Warp Speed

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vor 3 Monaten
Warum NVIDIA mit NanoClaw auf die OpenClaw-Welle aufspringt
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Beschreibung

vor 3 Monaten
Warum heilt ein KI-Laie seinen Hund für 3.000 Dollar von Krebs,
während gleichzeitig NVIDIA eine komplette Agenten-Strategie zur
Pflicht für jede Firma erklärt? Mark und Jens brechen in dieser
Spezialfolge mit ihrem sonstigen Format und sprechen ungefiltert
über die News, die sie in den letzten Tagen tatsächlich sprachlos
gemacht haben: von DNA-Sequenzierung per ChatGPT bis zum
Auto-Research-Loop, bei dem ein KI-System selbstständig Hypothesen
aufstellt, verwirft und neu entwickelt, ganz ohne menschliches
Nachschärfen der Prompts. Im Zentrum steht OpenClaw, das kleine
Vibe-Coding-Projekt eines Entwicklers namens Peter, das seit
Dezember durch die Decke ging und jetzt von NVIDIA-CEO Jensen Huang
höchstpersönlich als NanoClaw (bzw. NeoClaw) auf der Bühne
vorgestellt wurde, inklusive Umschaltung zwischen Lokal- und
Cloud-Modell und dem Anspruch, ein "Agentic OS" zu sein. Der Satz,
der bei den Hosts hängen blieb: Jede Firma müsse künftig nicht nur
eine AI-Strategie, sondern eine echte OpenClaw-Strategie haben. Was
das für Governance, Skill-Dokumentation, Datenschutz und die
Ablösung teurer Microsoft-Copilot-Lizenzen (Stichwort
E5-zu-E7-Preissprung) bedeutet, wird ausführlich durchgespielt, bis
hin zur Vision von Multi-Agenten-Systemen, in denen ein
Orchestrator-Agent Sub-Agenten für Coding, Präsentation und
Kommunikation koordiniert. Daneben geht es um humanoide Roboter,
die in China testweise über echte Straßen laufen, während der Tesla
Bot in München noch Popcorn verteilt, um den Konkurrenzdruck durch
Perplexity Computer, Kimi und Googles neue Gemini-CLI mit
MCP-Server- und Skill-Unterstützung sowie um die
"Cinema-Video"-Funktion von NotebookLM. Ein besonders schräges
Beispiel: Ein chinesischer Student hat mit seinem Projekt Mirofisch
in zehn Tagen ein Tool gebaut, das Millionen simulierter Agenten
auf Basis realer Weltereignisse reagieren lässt, um damit unter
anderem auf Polymarket gezielter zu wetten, und wurde dafür mit 4,5
Millionen Dollar Investment belohnt. Statt der gewohnten kritischen
Distanz überwiegt in dieser Folge etwas Seltenes: echtes Staunen.
Mark und Jens geben unumwunden zu, dass sie bei der Frage, was eine
Ein-Personen-Firma mit Agent Harness, Skills und Auto-Research
heute schon leisten kann, selbst ins Grübeln kommen und formulieren
am Ende offen die Idee einer neuen Geschäftsmodell-Kategorie: die
KI-Consultancy, hinter der am Ende nur ein Mac Mini mit ein paar
gut gepflegten Skills steckt.

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