Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel Podcast
  4. Von for-profit zu profit-for: Warum regeneratives Wirtschaften ökonomisches Risikomanagement ist - mit Per Ledermann
Was passiert, wenn ein CEO Gewinn nicht als Selbstzweck, sondern
als Hebel für gesellschaftliche Wirkung versteht?

In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft
| Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und
Prof. Dr. Hanna Trittin-Ulbrich mit Per Ledermann, CEO der edding
group, über die Frage, warum Nachhaltigkeit kein moralisches
Add-on, sondern ein ökonomisches Zukunftsthema ist.

Ausgangspunkt ist Ledermanns Anspruch, edding vom
klassischen for-profit zum profit-for-Unternehmen
weiterzuentwickeln: Gewinne nicht als Selbstzweck, sondern als
Voraussetzung für ökologische und soziale Wirkung.

Im Gespräch geht es um die Triple Bottom Line, um
gesellschaftlichen Zusammenhalt als wirtschaftlichen
Erfolgsfaktor, um Brückenbau in polarisierten Zeiten und um die
Frage, warum viele Unternehmen die Business Cases hinter
ökologischen und sozialen Herausforderungen noch immer übersehen.
Eine Folge über unternehmerische Verantwortung, strategische
Vorstellungskraft und die Kunst, in komplexen Zeiten pragmatisch
voranzuscheitern.

Die 5 wichtigsten Takeaways

Nachhaltigkeit ist aus Ledermanns Sicht kein Luxus, sondern
ökonomische Vernunft. Wer ökologische und soziale Risiken
ignoriert, ignoriert Kosten, Geschäftsmodellrisiken und
Zukunftsfähigkeit. 

Der soziale Teil von Nachhaltigkeit gehört in die Kernlogik des
Geschäftsmodells — nicht nur in Sponsoring, CSR oder punktuelle
Projekte. edding versucht genau das über Produkte, Community
Building und konkrete soziale Wirkung zu erreichen. 

Das eigentliche Problem ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern
fehlende Vorstellungskraft. Viele Organisationen sind noch immer
darauf sozialisiert zu glauben, dass „gut“ und „profitabel“
Gegensätze seien. 

Transformation braucht Business Cases statt bloßer
Überzeugungsrhetorik. Ledermann sagt selbst, dass man Menschen in
Unternehmen eher gewinnt, wenn sie sehen, dass es sich lohnt —
nicht nur, dass es moralisch richtig ist. 

Gegen Polarisierung hilft Brückenbau. Im Gespräch wird deutlich:
Hinter vielen Konflikten liegen oft stabilere gemeinsame Werte,
als öffentliche Debatten vermuten lassen.

Pragmatismus schlägt Perfektionismus. Ein wiederkehrendes Motiv
der Folge ist: nicht warten, bis alles perfekt ist, sondern
handeln, testen, lernen — oder, in einem schönen Begriff:
Voranscheitern.

Kapitel

00:00 Intro, Vorstellung von Per Ledermann
und die provokante Ausgangsthese

01:38 „Profit for“ statt „for profit“ –
Zukunftsmodell oder Luxus?

04:45 Nachhaltigkeit sozial denken: vom
Sponsoring zum Kerngeschäft

13:40 Wie verankert man Wirkung im
Unternehmen – und warum ist das so schwer?

17:13 Demokratie, Lieferketten und der
unsichtbare Business Case sozialer Stabilität

21:08 CEO-Aktivismus, Migration und warum
Brückenbau unterschätzt wird

28:17 Warum sich Wandel rechnen muss: der
Business Case hinter Wirkung

39:30 Was in der Transformation nicht
funktioniert hat – und was andere daraus lernen können

42:46 Pragmatismus statt Ohnmacht:
Handlungsoptionen in Krisenzeiten

51:13 „Einfach mal machen“ – Voranscheitern
als Prinzip

52:31 Schlussrunde, Verabschiedung und die
edding-Tinten-Anekdote

Shownotes & Links

Homepage der edding group

Per Ledermann auf LinkedIn

Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn

Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität

Dr. Martin Bethke auf LinkedIn

Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH

Lesenswert: Mkrtchyan, A., Sandvik, J., & Zhu, V. Z.
(2024). CEO activism and firm value. Management Science, 70(10),
6519-6549.

Dieser Beitrag nimmt am Fast Forward Science Wettbewerb
2026
teil! https://www.fastforwardscience.de #FFS #AudioAward #BestesDebutAudio
Episode melden

„Von for-profit zu profit-for: Warum regeneratives Wirtschaften ökonomisches Risikomanagement ist - mit Per Ledermann“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz