Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel

Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel

0 Kommentare

Episoden

Wirtschaft und Nachhaltigkeit im Wandel: Prioritäten, Herausforderungen und Chancen
03.04.2026
39 Minuten
summary





In dieser Folge reflektieren Hannah Trittin und Martin Bethke über die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Podcast, die Herausforderungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit, die Bedeutung von Narrativen und Kommunikation sowie die zukünftigen Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft im Jahr 2026.


Im Zentrum stehen die Fragen, warum Nachhaltigkeit heute weniger ein Erkenntnisproblem als vielmehr ein Priorisierungs-, Führungs- und Kommunikationsproblem ist, wie Unternehmen mit regulatorischer Unsicherheit und gesellschaftlichem Gegenwind umgehen und weshalb das Thema zunehmend unter den Begriffen Risiko, Resilienz und Zukunftsfähigkeit verhandelt wird.


Die Folge verbindet wissenschaftliche Einordnung mit unternehmerischer Praxis und zeigt, welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft ergeben.


Die wichtigsten Takeaways


  Nachhaltigkeit scheitert 2026 nicht an fehlendem Wissen, sondern an Priorisierung, Übersetzung, Führung und Kommunikation. 


 Die eigentliche Herausforderung ist systemisch. Unternehmen, Politik und Gesellschaft wirken zusammen, während planetare Grenzen den realen Rahmen setzen, innerhalb dessen Wirtschaft überhaupt noch zukunftsfähig organisiert werden kann. 


 Der Begriff „Nachhaltigkeit“ erzeugt bei vielen Menschen inzwischen Reaktanz. Entscheidend wird deshalb, den Nutzen konkreter, verständlicher und näher an der Lebensrealität der Menschen zu kommunizieren. 


 Viele Unternehmen sprechen öffentlich vorsichtiger über Nachhaltigkeit, arbeiten intern aber weiter an denselben Themen: Ressourcen, Risiken, CO₂, Geschäftsmodellrobustheit und Finanzierung. 


 Nachhaltigkeit wird stärker als Risiko- und Resilienzthema gerahmt. Das macht es anschlussfähiger für Unternehmen, birgt aber auch die Gefahr, dass aus Aufbruch eine reine Defensivhaltung wird. 


 Die Unternehmen, die Nachhaltigkeit bereits ernsthaft begonnen haben, werden weitermachen – nicht aus regulatorischem Pflichtgefühl, sondern weil sie den wirtschaftlichen, strategischen und gesellschaftlichen Wert erkannt haben. 


Kapitel


00:00 Einleitung und Rückblick auf den Podcast


01:16 Reflexion der bisherigen Gespräche und Erkenntnisse


02:45 Nachhaltigkeit: Erkenntnis- vs. Umsetzungsprobleme


04:12 Systemdenken und gesellschaftliche Transformationsprozesse


05:40 Planetare Grenzen und Ressourcenverbrauch


09:14 Gesellschaftliche Grenzen und gesetzliche Rahmenbedingungen


11:26 Kommunikation, Narrative und What's in it for me


16:44 Gesellschaftlicher Gegenwind und gesellschaftliche Narrative


20:24 Unternehmen, Regulierung und Selbstverpflichtung


22:47 Resilienz, Risikomanagement und Zukunftsaussichten


26:24 Positive Perspektiven und Hoffnung für 2026


30:45 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen


Shownotes & Links


Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität Dr. Martin Bethke auf LinkedIn Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH








Mehr
Von for-profit zu profit-for: Warum regeneratives Wirtschaften ökonomisches Risikomanagement ist - mit Per Ledermann
20.03.2026
54 Minuten
Was passiert, wenn ein CEO Gewinn nicht als Selbstzweck, sondern als Hebel für gesellschaftliche Wirkung versteht?


In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hanna Trittin mit Per Ledermann, CEO der edding group, über die Frage, warum Nachhaltigkeit kein moralisches Add-on, sondern ein ökonomisches Zukunftsthema ist.


Ausgangspunkt ist Ledermanns Anspruch, edding vom klassischen for-profit zum profit-for-Unternehmen weiterzuentwickeln: Gewinne nicht als Selbstzweck, sondern als Voraussetzung für ökologische und soziale Wirkung.


Im Gespräch geht es um die Triple Bottom Line, um gesellschaftlichen Zusammenhalt als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor, um Brückenbau in polarisierten Zeiten und um die Frage, warum viele Unternehmen die Business Cases hinter ökologischen und sozialen Herausforderungen noch immer übersehen. Eine Folge über unternehmerische Verantwortung, strategische Vorstellungskraft und die Kunst, in komplexen Zeiten pragmatisch voranzuscheitern.


Die 5 wichtigsten Takeaways


Nachhaltigkeit ist aus Ledermanns Sicht kein Luxus, sondern ökonomische Vernunft. Wer ökologische und soziale Risiken ignoriert, ignoriert Kosten, Geschäftsmodellrisiken und Zukunftsfähigkeit. 


Der soziale Teil von Nachhaltigkeit gehört in die Kernlogik des Geschäftsmodells — nicht nur in Sponsoring, CSR oder punktuelle Projekte. edding versucht genau das über Produkte, Community Building und konkrete soziale Wirkung zu erreichen. 


Das eigentliche Problem ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Vorstellungskraft. Viele Organisationen sind noch immer darauf sozialisiert zu glauben, dass „gut“ und „profitabel“ Gegensätze seien. 


Transformation braucht Business Cases statt bloßer Überzeugungsrhetorik. Ledermann sagt selbst, dass man Menschen in Unternehmen eher gewinnt, wenn sie sehen, dass es sich lohnt — nicht nur, dass es moralisch richtig ist. 


Gegen Polarisierung hilft Brückenbau. Im Gespräch wird deutlich: Hinter vielen Konflikten liegen oft stabilere gemeinsame Werte, als öffentliche Debatten vermuten lassen.


Pragmatismus schlägt Perfektionismus. Ein wiederkehrendes Motiv der Folge ist: nicht warten, bis alles perfekt ist, sondern handeln, testen, lernen — oder, in einem schönen Begriff: Voranscheitern.


Kapitel


00:00 Intro, Vorstellung von Per Ledermann und die provokante Ausgangsthese 01:38 „Profit for“ statt „for profit“ – Zukunftsmodell oder Luxus? 04:45 Nachhaltigkeit sozial denken: vom Sponsoring zum Kerngeschäft 13:40 Wie verankert man Wirkung im Unternehmen – und warum ist das so schwer? 17:13 Demokratie, Lieferketten und der unsichtbare Business Case sozialer Stabilität 21:08 CEO-Aktivismus, Migration und warum Brückenbau unterschätzt wird 28:17 Warum sich Wandel rechnen muss: der Business Case hinter Wirkung 39:30 Was in der Transformation nicht funktioniert hat – und was andere daraus lernen können 42:46 Pragmatismus statt Ohnmacht: Handlungsoptionen in Krisenzeiten 51:13 „Einfach mal machen“ – Voranscheitern als Prinzip 52:31 Schlussrunde, Verabschiedung und die edding-Tinten-Anekdote


Shownotes & Links


Homepage der edding group Per Ledermann auf LinkedIn Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität Dr. Martin Bethke auf LinkedIn Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH


Mehr
Raus aus der Ideologiefalle: Nachhaltigkeit als Innovationsmotor – mit Prof. Dr. Stefan Schaltegger
07.03.2026
55 Minuten
Nachhaltigkeit ist kein Verzicht – sie ist die größte Chance für mehr Unabhängigkeit, Risikoreduktion und langfristige Wirtschaftlichkeit!


In dieser Folge von „Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel.“ sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Professor für Nachhaltigkeitsmanagemen an der Leuphana Universität Lüneburg und Mitbegründer des ersten MBA für Sustainability Management .) darüber, warum Nachhaltigkeit gerade politisch und gesellschaftlich unter Druck steht – und warum das kein Grund für Resignation ist, sondern für besseres Management.


Schaltegger zeigt, wie Unternehmen Nachhaltigkeit aus der ideologischen Ecke holen: mit klaren Business-Logiken, stabilen Rahmenbedingungen und dem Fokus auf Lösungen, die im Massenmarkt funktionieren.


Es geht um Kreislaufwirtschaft jenseits von Recycling, Produkt-Dienstleistungssysteme, „radikale“ Nachhaltigkeitslösungen, die man anschließend wirtschaftlich macht, und die Frage, wie Innovationen skaliert werden.


Mit Praxisbeispielen (u. a. Refurbishing bei ZF, Outdoor-Branche, Food/Retail) und einem klaren Appell: Wir brauchen kurzfristige Entscheidungen für langfristige Lösungen – und gleichzeitig kurzfristige Nutzen, damit Umsetzung gelingt.


Die 5 wichtigsten Takeaways


Nachhaltigkeit ist zu oft ideologisch überfrachtet – dabei ist sie in vielen Feldern schlicht die wirtschaftlich klügere Sachlösung (Kosten, Resilienz, Unabhängigkeit, Risiko).


Der Engpass ist häufig nicht Technik, sondern Umsetzung: Akzeptanz, Attraktivität, Finanzierungslogik und stabile politische Rahmenbedingungen entscheiden über Skalierung.


Kreislaufwirtschaft beginnt vor dem Recycling: Refuse/Rethink/Reuse/Refurbish/Re-manufacture sind die eigentlichen Hebel, um Ressourcenabhängigkeiten zu reduzieren.


Der „Business Case“ ist kein Ja/Nein-Thema. Die relevante Frage lautet: Was muss ich tun, damit eine Nachhaltigkeitslösung wirtschaftlich wird – Treiber (Umsatz, Risiko, Marke, Arbeitgeberattraktivität etc.) gezielt managen.


Massenmarkt-Transformation ist die nächste Stufe: Nachhaltigkeit muss für Mainstream-Kund:innen einen konventionellen Mehrwert liefern (Gesundheit, Convenience, Preis/Total Cost), nicht nur moralische Appelle.


Kapitel


00:00 Einführung in den Podcast und Vorstellung des Gastes


02:58 Stefan Schalteggers Werdegang und seine Motivation für Nachhaltigkeit


06:01 Die Entwicklung der Nachhaltigkeitsforschung und -lehre


09:08 Nachhaltigkeit als umfassendes Konzept für ein gutes Leben


11:47 Der MBA-Studiengang für Nachhaltigkeitsmanagement


15:00 Herausforderungen und Chancen in der Unternehmensnachhaltigkeit


18:01 Die Rolle des Staates in der Nachhaltigkeitsdebatte


20:52 Ideologische Überfrachtung der Nachhaltigkeitsthematik


24:02 Kreislaufwirtschaft und innovative Geschäftsmodelle


27:00 Radikale Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme


30:40 Nachhaltigkeit im Outdoor-Bereich


32:31 Wirtschaftlichkeit von Nachhaltigkeitslösungen


35:28 Herausforderungen und Chancen der Nachhaltigkeit


37:24 Strategien für einen nachhaltigen Massenmarkt


40:09 Phasen der Nachhaltigkeitsentwicklung


42:45 Win-Win-Potenziale in der Nachhaltigkeit


46:32 Effizienz und Ressourcennutzung


48:28 Politische Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit


50:51 Langfristige Lösungen und kurzfristige Vorteile


53:31 Forschung und Wissenslücken in der Nachhaltigkeit


Shownotes & Links


Stefan Schaltegger - Forschung und Publikationen Changing Course - Buch von Stefan Schmidhain Patagonia - Nachhaltige Outdoor-Bekleidung ZF Friedrichshafen - Refurbished Kupplungen


Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn


Martin Bethke auf LinkedIn


Stefan Schaltegger auf LinkedIn


Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität 


Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH


Mehr
Kreislaufwirtschaft als Geschäftsmodell: Warum sich Klima- und Ressourcenschutz für die Baubranche rechnet - mit Thorsten Hahn
28.02.2026
58 Minuten
Der Bausektor ist nicht nur energiehungrig – er verschlingt auch rund 40 % aller natürlichen Rohstoffe. Aber die Abkopplung vom Ressourcenmangel und das Erreichen von Klimazielen machen aus der Transformation des Bausektors einen gigantischen Hebel und eine große Chance für den Standort Deutschland. Aber wie kann das gelingen?


In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Thorsten Hahn, CEO der Holcim (Deutschland) GmbH.


Sie sprechen darüber, warum die Baubranche einer der größten Hebel für Transformation ist – und wieso Kreislaufwirtschaft im Bau nicht an Technik scheitert, sondern an Nachfrage, Ausschreibungslogik und Geschäftsmodellen.





Im Zentrum steht die Idee: „Aus Beton muss wieder Beton werden“ – also echtes Upcycling statt Downcycling. Thorsten Hahn erläutert, wie technologische Fortschritte und politische Maßnahmen die Wiederverwendung von Baustoffen revolutionieren können, um nachhaltiger und kosteneffizienter zu bauen. Es geht um innovative Ansätze im Bauwesen, nachhaltige Geschäftsmodelle und die Zukunft der Kreislaufwirtschaft und auch die Idee, wie aus Beton wieder Beton werden kann!


Wichtigste Takeaways


Kreislaufwirtschaft im Bau ist ein Business-Case: Klima- und Ressourcenschutz können sich wirtschaftlich auszahlen.


Das Bottleneck ist Skalierung, nicht Technik: Ohne verlässliche Nachfrage keine Investitionen in Recycling-Hubs – und ohne Hubs keine flächige Lösung (Henne-Ei-Problem).


Zielbild ist Upcycling: „Aus Beton muss wieder Beton werden“ – Downcycling löst das Problem nicht, Recyclingzement & hochwertige Aufbereitung sind entscheidend.


CO₂ kann dauerhaft mineralisch gebunden werden: Recyclingmaterial wird damit potenziell zur Senke statt nur „weniger schlecht“.


Öffentliche Vergabe ist ein Schlüsselhebel: Lebenszyklus/Vollkosten statt Primärkosten würden die Transformation massiv beschleunigen.


Finance treibt die Bauwende: Banken, Investoren und Rückversicherer verschieben Anreize über Finanzierung, Risiko und Versicherbarkeit – unabhängig von politischer Tageslage.


Kapitel


00:00 Einführung in die Baubranche und Kreislaufwirtschaft


08:20 CO2-Einspeisung und nachhaltige Lösungen


18:03 Einführung in das Henne-Ei-Problem der Baubranche


25:21 Chancen der Kreislaufwirtschaft in der Baubranche


31:54 Digitale Lösungen für die Kreislaufwirtschaft


42:10 Lebenszyklusbetrachtung und innovative Materialien


50:02 Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell und Unternehmensführung


58:09 lifestyle-outro-high-short.wav


Shownotes & Links


Holcim Deutschland GmbH: https://www.holcim.de


Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen: https://www.dgnb.de


Cradle to Cradle: https://www.c2c-verein.de/


Studie "Nachhaltige Baustoffwende"


Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität: https://www.leuphana.de/institute/imo/personen/hannah-trittin-ulbrich.html


Martins Unternehmensberatung: Butterfly Effect Consulting GmbH


Vernetze dich


Thorsten Hahn auf LinkedIn


Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn


Martin Bethke auf LinkedIn


Mehr
Eine nachhaltige Vision von Europa: Werte und Menschlichkeit als geopolitischer USP - mit Carmen Sprus
15.02.2026
55 Minuten
Was bleibt von Nachhaltigkeit, wenn geopolitischer Gegenwind zunimmt – und wenn Unternehmen zwischen „Compliance“ und echter Transformation auseinanderdriften?


In dieser Folge von Wicked Problems diskutieren Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich und Dr. Martin Bethke mit Carmen Sprus (EY) über die harten Wahrheiten der Dekarbonisierung.


Carmen Sprus leitet bei EY auf EMEIA-Ebene die Sustainability-/Decarbonization-Themen und arbeitet mit großen Unternehmen daran, glaubwürdige Net-Zero-Strategien nicht nur zu formulieren, sondern in Operating Model, Investitionslogik und Umsetzung zu übersetzen. 


Sie ist außerdem Founder von CHANGE & SUSTAIN, ein Programm, in dem Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer befähigt werden, in einer sich rasant wandelnden Welt erfolgreich zu sein.


Wichtigste Takeaways


Dekarbonisierung ist kein „Technikprojekt“, sondern ein komplexes Transformationsproblem mit Zielkonflikten (Wachstum, Profit, Resilienz, gesellschaftliche Erwartungen). 


Messbarkeit ist notwendig, aber nicht hinreichend: Quantifizierung/Monetarisierung kann Orientierung geben – stößt aber an Grenzen (Vergleichbarkeit, qualitative Faktoren, Fehlanreize). 


Geopolitik & Nachhaltigkeit sind gekoppelt: Lieferketten, Abhängigkeiten, Standortpolitik und neue Produktionslogiken verändern die Nachhaltigkeitslogik von Unternehmen. 


Europa braucht ein Zielbild: Ein möglicher USP liegt weniger in „maximalem Wachstum“, sondern in Stabilität, Versorgungssicherheit und gesellschaftlicher Kohäsion. 


Start-ups liefern Innovation – Konzerne liefern Skalierung: Damit die Brücke funktioniert, braucht es Übersetzung in Stakeholder-Logik (Technik Entscheider Vertrag). 


Der Engpass ist selten die Idee, sondern Vertrauen & Risikoaversion (insbesondere in konservativen Branchen wie Bau). 


Fokus statt Verzettelung: Nicht alles gleichzeitig „quantifizieren und erfüllen“, sondern Impact-Hebel identifizieren und konsequent umsetzen. 


Der wichtigste Hebel ist menschlich: Beziehungen, Dialogfähigkeit, „Nein sagen“, Governance und Incentives – Wandel passiert, weil Menschen ihn tragen. 


Kapitel


00:00 Einführung in den Podcast und Vorstellung von Carmen Spruß


04:04 Carmen Spruß: Karriere und Engagement für Nachhaltigkeit


05:21 Die humane Marktwirtschaft und ihre Herausforderungen


10:47 Dekarbonisierung und die aktuelle politische Lage


14:33 Europäische Unternehmen im internationalen Vergleich


18:25 Die Rolle von Geopolitik und Innovation in der Nachhaltigkeit


20:44 Stabilität und Sicherheit als europäische Werte


23:10 Nachhaltigkeit als gesellschaftliches Thema


29:11 Die Notwendigkeit von Visionen in Europa


33:19 Die Verbindung zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen


37:47 Change and Sustain: Mentoring für junge Talente


52:01 Schlussfolgerungen und Ausblick auf die Zukunft


Shownotes & Links


CHANGE & SUSTAIN: https://www.linkedin.com/posts/carmensprus_groupmentoring-resilience-adaptability-activity-7414923807251124224-nhhC?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAAQ3ZhoBev21kK4TPe8LYeyftqZeRfn6154


Forbes-Interview mit Carmen: https://www.forbes.at/artikel/den-wandel-anfuehren


Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität: https://www.leuphana.de/institute/imo/personen/hannah-trittin-ulbrich.html


Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting: https://b-fect.com


Vernetze dich


Carmen Sprus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/carmensprus/?isSelfProfile=false


Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hannah-trittin-ulbrich-652a4642/


Martin Bethke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-martin-bethke-24a8351b/


Mehr

Über diesen Podcast

Transformation, Wirtschaft, ESG, Leadership, Change, Zukunft: Dieser Podcast spricht über die großen Veränderungsfragen unserer Zeit. Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich (Leuphana Universität) und Dr. Martin Bethke (Butterfly Effect Consulting) verbinden Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Mit Gästen aus Forschung und Wirtschaft diskutieren sie komplexe Herausforderungen, echte Erfahrungen und umsetzbare Lösungsansätze. Für Geschäftsführer:innen, Führungskräfte, Change Manager:innen und alle, die Wandel verstehen und gestalten wollen.
15
15
Close