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vor 3 Wochen
Wie der Angriffskrieg gegen den Iran die Weltwirtschaft
untergräbt
Der Angriffskrieg gegen den Iran eskaliert immer weiter,
zieht immer weitere Kreise, jetzt findet er im Irak und im
Libanon statt. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sind noch
gar nicht abzusehen, die Warnungen des Irans, der Ölpreis werde
von 60 auf 200 US-Dollar pro Barrel steigen, scheint sich zu
bewahrheiten.
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
Der US-Präsident Donald Trump soll Peking zu einem hochrangigen
Gipfeltreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping Anfang
April besuchen. Aber Donald Trump hat schon "angedroht", nicht zu
kommen, sollte China nicht seine Marine schicken, um den Iran zu
zwingen, die Meerenge von Hormus für pro-israelische und
pro-amerikanische Schiffe zu öffnen.
Durch die Destabilisierung der gesamten Region stellt der
US-israelische Angriffskrieg ein großes wirtschaftliches Risiko
nicht nur für China, sondern für die ganze Welt dar, insbesondere
für die Energieimporteure im globalen Süden.
Trotz der aktuellen Energieversorgung stellt diese Krise auch für
die USA enorme Risiken dar, bedingt durch gestiegene
Energiepreise, die wahrscheinliche Rückkehr der Stagflation, die
tägliche Milliardenrechnung für die teuren Raketen, Flugzeuge und
den Betrieb der Flotte, und die schnell steigende Schulden. Daher
berichtete das Pentagon die Bitte, den Kongress um weitere 50
Milliarden Dollar zu bitten, um den Krieg mit dem Iran zu
finanzieren, offen ist, ob das zusätzlich zu einem Budget von 1,5
Billionen Dollar sein soll. Offiziell liegen die Kriegskosten bei
1 Milliarde US-Dollar, inoffiziell wird von mehr als dem
Doppelten geflüstert. Deshalb sollen die jährlichen
Kriegsausgaben der USA, das Budget der Regierung, auf
eintausendfünfhundertmilliarden US-Dollar, also 1,5 Billionen,
anwachsen. Natürlich basierend auf neuen Schulden.
Ironischerweise könnte der Iran-Krieg Pekings
Verhandlungsposition in den Handelsgesprächen stärken. China
könnte versuchen, seine Reaktion auf die US-Angriffe zu nutzen,
um einen dauerhafteren "Waffenstillstand" zu sichern.
USA und Israel, unterschiedliche Ziele
China schickt einen Sondergesandten Zhai Jun in den Nahen Osten,
um die Lage zu deeskalieren. Chinas Gesandter wird einen Weg zur
Deeskalation suchen. Dies ist seit langem die konsequente
chinesische Haltung. Doch die US-Haltung und sicherlich die
Sichtweise von Premierminister Netanjahu deuten darauf hin, dass
die Feindseligkeiten bestehen werden, bis Irans militärische
Kapazitäten demontiert sind oder das Regime kapituliert.
Schließlich begannen die beiden den Krieg, als die
Friedensgespräche in Oman kurz vor dem Erfolg standen. Was nicht
nur der omanische Vermittler, sondern nun auch ein diplomatischer
britischer Beobachter bestätigte. Die Angreifer behaupten, "eine
Frist" sei abgelaufen gewesen, um zu einer diplomatischen
Einigung zu kommen, deshalb seien sie zu dem Krieg "gezwungen"
gewesen.
Das Weiße Haus hat die Operation gestartet und erklärt, dass die
Ziele – Zerstörung von Raketen, Marine, Proxy-Netzwerken und
Verhinderung einer iranischen Atombombe – unverändert bleiben,
bis sie erfüllt sind. Die US-Haltung und Netanjahu deutet eher
auf Fortsetzung der Feindseligkeiten bis zur "Demontage
iranischer Militärkapazitäten oder Kapitulation des Regimes" hin,
Netanjahu spricht von einem "Regimewechsel von Innen".
Aber genau genommen haben weder Präsident Trump noch die
israelische Regierung die Ziele ihrer massiven Anschläge klar
genannt. Jedoch kann man erkennen, dass ihre strategischen Ziele
unterschiedlich sind. Das Ziel der US-Regierung scheint es zu
sein, die iranische Führung abzubauen und die Kontrolle über
Irans massive ungenutzte Energiereserven zu erlangen. Während
Premierminister Netanjahu lange versucht hat, Iran als Nation zu
fragmentieren, zu zerschlagen.
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