Eat. Sleep. Work... Die!? Von Wirtschaftsmythen, Boygroups und enkelfestem Handeln
vor 2 Wochen
Warum steigen die CO2-Emissionen im Verkehr – während gleichzeitig
an der Bahn gespart wird? Weil nicht systemisch gedacht, sondern
viel Mythos gepflegt wird. Sarina Spiegel und Julius Neumann
erklären, was hier die Lösung sein kann.
Podcast
Podcaster
On the way to new mobility: Katja Diehl spricht alle 14 Tage mit Gästen über Mobilität statt Verkehr, Diversität, New Work, Inklusion, kindergerechte Stadt und das Mobilisieren auf dem Land.
Beschreibung
vor 2 Wochen
Anzeige | Diese Folge wird unterstützt von soulbottles. Wenn auch
dein Unternehmen zu "She Drives Mobility" passt, sprich mich gern
an! backoffice@katja-diehl.de. Sarina Spiegel hat Internationale
Wirtschaft und Entwicklung im Bachelor studiert, bei Mariana
Mazzucato in London ihren Master gemacht und mit „Eat Sleep Work
Die!" ein Buch geschrieben, das komplexe Wirtschaftsthemen radikal
zugänglich macht – und dabei auch noch witzig ist. Julius Neumann
moderiert als Klima-Moderator Veranstaltungen rund um eine
enkelfeste Zukunft und kam als Wirtschaftsingenieur aus der
Nutzfahrzeugbranche dahin, wo er heute ist: als Überzeugter, dass
das Wie wir reden entscheidet, ob sich was bewegt. In dieser Folge
sprechen wir über die Frage, warum das Narrativ „Auto gleich
Freiheit" eine Lüge ist, die wir uns seit Jahrzehnten erzählen.
Über eine recht homogene Vordenkergruppe, die unser
Wirtschaftssystem geprägt hat, und über die Erkenntnis, dass der
Status quo kein Naturgesetz ist, sondern eine Designentscheidung,
die erst ein paar Jahrzehnte alt ist. Und darüber, was passiert,
wenn man 80 Menschen auf den Boden setzt, Papierbahnen auslegt und
sie malen lässt, wie die Welt in 30 Jahren aussehen soll. Was mich
an diesem Gespräch besonders bewegt hat: die Verbindung zwischen
Systemdenken und dem, was ich in meiner Arbeit täglich erlebe. Im
Verkehrssektor steigen die CO2-Emissionen – während gleichzeitig an
der Bahn gespart wird. Es wird nicht systemisch gedacht, sondern am
Auspuff herumgebastelt. Sarina und Julius zeigen, warum das kein
Zufall ist – und was wir tun können, um das zu ändern. Nicht
irgendwann. Sondern jetzt, dort wo wir gerade sind. Sarina ist
Mitinitiatorin des deutschen Ablegers der Wellbeing Economy
Alliance und arbeitet bei der gemeinnützigen Organisation
ProjectTogether. Julius moderiert unter anderem bei
Energiekonferenzen und ist überzeugt: Lokale Initiativen und die
Dunbar-Zahl sind mächtiger als jede Bundestagsrede. Beide sind im
Herbst wieder auf Tour – Vorschläge für Städte und Locations nehmen
sie gerne entgegen. soulbottles passt zu dem, worüber wir heute
sprechen: neue Formen der Zusammenarbeit. Das Unternehmen arbeitet
mit Holacracy – ohne klassische Hierarchien, dafür mit
Entscheidungen dort, wo die Kompetenz sitzt. Ergänzt durch
Gewaltfreie Kommunikation. Klingt ideal – und ist im Alltag ehrlich
gesagt herausfordernd. soulbottles sagt das selbst so. Nicht alles
läuft glatt. Aber der Mut, Dinge anders zu machen und daraus zu
lernen, macht es besonders. Das Produkt: Trinkflaschen aus Glas und
Edelstahl. Plastikfrei, fair produziert – und mit echtem Impact:
Jede soulbottle spart Plastik, unterstützt den weltweiten Zugang zu
sauberem Trinkwasser und fördert zukunftsweisendes Unternehmertum.
Ob für euch selbst oder als nachhaltiges Firmengeschenk – eine
echte Alternative zu klassischem Werbe-Merch. Mit Haltung und
individuell gestaltbar. Auf soulbottles.com gibt's mit dem Code
souldriver 16 % Rabatt!
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Nutzfahrzeugbranche dahin, wo er heute ist: als Überzeugter, dass
das Wie wir reden entscheidet, ob sich was bewegt. In dieser Folge
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Freiheit" eine Lüge ist, die wir uns seit Jahrzehnten erzählen.
Über eine recht homogene Vordenkergruppe, die unser
Wirtschaftssystem geprägt hat, und über die Erkenntnis, dass der
Status quo kein Naturgesetz ist, sondern eine Designentscheidung,
die erst ein paar Jahrzehnte alt ist. Und darüber, was passiert,
wenn man 80 Menschen auf den Boden setzt, Papierbahnen auslegt und
sie malen lässt, wie die Welt in 30 Jahren aussehen soll. Was mich
an diesem Gespräch besonders bewegt hat: die Verbindung zwischen
Systemdenken und dem, was ich in meiner Arbeit täglich erlebe. Im
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