Podcaster
Episoden
03.04.2026
39 Minuten
summary
In dieser Folge reflektieren Hannah Trittin und Martin Bethke über die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Podcast, die Herausforderungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit, die Bedeutung von Narrativen und Kommunikation sowie die zukünftigen Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft im Jahr 2026.
Im Zentrum stehen die Fragen, warum Nachhaltigkeit heute weniger ein Erkenntnisproblem als vielmehr ein Priorisierungs-, Führungs- und Kommunikationsproblem ist, wie Unternehmen mit regulatorischer Unsicherheit und gesellschaftlichem Gegenwind umgehen und weshalb das Thema zunehmend unter den Begriffen Risiko, Resilienz und Zukunftsfähigkeit verhandelt wird.
Die Folge verbindet wissenschaftliche Einordnung mit unternehmerischer Praxis und zeigt, welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft ergeben.
Die wichtigsten Takeaways
Nachhaltigkeit scheitert 2026 nicht an fehlendem Wissen, sondern an Priorisierung, Übersetzung, Führung und Kommunikation.
Die eigentliche Herausforderung ist systemisch. Unternehmen, Politik und Gesellschaft wirken zusammen, während planetare Grenzen den realen Rahmen setzen, innerhalb dessen Wirtschaft überhaupt noch zukunftsfähig organisiert werden kann.
Der Begriff „Nachhaltigkeit“ erzeugt bei vielen Menschen inzwischen Reaktanz. Entscheidend wird deshalb, den Nutzen konkreter, verständlicher und näher an der Lebensrealität der Menschen zu kommunizieren.
Viele Unternehmen sprechen öffentlich vorsichtiger über Nachhaltigkeit, arbeiten intern aber weiter an denselben Themen: Ressourcen, Risiken, CO₂, Geschäftsmodellrobustheit und Finanzierung.
Nachhaltigkeit wird stärker als Risiko- und Resilienzthema gerahmt. Das macht es anschlussfähiger für Unternehmen, birgt aber auch die Gefahr, dass aus Aufbruch eine reine Defensivhaltung wird.
Die Unternehmen, die Nachhaltigkeit bereits ernsthaft begonnen haben, werden weitermachen – nicht aus regulatorischem Pflichtgefühl, sondern weil sie den wirtschaftlichen, strategischen und gesellschaftlichen Wert erkannt haben.
Kapitel
00:00 Einleitung und Rückblick auf den Podcast
01:16 Reflexion der bisherigen Gespräche und Erkenntnisse
02:45 Nachhaltigkeit: Erkenntnis- vs. Umsetzungsprobleme
04:12 Systemdenken und gesellschaftliche Transformationsprozesse
05:40 Planetare Grenzen und Ressourcenverbrauch
09:14 Gesellschaftliche Grenzen und gesetzliche Rahmenbedingungen
11:26 Kommunikation, Narrative und What's in it for me
16:44 Gesellschaftlicher Gegenwind und gesellschaftliche Narrative
20:24 Unternehmen, Regulierung und Selbstverpflichtung
22:47 Resilienz, Risikomanagement und Zukunftsaussichten
26:24 Positive Perspektiven und Hoffnung für 2026
30:45 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
Shownotes & Links
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität Dr. Martin Bethke auf LinkedIn Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
In dieser Folge reflektieren Hannah Trittin und Martin Bethke über die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Podcast, die Herausforderungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit, die Bedeutung von Narrativen und Kommunikation sowie die zukünftigen Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft im Jahr 2026.
Im Zentrum stehen die Fragen, warum Nachhaltigkeit heute weniger ein Erkenntnisproblem als vielmehr ein Priorisierungs-, Führungs- und Kommunikationsproblem ist, wie Unternehmen mit regulatorischer Unsicherheit und gesellschaftlichem Gegenwind umgehen und weshalb das Thema zunehmend unter den Begriffen Risiko, Resilienz und Zukunftsfähigkeit verhandelt wird.
Die Folge verbindet wissenschaftliche Einordnung mit unternehmerischer Praxis und zeigt, welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft ergeben.
Die wichtigsten Takeaways
Nachhaltigkeit scheitert 2026 nicht an fehlendem Wissen, sondern an Priorisierung, Übersetzung, Führung und Kommunikation.
Die eigentliche Herausforderung ist systemisch. Unternehmen, Politik und Gesellschaft wirken zusammen, während planetare Grenzen den realen Rahmen setzen, innerhalb dessen Wirtschaft überhaupt noch zukunftsfähig organisiert werden kann.
Der Begriff „Nachhaltigkeit“ erzeugt bei vielen Menschen inzwischen Reaktanz. Entscheidend wird deshalb, den Nutzen konkreter, verständlicher und näher an der Lebensrealität der Menschen zu kommunizieren.
Viele Unternehmen sprechen öffentlich vorsichtiger über Nachhaltigkeit, arbeiten intern aber weiter an denselben Themen: Ressourcen, Risiken, CO₂, Geschäftsmodellrobustheit und Finanzierung.
Nachhaltigkeit wird stärker als Risiko- und Resilienzthema gerahmt. Das macht es anschlussfähiger für Unternehmen, birgt aber auch die Gefahr, dass aus Aufbruch eine reine Defensivhaltung wird.
Die Unternehmen, die Nachhaltigkeit bereits ernsthaft begonnen haben, werden weitermachen – nicht aus regulatorischem Pflichtgefühl, sondern weil sie den wirtschaftlichen, strategischen und gesellschaftlichen Wert erkannt haben.
Kapitel
00:00 Einleitung und Rückblick auf den Podcast
01:16 Reflexion der bisherigen Gespräche und Erkenntnisse
02:45 Nachhaltigkeit: Erkenntnis- vs. Umsetzungsprobleme
04:12 Systemdenken und gesellschaftliche Transformationsprozesse
05:40 Planetare Grenzen und Ressourcenverbrauch
09:14 Gesellschaftliche Grenzen und gesetzliche Rahmenbedingungen
11:26 Kommunikation, Narrative und What's in it for me
16:44 Gesellschaftlicher Gegenwind und gesellschaftliche Narrative
20:24 Unternehmen, Regulierung und Selbstverpflichtung
22:47 Resilienz, Risikomanagement und Zukunftsaussichten
26:24 Positive Perspektiven und Hoffnung für 2026
30:45 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
Shownotes & Links
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität Dr. Martin Bethke auf LinkedIn Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
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20.03.2026
54 Minuten
Was passiert, wenn ein CEO Gewinn nicht als Selbstzweck, sondern als Hebel für gesellschaftliche Wirkung versteht?
In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hanna Trittin mit Per Ledermann, CEO der edding group, über die Frage, warum Nachhaltigkeit kein moralisches Add-on, sondern ein ökonomisches Zukunftsthema ist.
Ausgangspunkt ist Ledermanns Anspruch, edding vom klassischen for-profit zum profit-for-Unternehmen weiterzuentwickeln: Gewinne nicht als Selbstzweck, sondern als Voraussetzung für ökologische und soziale Wirkung.
Im Gespräch geht es um die Triple Bottom Line, um gesellschaftlichen Zusammenhalt als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor, um Brückenbau in polarisierten Zeiten und um die Frage, warum viele Unternehmen die Business Cases hinter ökologischen und sozialen Herausforderungen noch immer übersehen. Eine Folge über unternehmerische Verantwortung, strategische Vorstellungskraft und die Kunst, in komplexen Zeiten pragmatisch voranzuscheitern.
Die 5 wichtigsten Takeaways
Nachhaltigkeit ist aus Ledermanns Sicht kein Luxus, sondern ökonomische Vernunft. Wer ökologische und soziale Risiken ignoriert, ignoriert Kosten, Geschäftsmodellrisiken und Zukunftsfähigkeit.
Der soziale Teil von Nachhaltigkeit gehört in die Kernlogik des Geschäftsmodells — nicht nur in Sponsoring, CSR oder punktuelle Projekte. edding versucht genau das über Produkte, Community Building und konkrete soziale Wirkung zu erreichen.
Das eigentliche Problem ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Vorstellungskraft. Viele Organisationen sind noch immer darauf sozialisiert zu glauben, dass „gut“ und „profitabel“ Gegensätze seien.
Transformation braucht Business Cases statt bloßer Überzeugungsrhetorik. Ledermann sagt selbst, dass man Menschen in Unternehmen eher gewinnt, wenn sie sehen, dass es sich lohnt — nicht nur, dass es moralisch richtig ist.
Gegen Polarisierung hilft Brückenbau. Im Gespräch wird deutlich: Hinter vielen Konflikten liegen oft stabilere gemeinsame Werte, als öffentliche Debatten vermuten lassen.
Pragmatismus schlägt Perfektionismus. Ein wiederkehrendes Motiv der Folge ist: nicht warten, bis alles perfekt ist, sondern handeln, testen, lernen — oder, in einem schönen Begriff: Voranscheitern.
Kapitel
00:00 Intro, Vorstellung von Per Ledermann und die provokante Ausgangsthese 01:38 „Profit for“ statt „for profit“ – Zukunftsmodell oder Luxus? 04:45 Nachhaltigkeit sozial denken: vom Sponsoring zum Kerngeschäft 13:40 Wie verankert man Wirkung im Unternehmen – und warum ist das so schwer? 17:13 Demokratie, Lieferketten und der unsichtbare Business Case sozialer Stabilität 21:08 CEO-Aktivismus, Migration und warum Brückenbau unterschätzt wird 28:17 Warum sich Wandel rechnen muss: der Business Case hinter Wirkung 39:30 Was in der Transformation nicht funktioniert hat – und was andere daraus lernen können 42:46 Pragmatismus statt Ohnmacht: Handlungsoptionen in Krisenzeiten 51:13 „Einfach mal machen“ – Voranscheitern als Prinzip 52:31 Schlussrunde, Verabschiedung und die edding-Tinten-Anekdote
Shownotes & Links
Homepage der edding group Per Ledermann auf LinkedIn Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität Dr. Martin Bethke auf LinkedIn Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hanna Trittin mit Per Ledermann, CEO der edding group, über die Frage, warum Nachhaltigkeit kein moralisches Add-on, sondern ein ökonomisches Zukunftsthema ist.
Ausgangspunkt ist Ledermanns Anspruch, edding vom klassischen for-profit zum profit-for-Unternehmen weiterzuentwickeln: Gewinne nicht als Selbstzweck, sondern als Voraussetzung für ökologische und soziale Wirkung.
Im Gespräch geht es um die Triple Bottom Line, um gesellschaftlichen Zusammenhalt als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor, um Brückenbau in polarisierten Zeiten und um die Frage, warum viele Unternehmen die Business Cases hinter ökologischen und sozialen Herausforderungen noch immer übersehen. Eine Folge über unternehmerische Verantwortung, strategische Vorstellungskraft und die Kunst, in komplexen Zeiten pragmatisch voranzuscheitern.
Die 5 wichtigsten Takeaways
Nachhaltigkeit ist aus Ledermanns Sicht kein Luxus, sondern ökonomische Vernunft. Wer ökologische und soziale Risiken ignoriert, ignoriert Kosten, Geschäftsmodellrisiken und Zukunftsfähigkeit.
Der soziale Teil von Nachhaltigkeit gehört in die Kernlogik des Geschäftsmodells — nicht nur in Sponsoring, CSR oder punktuelle Projekte. edding versucht genau das über Produkte, Community Building und konkrete soziale Wirkung zu erreichen.
Das eigentliche Problem ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Vorstellungskraft. Viele Organisationen sind noch immer darauf sozialisiert zu glauben, dass „gut“ und „profitabel“ Gegensätze seien.
Transformation braucht Business Cases statt bloßer Überzeugungsrhetorik. Ledermann sagt selbst, dass man Menschen in Unternehmen eher gewinnt, wenn sie sehen, dass es sich lohnt — nicht nur, dass es moralisch richtig ist.
Gegen Polarisierung hilft Brückenbau. Im Gespräch wird deutlich: Hinter vielen Konflikten liegen oft stabilere gemeinsame Werte, als öffentliche Debatten vermuten lassen.
Pragmatismus schlägt Perfektionismus. Ein wiederkehrendes Motiv der Folge ist: nicht warten, bis alles perfekt ist, sondern handeln, testen, lernen — oder, in einem schönen Begriff: Voranscheitern.
Kapitel
00:00 Intro, Vorstellung von Per Ledermann und die provokante Ausgangsthese 01:38 „Profit for“ statt „for profit“ – Zukunftsmodell oder Luxus? 04:45 Nachhaltigkeit sozial denken: vom Sponsoring zum Kerngeschäft 13:40 Wie verankert man Wirkung im Unternehmen – und warum ist das so schwer? 17:13 Demokratie, Lieferketten und der unsichtbare Business Case sozialer Stabilität 21:08 CEO-Aktivismus, Migration und warum Brückenbau unterschätzt wird 28:17 Warum sich Wandel rechnen muss: der Business Case hinter Wirkung 39:30 Was in der Transformation nicht funktioniert hat – und was andere daraus lernen können 42:46 Pragmatismus statt Ohnmacht: Handlungsoptionen in Krisenzeiten 51:13 „Einfach mal machen“ – Voranscheitern als Prinzip 52:31 Schlussrunde, Verabschiedung und die edding-Tinten-Anekdote
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07.03.2026
55 Minuten
Nachhaltigkeit ist kein Verzicht – sie ist die größte Chance für mehr Unabhängigkeit, Risikoreduktion und langfristige Wirtschaftlichkeit!
In dieser Folge von „Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel.“ sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Professor für Nachhaltigkeitsmanagemen an der Leuphana Universität Lüneburg und Mitbegründer des ersten MBA für Sustainability Management .) darüber, warum Nachhaltigkeit gerade politisch und gesellschaftlich unter Druck steht – und warum das kein Grund für Resignation ist, sondern für besseres Management.
Schaltegger zeigt, wie Unternehmen Nachhaltigkeit aus der ideologischen Ecke holen: mit klaren Business-Logiken, stabilen Rahmenbedingungen und dem Fokus auf Lösungen, die im Massenmarkt funktionieren.
Es geht um Kreislaufwirtschaft jenseits von Recycling, Produkt-Dienstleistungssysteme, „radikale“ Nachhaltigkeitslösungen, die man anschließend wirtschaftlich macht, und die Frage, wie Innovationen skaliert werden.
Mit Praxisbeispielen (u. a. Refurbishing bei ZF, Outdoor-Branche, Food/Retail) und einem klaren Appell: Wir brauchen kurzfristige Entscheidungen für langfristige Lösungen – und gleichzeitig kurzfristige Nutzen, damit Umsetzung gelingt.
Die 5 wichtigsten Takeaways
Nachhaltigkeit ist zu oft ideologisch überfrachtet – dabei ist sie in vielen Feldern schlicht die wirtschaftlich klügere Sachlösung (Kosten, Resilienz, Unabhängigkeit, Risiko).
Der Engpass ist häufig nicht Technik, sondern Umsetzung: Akzeptanz, Attraktivität, Finanzierungslogik und stabile politische Rahmenbedingungen entscheiden über Skalierung.
Kreislaufwirtschaft beginnt vor dem Recycling: Refuse/Rethink/Reuse/Refurbish/Re-manufacture sind die eigentlichen Hebel, um Ressourcenabhängigkeiten zu reduzieren.
Der „Business Case“ ist kein Ja/Nein-Thema. Die relevante Frage lautet: Was muss ich tun, damit eine Nachhaltigkeitslösung wirtschaftlich wird – Treiber (Umsatz, Risiko, Marke, Arbeitgeberattraktivität etc.) gezielt managen.
Massenmarkt-Transformation ist die nächste Stufe: Nachhaltigkeit muss für Mainstream-Kund:innen einen konventionellen Mehrwert liefern (Gesundheit, Convenience, Preis/Total Cost), nicht nur moralische Appelle.
Kapitel
00:00 Einführung in den Podcast und Vorstellung des Gastes
02:58 Stefan Schalteggers Werdegang und seine Motivation für Nachhaltigkeit
06:01 Die Entwicklung der Nachhaltigkeitsforschung und -lehre
09:08 Nachhaltigkeit als umfassendes Konzept für ein gutes Leben
11:47 Der MBA-Studiengang für Nachhaltigkeitsmanagement
15:00 Herausforderungen und Chancen in der Unternehmensnachhaltigkeit
18:01 Die Rolle des Staates in der Nachhaltigkeitsdebatte
20:52 Ideologische Überfrachtung der Nachhaltigkeitsthematik
24:02 Kreislaufwirtschaft und innovative Geschäftsmodelle
27:00 Radikale Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme
30:40 Nachhaltigkeit im Outdoor-Bereich
32:31 Wirtschaftlichkeit von Nachhaltigkeitslösungen
35:28 Herausforderungen und Chancen der Nachhaltigkeit
37:24 Strategien für einen nachhaltigen Massenmarkt
40:09 Phasen der Nachhaltigkeitsentwicklung
42:45 Win-Win-Potenziale in der Nachhaltigkeit
46:32 Effizienz und Ressourcennutzung
48:28 Politische Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit
50:51 Langfristige Lösungen und kurzfristige Vorteile
53:31 Forschung und Wissenslücken in der Nachhaltigkeit
Shownotes & Links
Stefan Schaltegger - Forschung und Publikationen Changing Course - Buch von Stefan Schmidhain Patagonia - Nachhaltige Outdoor-Bekleidung ZF Friedrichshafen - Refurbished Kupplungen
Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Martin Bethke auf LinkedIn
Stefan Schaltegger auf LinkedIn
Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität
Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
In dieser Folge von „Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel.“ sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Professor für Nachhaltigkeitsmanagemen an der Leuphana Universität Lüneburg und Mitbegründer des ersten MBA für Sustainability Management .) darüber, warum Nachhaltigkeit gerade politisch und gesellschaftlich unter Druck steht – und warum das kein Grund für Resignation ist, sondern für besseres Management.
Schaltegger zeigt, wie Unternehmen Nachhaltigkeit aus der ideologischen Ecke holen: mit klaren Business-Logiken, stabilen Rahmenbedingungen und dem Fokus auf Lösungen, die im Massenmarkt funktionieren.
Es geht um Kreislaufwirtschaft jenseits von Recycling, Produkt-Dienstleistungssysteme, „radikale“ Nachhaltigkeitslösungen, die man anschließend wirtschaftlich macht, und die Frage, wie Innovationen skaliert werden.
Mit Praxisbeispielen (u. a. Refurbishing bei ZF, Outdoor-Branche, Food/Retail) und einem klaren Appell: Wir brauchen kurzfristige Entscheidungen für langfristige Lösungen – und gleichzeitig kurzfristige Nutzen, damit Umsetzung gelingt.
Die 5 wichtigsten Takeaways
Nachhaltigkeit ist zu oft ideologisch überfrachtet – dabei ist sie in vielen Feldern schlicht die wirtschaftlich klügere Sachlösung (Kosten, Resilienz, Unabhängigkeit, Risiko).
Der Engpass ist häufig nicht Technik, sondern Umsetzung: Akzeptanz, Attraktivität, Finanzierungslogik und stabile politische Rahmenbedingungen entscheiden über Skalierung.
Kreislaufwirtschaft beginnt vor dem Recycling: Refuse/Rethink/Reuse/Refurbish/Re-manufacture sind die eigentlichen Hebel, um Ressourcenabhängigkeiten zu reduzieren.
Der „Business Case“ ist kein Ja/Nein-Thema. Die relevante Frage lautet: Was muss ich tun, damit eine Nachhaltigkeitslösung wirtschaftlich wird – Treiber (Umsatz, Risiko, Marke, Arbeitgeberattraktivität etc.) gezielt managen.
Massenmarkt-Transformation ist die nächste Stufe: Nachhaltigkeit muss für Mainstream-Kund:innen einen konventionellen Mehrwert liefern (Gesundheit, Convenience, Preis/Total Cost), nicht nur moralische Appelle.
Kapitel
00:00 Einführung in den Podcast und Vorstellung des Gastes
02:58 Stefan Schalteggers Werdegang und seine Motivation für Nachhaltigkeit
06:01 Die Entwicklung der Nachhaltigkeitsforschung und -lehre
09:08 Nachhaltigkeit als umfassendes Konzept für ein gutes Leben
11:47 Der MBA-Studiengang für Nachhaltigkeitsmanagement
15:00 Herausforderungen und Chancen in der Unternehmensnachhaltigkeit
18:01 Die Rolle des Staates in der Nachhaltigkeitsdebatte
20:52 Ideologische Überfrachtung der Nachhaltigkeitsthematik
24:02 Kreislaufwirtschaft und innovative Geschäftsmodelle
27:00 Radikale Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme
30:40 Nachhaltigkeit im Outdoor-Bereich
32:31 Wirtschaftlichkeit von Nachhaltigkeitslösungen
35:28 Herausforderungen und Chancen der Nachhaltigkeit
37:24 Strategien für einen nachhaltigen Massenmarkt
40:09 Phasen der Nachhaltigkeitsentwicklung
42:45 Win-Win-Potenziale in der Nachhaltigkeit
46:32 Effizienz und Ressourcennutzung
48:28 Politische Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit
50:51 Langfristige Lösungen und kurzfristige Vorteile
53:31 Forschung und Wissenslücken in der Nachhaltigkeit
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Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität
Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
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28.02.2026
58 Minuten
Der Bausektor ist nicht nur energiehungrig – er verschlingt auch rund 40 % aller natürlichen Rohstoffe. Aber die Abkopplung vom Ressourcenmangel und das Erreichen von Klimazielen machen aus der Transformation des Bausektors einen gigantischen Hebel und eine große Chance für den Standort Deutschland. Aber wie kann das gelingen?
In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Thorsten Hahn, CEO der Holcim (Deutschland) GmbH.
Sie sprechen darüber, warum die Baubranche einer der größten Hebel für Transformation ist – und wieso Kreislaufwirtschaft im Bau nicht an Technik scheitert, sondern an Nachfrage, Ausschreibungslogik und Geschäftsmodellen.
Im Zentrum steht die Idee: „Aus Beton muss wieder Beton werden“ – also echtes Upcycling statt Downcycling. Thorsten Hahn erläutert, wie technologische Fortschritte und politische Maßnahmen die Wiederverwendung von Baustoffen revolutionieren können, um nachhaltiger und kosteneffizienter zu bauen. Es geht um innovative Ansätze im Bauwesen, nachhaltige Geschäftsmodelle und die Zukunft der Kreislaufwirtschaft und auch die Idee, wie aus Beton wieder Beton werden kann!
Wichtigste Takeaways
Kreislaufwirtschaft im Bau ist ein Business-Case: Klima- und Ressourcenschutz können sich wirtschaftlich auszahlen.
Das Bottleneck ist Skalierung, nicht Technik: Ohne verlässliche Nachfrage keine Investitionen in Recycling-Hubs – und ohne Hubs keine flächige Lösung (Henne-Ei-Problem).
Zielbild ist Upcycling: „Aus Beton muss wieder Beton werden“ – Downcycling löst das Problem nicht, Recyclingzement & hochwertige Aufbereitung sind entscheidend.
CO₂ kann dauerhaft mineralisch gebunden werden: Recyclingmaterial wird damit potenziell zur Senke statt nur „weniger schlecht“.
Öffentliche Vergabe ist ein Schlüsselhebel: Lebenszyklus/Vollkosten statt Primärkosten würden die Transformation massiv beschleunigen.
Finance treibt die Bauwende: Banken, Investoren und Rückversicherer verschieben Anreize über Finanzierung, Risiko und Versicherbarkeit – unabhängig von politischer Tageslage.
Kapitel
00:00 Einführung in die Baubranche und Kreislaufwirtschaft
08:20 CO2-Einspeisung und nachhaltige Lösungen
18:03 Einführung in das Henne-Ei-Problem der Baubranche
25:21 Chancen der Kreislaufwirtschaft in der Baubranche
31:54 Digitale Lösungen für die Kreislaufwirtschaft
42:10 Lebenszyklusbetrachtung und innovative Materialien
50:02 Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell und Unternehmensführung
58:09 lifestyle-outro-high-short.wav
Shownotes & Links
Holcim Deutschland GmbH: https://www.holcim.de
Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen: https://www.dgnb.de
Cradle to Cradle: https://www.c2c-verein.de/
Studie "Nachhaltige Baustoffwende"
Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität: https://www.leuphana.de/institute/imo/personen/hannah-trittin-ulbrich.html
Martins Unternehmensberatung: Butterfly Effect Consulting GmbH
Vernetze dich
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In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Thorsten Hahn, CEO der Holcim (Deutschland) GmbH.
Sie sprechen darüber, warum die Baubranche einer der größten Hebel für Transformation ist – und wieso Kreislaufwirtschaft im Bau nicht an Technik scheitert, sondern an Nachfrage, Ausschreibungslogik und Geschäftsmodellen.
Im Zentrum steht die Idee: „Aus Beton muss wieder Beton werden“ – also echtes Upcycling statt Downcycling. Thorsten Hahn erläutert, wie technologische Fortschritte und politische Maßnahmen die Wiederverwendung von Baustoffen revolutionieren können, um nachhaltiger und kosteneffizienter zu bauen. Es geht um innovative Ansätze im Bauwesen, nachhaltige Geschäftsmodelle und die Zukunft der Kreislaufwirtschaft und auch die Idee, wie aus Beton wieder Beton werden kann!
Wichtigste Takeaways
Kreislaufwirtschaft im Bau ist ein Business-Case: Klima- und Ressourcenschutz können sich wirtschaftlich auszahlen.
Das Bottleneck ist Skalierung, nicht Technik: Ohne verlässliche Nachfrage keine Investitionen in Recycling-Hubs – und ohne Hubs keine flächige Lösung (Henne-Ei-Problem).
Zielbild ist Upcycling: „Aus Beton muss wieder Beton werden“ – Downcycling löst das Problem nicht, Recyclingzement & hochwertige Aufbereitung sind entscheidend.
CO₂ kann dauerhaft mineralisch gebunden werden: Recyclingmaterial wird damit potenziell zur Senke statt nur „weniger schlecht“.
Öffentliche Vergabe ist ein Schlüsselhebel: Lebenszyklus/Vollkosten statt Primärkosten würden die Transformation massiv beschleunigen.
Finance treibt die Bauwende: Banken, Investoren und Rückversicherer verschieben Anreize über Finanzierung, Risiko und Versicherbarkeit – unabhängig von politischer Tageslage.
Kapitel
00:00 Einführung in die Baubranche und Kreislaufwirtschaft
08:20 CO2-Einspeisung und nachhaltige Lösungen
18:03 Einführung in das Henne-Ei-Problem der Baubranche
25:21 Chancen der Kreislaufwirtschaft in der Baubranche
31:54 Digitale Lösungen für die Kreislaufwirtschaft
42:10 Lebenszyklusbetrachtung und innovative Materialien
50:02 Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell und Unternehmensführung
58:09 lifestyle-outro-high-short.wav
Shownotes & Links
Holcim Deutschland GmbH: https://www.holcim.de
Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen: https://www.dgnb.de
Cradle to Cradle: https://www.c2c-verein.de/
Studie "Nachhaltige Baustoffwende"
Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität: https://www.leuphana.de/institute/imo/personen/hannah-trittin-ulbrich.html
Martins Unternehmensberatung: Butterfly Effect Consulting GmbH
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15.02.2026
55 Minuten
Was bleibt von Nachhaltigkeit, wenn geopolitischer Gegenwind zunimmt – und wenn Unternehmen zwischen „Compliance“ und echter Transformation auseinanderdriften?
In dieser Folge von Wicked Problems diskutieren Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich und Dr. Martin Bethke mit Carmen Sprus (EY) über die harten Wahrheiten der Dekarbonisierung.
Carmen Sprus leitet bei EY auf EMEIA-Ebene die Sustainability-/Decarbonization-Themen und arbeitet mit großen Unternehmen daran, glaubwürdige Net-Zero-Strategien nicht nur zu formulieren, sondern in Operating Model, Investitionslogik und Umsetzung zu übersetzen.
Sie ist außerdem Founder von CHANGE & SUSTAIN, ein Programm, in dem Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer befähigt werden, in einer sich rasant wandelnden Welt erfolgreich zu sein.
Wichtigste Takeaways
Dekarbonisierung ist kein „Technikprojekt“, sondern ein komplexes Transformationsproblem mit Zielkonflikten (Wachstum, Profit, Resilienz, gesellschaftliche Erwartungen).
Messbarkeit ist notwendig, aber nicht hinreichend: Quantifizierung/Monetarisierung kann Orientierung geben – stößt aber an Grenzen (Vergleichbarkeit, qualitative Faktoren, Fehlanreize).
Geopolitik & Nachhaltigkeit sind gekoppelt: Lieferketten, Abhängigkeiten, Standortpolitik und neue Produktionslogiken verändern die Nachhaltigkeitslogik von Unternehmen.
Europa braucht ein Zielbild: Ein möglicher USP liegt weniger in „maximalem Wachstum“, sondern in Stabilität, Versorgungssicherheit und gesellschaftlicher Kohäsion.
Start-ups liefern Innovation – Konzerne liefern Skalierung: Damit die Brücke funktioniert, braucht es Übersetzung in Stakeholder-Logik (Technik Entscheider Vertrag).
Der Engpass ist selten die Idee, sondern Vertrauen & Risikoaversion (insbesondere in konservativen Branchen wie Bau).
Fokus statt Verzettelung: Nicht alles gleichzeitig „quantifizieren und erfüllen“, sondern Impact-Hebel identifizieren und konsequent umsetzen.
Der wichtigste Hebel ist menschlich: Beziehungen, Dialogfähigkeit, „Nein sagen“, Governance und Incentives – Wandel passiert, weil Menschen ihn tragen.
Kapitel
00:00 Einführung in den Podcast und Vorstellung von Carmen Spruß
04:04 Carmen Spruß: Karriere und Engagement für Nachhaltigkeit
05:21 Die humane Marktwirtschaft und ihre Herausforderungen
10:47 Dekarbonisierung und die aktuelle politische Lage
14:33 Europäische Unternehmen im internationalen Vergleich
18:25 Die Rolle von Geopolitik und Innovation in der Nachhaltigkeit
20:44 Stabilität und Sicherheit als europäische Werte
23:10 Nachhaltigkeit als gesellschaftliches Thema
29:11 Die Notwendigkeit von Visionen in Europa
33:19 Die Verbindung zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen
37:47 Change and Sustain: Mentoring für junge Talente
52:01 Schlussfolgerungen und Ausblick auf die Zukunft
Shownotes & Links
CHANGE & SUSTAIN: https://www.linkedin.com/posts/carmensprus_groupmentoring-resilience-adaptability-activity-7414923807251124224-nhhC?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAAQ3ZhoBev21kK4TPe8LYeyftqZeRfn6154
Forbes-Interview mit Carmen: https://www.forbes.at/artikel/den-wandel-anfuehren
Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität: https://www.leuphana.de/institute/imo/personen/hannah-trittin-ulbrich.html
Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting: https://b-fect.com
Vernetze dich
Carmen Sprus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/carmensprus/?isSelfProfile=false
Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hannah-trittin-ulbrich-652a4642/
Martin Bethke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-martin-bethke-24a8351b/
In dieser Folge von Wicked Problems diskutieren Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich und Dr. Martin Bethke mit Carmen Sprus (EY) über die harten Wahrheiten der Dekarbonisierung.
Carmen Sprus leitet bei EY auf EMEIA-Ebene die Sustainability-/Decarbonization-Themen und arbeitet mit großen Unternehmen daran, glaubwürdige Net-Zero-Strategien nicht nur zu formulieren, sondern in Operating Model, Investitionslogik und Umsetzung zu übersetzen.
Sie ist außerdem Founder von CHANGE & SUSTAIN, ein Programm, in dem Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer befähigt werden, in einer sich rasant wandelnden Welt erfolgreich zu sein.
Wichtigste Takeaways
Dekarbonisierung ist kein „Technikprojekt“, sondern ein komplexes Transformationsproblem mit Zielkonflikten (Wachstum, Profit, Resilienz, gesellschaftliche Erwartungen).
Messbarkeit ist notwendig, aber nicht hinreichend: Quantifizierung/Monetarisierung kann Orientierung geben – stößt aber an Grenzen (Vergleichbarkeit, qualitative Faktoren, Fehlanreize).
Geopolitik & Nachhaltigkeit sind gekoppelt: Lieferketten, Abhängigkeiten, Standortpolitik und neue Produktionslogiken verändern die Nachhaltigkeitslogik von Unternehmen.
Europa braucht ein Zielbild: Ein möglicher USP liegt weniger in „maximalem Wachstum“, sondern in Stabilität, Versorgungssicherheit und gesellschaftlicher Kohäsion.
Start-ups liefern Innovation – Konzerne liefern Skalierung: Damit die Brücke funktioniert, braucht es Übersetzung in Stakeholder-Logik (Technik Entscheider Vertrag).
Der Engpass ist selten die Idee, sondern Vertrauen & Risikoaversion (insbesondere in konservativen Branchen wie Bau).
Fokus statt Verzettelung: Nicht alles gleichzeitig „quantifizieren und erfüllen“, sondern Impact-Hebel identifizieren und konsequent umsetzen.
Der wichtigste Hebel ist menschlich: Beziehungen, Dialogfähigkeit, „Nein sagen“, Governance und Incentives – Wandel passiert, weil Menschen ihn tragen.
Kapitel
00:00 Einführung in den Podcast und Vorstellung von Carmen Spruß
04:04 Carmen Spruß: Karriere und Engagement für Nachhaltigkeit
05:21 Die humane Marktwirtschaft und ihre Herausforderungen
10:47 Dekarbonisierung und die aktuelle politische Lage
14:33 Europäische Unternehmen im internationalen Vergleich
18:25 Die Rolle von Geopolitik und Innovation in der Nachhaltigkeit
20:44 Stabilität und Sicherheit als europäische Werte
23:10 Nachhaltigkeit als gesellschaftliches Thema
29:11 Die Notwendigkeit von Visionen in Europa
33:19 Die Verbindung zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen
37:47 Change and Sustain: Mentoring für junge Talente
52:01 Schlussfolgerungen und Ausblick auf die Zukunft
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CHANGE & SUSTAIN: https://www.linkedin.com/posts/carmensprus_groupmentoring-resilience-adaptability-activity-7414923807251124224-nhhC?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAAQ3ZhoBev21kK4TPe8LYeyftqZeRfn6154
Forbes-Interview mit Carmen: https://www.forbes.at/artikel/den-wandel-anfuehren
Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität: https://www.leuphana.de/institute/imo/personen/hannah-trittin-ulbrich.html
Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting: https://b-fect.com
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Über diesen Podcast
Transformation, Wirtschaft, ESG, Leadership, Change, Zukunft:
Dieser Podcast spricht über die großen Veränderungsfragen unserer
Zeit. Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich (Leuphana Universität) und
Dr. Martin Bethke (Butterfly Effect Consulting) verbinden
Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Mit Gästen aus Forschung und
Wirtschaft diskutieren sie komplexe Herausforderungen, echte
Erfahrungen und umsetzbare Lösungsansätze. Für
Geschäftsführer:innen, Führungskräfte, Change Manager:innen und
alle, die Wandel verstehen und gestalten wollen.
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