia-Winters -
sogar die Wachablösung? Von wegen - entgegnet einer, der es wissen
muss: Martin Grothkopp. 2018 hat der Dresdner den
Friedrich-Viererbob mit zu Olympiagold geschoben, er startete
65-mal im Weltcup (54-mal Viererbob, 11-mal Zweierbob), wurde
viermal Welt- und zweimal Europameister. Im Podcast „Dreierbob“
sagt Grothkopp: „Das Duell Friedrich-Lochner wird massiv
weitergehen. Und die Messe wird ganz am Ende in Cortina gelesen."
Grothkopp sieht die größeren Vorteile aufseiten seines früheren
Team-Chefs. Der habe mehr Erfahrung im Umgang mit Druck in
entscheidenden Phasen - und: "Er hat den Killerinstinkt."
Allerdings, so der frühere Anschieber weiter, sei Lochner ein
ausgezeichneter Sportler. Das Duell mit Friedrich, egal wie es
ausgehen möge, tue dem Bobsport gut. Außerdem geht es in dem
ausführlichen Interview um Grothkopps Engagement beim Dresdner
Sportclub, wo er die Abteilung Bob, Skeleton und Rodeln mit
gegründet hat. Der Dopingfall um den Sprinter und Bob-Anschieber
Simon Wulff, der beim DSC trainiert, ist ebenfalls Thema des
Gesprächs. Grothkopp berichtet darüber, wie mit dem Fall im Verein
umgegangen werde und wieso "die ganze Geschichte massiv unglücklich
gelaufen" ist. Und schließlich erzählt Grothkopps noch von seinem
Hauptjob. Als Projektmanager bei der Dresdner Firma Solarwatt sorgt
er dafür, dass auch auf Dächer von außergewöhnlichen Immobilien
Solarmodule kommen. Ein Gefängnis in Münster, der denkmalgeschützte
Kulturpalast in Dresden oder das Olympiastadion in Berlin, die
Liste der von Grothkopp ausgestatteten Dächer ist schon fast so
lang wie die seiner Erfolge.
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28.11.2025
57 Minuten
Drei Minuten, 22 Sekunden und 45 Hundertstel! Das ist nicht
irgendeine Zahlenfolge, das ist die zusammengerechnete Zeit nach
den vier Läufen des Zweierbob-Rennens der Frauen bei den
Olympischen Spielen 2018 in Südkorea. Und es ist die Siegerzeit von
Mariama Jamanka, mit der sie sich damals ohne vorher je ein großes
Rennen gewonnen zu haben zur Olympiasiegerin krönte. Im Podcast
„Dreierbob” von Sächsischer Zeitung und RedaktionsNetzwerk
Deutschland (RND) spricht die frühere Weltklasse-Bobpilotin über
den größten Moment ihrer aktiven Laufbahn - und darüber, warum ihr
dieser Erfolg zwar viel, aber längst nicht alles bedeutet. Die
heute 35-Jährige studiert inzwischen Psychologie in Berlin und
arbeitet als Reporterin für die ARD. Sie dreht große
TV-Dokumentationen, moderiert den Sportblock im vom MDR
produzierten Mittagsmagazin und berichtet für die Sportschau von
Bobbahnen überall auf der Welt. Im Podcast-Interview verrät sie,
wie sie das alles unter einen Hut bekommt und wieso es ihr jetzt
hilft, dass sie als Leistungssportlerin lernen musste, in
schwierigen Phasen mit hohem Erwartungsdruck umzugehen. Ein
Gespräch über Ehrgeiz, Neuanfang und die Freiheit, selbst zu
bestimmen, was wichtig bleibt. Oder, wie Jamanka es selbst sagt:
„Ich bin tatsächlich fein damit, auch so ein bisschen
zurückzutreten.“
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21.11.2025
53 Minuten
Dass der bevorstehende Winter ein besonderer wird, ist schon in
diesen Tagen zu spüren - und auch gleich in der ersten Folge der
neuen Staffel Dreierbob, dem Wintersport-Podcast von Sächsische.de
und RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Olympia ist eben nur alle
vier Jahre - und in vielen Sportlerbiografien ein tatsächlich
einmaliges Erlebnis. Er übertrifft auch diesbezüglich alles:
Francesco Friedrich. Für den Bobdominator, unter anderem zweimal
zweifacher Olympiasieger, werden es die vierten Spiele sein, wenn
sich im Februar 2026 in Cortina d‘Ampezzo die Elite des
Wintersports zu dem alles überragenden Höhepunkt trifft. Im
italienischen Dolomiten-Dorf, bekanntgeworden in den 1950er-Jahren
durch den legendären Eugenio Monti, will Friedrich seine ohnehin
schon außergewöhnlich erfolgreiche Karriere endgültig krönen. Und
danach den Schlitten für immer in die Garage stellen? Der Dreierbob
fragt nach - und Friedrich antwortet ausführlich. Der 35 Jahre alte
Weltklasse-Pilot aus Pirna spricht über seine Erwartungen an die
Olympia-Saison und die Spiele selbst, und er erzählt von der nicht
konfliktfreien Sommervorbereitung. Dass er beim Hausputz von der
Leiter fiel und sich an der Hand verletzte, ist dabei eine
Anekdote, über die Friedrich schmunzeln kann. Wenngleich er auch
sagt: „Das war ein Warnschuss.“ Außerdem berichtet Gerd Leopold,
stellvertretender Bundestrainer und seit 17 Jahren Heimtrainer von
Friedrich, wie das deutsche Team aufgestellt ist. Dabei geht es
auch um den Wettkampf der Dauerrivalen Friedrich und Johannes
Lochner. Zudem geht es auch um die Folgen des Dopingfalls bei
Anschieber Simon Wulff. Und schließlich berichtet noch Jens
Morgenstern, der Chef am SachsenEnergie-Eiskanal, von Bauarbeiten
und einem kniffeligen Defekt, der die Saisonvorbereitung turbulent
werden ließ.
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25.04.2025
33 Minuten
Ein guter Wintersportler, das ist bekannt, wird im Sommer gemacht.
Und ein sehr guter Wintersportler, das ist zumindest in Sachsen
mittlerweile Tradition, wird im April geehrt - beim Empfang von
Landessportbund Sachsen und dem für den Sport im Freistaat
verantwortlichen Innenministerium. Allen voran auch diesmal:
Weltklasse-Rodlerin Julia Taubitz, die im vergangenen Winter drei
WM-Goldmedaillen im kanadischen Whistler gewann, sowie Bobdominator
Francesco Friedrich, der gut 5.000 Kilometer östlich im
nordamerikanischen Lake Placid zwei WM-Erfolge einfuhr. Was die
Annabergerin mit dem Pirnaer verbindet, ist zudem der Sieg im
Gesamtweltcup sowie der Blick zurück verbunden mit der Vorschau auf
das, was kommt, im „Dreierbob“, dem Wintersportpodcast von
Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland. Auch das gehört
inzwischen zum Abschluss einer Saison dazu. Zugleich gibt es eine
Premiere in dieser Folge: Mit Selina Freitag ist erstmals eine
Skispringerin am „Dreierbob“-Mikrofon. Die 23-Jährige aus dem
Erzgebirge hat mit zwei Silbermedaillen bei der WM in Trondheim für
Schlagzeilen gesorgt und die erfolgreichste Saison ihrer Karriere
absolviert. Im Interview erzählt sie davon. Wie bei Taubitz und
Friedrich stellt sich natürlich auch bei Freitag die Frage, mit
welchen Erwartungen und Wünschen sie auf die nächste, die
olympische Saison blickt. Mit dem Trio wird Sachsen in jeden Fall
drei Top-Kandidaten für Top-Platzierungen am Start haben, wobei es
vor allem bei den Kufen-Assen um mehr als lediglich Medaillen geht.
Die haben sie fest eingeplant - und den Olympiasieg als Ziel. Bis
zum Saisonstart ist indes noch reichlich Zeit, das Training aber
hat bereits wieder begonnen. Und nachdem Julia Taubitz vor einem
Jahr das Surfen lernte, ist sie diesmal läuferisch unterwegs - bei
einem Halbmarathon in den Alpen. Wo genau, mit wem zusammen und
warum, auch das erzählt sie in der letzten Folge „Dreierbob“ für
diese Saison.
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Über diesen Podcast
Der "Dreierbob" ist der Wintersport-Podcast von Sächische.de und
RedaktionsNetzwerk Deutschland, moderiert von Tino Meyer und Fabian
Deicke. Die beiden Reporter laden Akteure unterschiedlichster
Disziplinen zu Gesprächen ein. Es geht um Perspektiven, Einblicke
und Meinungen zu aktuellen Entwicklungen und Ergebnissen. Neben
sportlichem Wettkampf steht vor allem der Sport und sein
gesellschaftlicher Stellenwert im Vordergrund. Der Podcast geht im
Winter 2025/26 in seine siebente Saison. Erstmals erschienen ist er
im Februar 2020 anlässlich der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg.
Auch in der aktuellen Saison wird hinter die Kulissen geblickt -
mit Fakten, Hintergründen und vielen spannenden Gesprächen aus der
Welt des Wintersports und insbesondere des Bobsports. Großes
Highlight werden die Olympischen Spiele in Cortina im Februar 2026.
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