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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland 

Thema heute:     Solar-Boom: 50 Prozent
mehr Anfragen – Balkonkraftwerke rechnen sich oft schon nach drei
Jahren   

 

Wir haben es bereits thematisiert, dass man zumindest den
Eindruck haben muss, dass unsere Bundeswirtschaftsministerin
Katherina Reiche, (CDU), sich mehr um die Einkünfte der
Energiekonzerne sorgt, als um die Bürger dieses Landes.

Das Hick-Hack um die Reduzierung oder sogar die Abschaffung der
Förderung privater Solaranlagen ist uns noch in schlechter
Erinnerung, da kommt sie schon mit dem nächsten Vorschlag um die
Ecke. Jetzt soll die Windkraft unbedingt gefördert und ausgebaut
werden. Wem das nutzt, ist ziemlich klar. Nicht dem Privatmann,
der hat in aller Regel kein Windrad im Garten stehen. Hier werden
wohl wieder Unternehmen der Energiewirtschaft unterstützt. Sie
erinnern sich, welchen Job Frau Reiche für den Posten der
Wirtschaftsministerin aufgegeben hat? Notfalls googlen Sie
einfach mal.    

Solarhandel meldet steigende Nachfrage

Werfen wir trotzdem nochmal einen Blick auf Solaranlagen. Denn
aktuell steigt die Nachfrage nach Solaranlagen deutlich. Mehrere
Anbieter berichten gegenüber dem unabhängigen Geldratgeber
Finanztip von rund 50 Prozent mehr Anfragen in den vergangenen
Wochen. Klar ist, dass der Hintergrund unter anderem das drohende
Ende der Einspeisevergütung für neue Anlagen ist und dass der
eine oder andere versucht, zu retten, was vielleicht noch zu
retten ist. Interessant ist dabei auch der Blick auf die
sogenannten Balkonkraftwerke. Sie können zwar nur begrenzt für
Autarkie sorgen, aber sie können den Bedarf eines Haushalts an
externen Stromlieferungen spürbar senken. Das zeigt eine aktuelle
Auswertung von Finanztip. Balkonkraftwerke sind der günstige
Einstieg in den Solarstrom und besonders für Miet- und
Eigentumswohnungen empfehlenswert.  

Balkonkraftwerke: schneller Einstieg, begrenzte Autarkie

Die kleinen Steckersolargeräte kosten häufig nur wenige hundert
Euro. Sie können ohne aufwendige Installation am Balkon oder auf
der Terrasse angebracht werden. Ein Beispielhaushalt mit einem
jährlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) kann
mit einem kleinen Balkonkraftwerk mit zwei Solarmodulen etwa 15
Prozent des Strombedarfs selbst decken. Größere Balkonkraftwerke
mit vier Modulen erreichen in diesem Beispiel eine Autarkie von
etwa 20 Prozent. Ein kleines Balkonkraftwerk für etwa 400
Euro rentiert sich laut Finanztip-Berechnung nach knapp drei
Jahren, eine größere Anlage für etwa 700 Euro nach rund
dreieinhalb Jahren. Mieter haben inzwischen grundsätzlich einen
Anspruch darauf, ein Balkonkraftwerk zu betreiben.

 

 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:

https://www.was-audio.de/aanews/News20260327_kvp.mp3
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„Wirtschaftsnews vom 27. März 2026“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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