Podcaster
Episoden
10.07.2026
44 Minuten
Die deutsche Wirtschaft ist bei der Modernisierung längst weiter, als es in der Politik und in den Schlagzeilen klingt. Warum entsteht dann der Eindruck, das Thema Nachhaltigkeit sei erledigt?
Weil eine laute Minderheit die Debatte prägt, während die handelnde Mehrheit kaum gehört wird. Das ist die zentrale These dieser Folge.
Darüber sprechen Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich und Dr. Martin Bethke mit Prof. Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft (BNW), Honorarprofessorin für Corporate Political Responsibility und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.
Der BNW vertritt über 700 progressive Unternehmen, vom industriellen Mittelstand bis zum Cleantech-Startup. Und Katharina Reuter dreht die gängige Erzählung um: Nicht „der Markt" bremst die Modernisierung der Wirtschaft, sondern wenige laute Bremser. Und die politische Delegitimierung von Klimaschutz ist kein Kulturkampf-Nebenschauplatz, sondern schlägt eins zu eins auf die Märkte durch. Ihr Gegenentwurf heißt „die neue Wettbewerbsfähigkeit“.
Ein Gespräch, aufgenommen mitten im Rekord-Hitzesommer, der die volkswirtschaftlichen Kosten des Wegschauens gerade sehr konkret macht.
Die wichtigsten Takeaways
Die laute Minderheit: Wie wenige Bremser die Debatte dominieren, obwohl über 60 % der Autounternehmen als Vorreiter der E-Mobilität gelten.
„Wir sind keine Bubble": Warum die nachhaltige Wirtschaft genauso Wirtschaft ist und ein neues Selbstbewusstsein braucht.
Delegitimierung kostet Geld: Wenn Politik Klimaschutz kleinredet, sinkt die Zahlungsbereitschaft und bestraft ausgerechnet die Unternehmen, die vorangegangen sind.
Leapfrogging: Warum China und Indien Deutschland bei Zukunftstechnologien wie der Wärmepumpe gerade überholen.
Follow the Money: Was Lobby-Budgets mit der Klimapolitik zu tun haben und warum „Modernisierung" das ehrlichere Wort ist als „Transformation".
Der teure Irrtum: Warum die Annahme „Die Klimakrise betrifft mein Geschäftsmodell nicht" für viele zur strategischen Fehleinschätzung wird.
Plus: drei konkrete, sofort umsetzbare Tipps für Unternehmen, die die Modernisierung ökonomisch angehen wollen.
Eine Folge für alle, die Nachhaltigkeit nicht als Gesinnung, sondern als Standort- und Wettbewerbsfrage verstehen.
Kapitel
00:00 Intro: Aufnahme im Rekord-Hitzesommer
02:49 Eröffnungsthese: Erreicht ihr nur die „grüne Vorhut"?
04:30 Vom sperrigen „Transformations"-Begriff zur neuen Wettbewerbsfähigkeit
05:40 Politische Delegitimierung – und warum sie 1:1 auf die Märkte durchschlägt
11:57 Der Riss durch die Unternehmerlandschaft: Vorreiter vs. Nachzügler
18:25 Leapfrogging: Wie China und Indien an Deutschland vorbeiziehen
20:37 Follow the Money: die laute Minderheit der Bremser (Fraunhofer-Studie)
27:34 Wertschaften statt Wirtschaften: Nachhaltigkeit als USP der Zukunft
34:38 Drei konkrete Tipps für Unternehmen auf dem Weg
37:35 Der teure Irrtum: „Die Klimakrise betrifft mein Geschäftsmodell nicht"
38:29 Drei Wünsche an die Politik – und was Mut macht
Shownotes
- Fraunhofer ISI & University of Sussex (2026): Unternehmensbefragung zur Transformation der deutschen Automobilindustrie
- BNW-Positionspapier „Die neue Wettbewerbsfähigkeit" (2026)
- Prof. Dr. Katharina Reuter auf LinkedIn
- Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft
- Plattform „Wirtschaft denkt weiter"
- Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
- Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
- Butterfly Effect Consulting GmbH | Strategie- und Unternehmensberatung für den deutschen Mittelstand.
Weil eine laute Minderheit die Debatte prägt, während die handelnde Mehrheit kaum gehört wird. Das ist die zentrale These dieser Folge.
Darüber sprechen Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich und Dr. Martin Bethke mit Prof. Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft (BNW), Honorarprofessorin für Corporate Political Responsibility und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.
Der BNW vertritt über 700 progressive Unternehmen, vom industriellen Mittelstand bis zum Cleantech-Startup. Und Katharina Reuter dreht die gängige Erzählung um: Nicht „der Markt" bremst die Modernisierung der Wirtschaft, sondern wenige laute Bremser. Und die politische Delegitimierung von Klimaschutz ist kein Kulturkampf-Nebenschauplatz, sondern schlägt eins zu eins auf die Märkte durch. Ihr Gegenentwurf heißt „die neue Wettbewerbsfähigkeit“.
Ein Gespräch, aufgenommen mitten im Rekord-Hitzesommer, der die volkswirtschaftlichen Kosten des Wegschauens gerade sehr konkret macht.
Die wichtigsten Takeaways
Die laute Minderheit: Wie wenige Bremser die Debatte dominieren, obwohl über 60 % der Autounternehmen als Vorreiter der E-Mobilität gelten.
„Wir sind keine Bubble": Warum die nachhaltige Wirtschaft genauso Wirtschaft ist und ein neues Selbstbewusstsein braucht.
Delegitimierung kostet Geld: Wenn Politik Klimaschutz kleinredet, sinkt die Zahlungsbereitschaft und bestraft ausgerechnet die Unternehmen, die vorangegangen sind.
Leapfrogging: Warum China und Indien Deutschland bei Zukunftstechnologien wie der Wärmepumpe gerade überholen.
Follow the Money: Was Lobby-Budgets mit der Klimapolitik zu tun haben und warum „Modernisierung" das ehrlichere Wort ist als „Transformation".
Der teure Irrtum: Warum die Annahme „Die Klimakrise betrifft mein Geschäftsmodell nicht" für viele zur strategischen Fehleinschätzung wird.
Plus: drei konkrete, sofort umsetzbare Tipps für Unternehmen, die die Modernisierung ökonomisch angehen wollen.
Eine Folge für alle, die Nachhaltigkeit nicht als Gesinnung, sondern als Standort- und Wettbewerbsfrage verstehen.
Kapitel
00:00 Intro: Aufnahme im Rekord-Hitzesommer
02:49 Eröffnungsthese: Erreicht ihr nur die „grüne Vorhut"?
04:30 Vom sperrigen „Transformations"-Begriff zur neuen Wettbewerbsfähigkeit
05:40 Politische Delegitimierung – und warum sie 1:1 auf die Märkte durchschlägt
11:57 Der Riss durch die Unternehmerlandschaft: Vorreiter vs. Nachzügler
18:25 Leapfrogging: Wie China und Indien an Deutschland vorbeiziehen
20:37 Follow the Money: die laute Minderheit der Bremser (Fraunhofer-Studie)
27:34 Wertschaften statt Wirtschaften: Nachhaltigkeit als USP der Zukunft
34:38 Drei konkrete Tipps für Unternehmen auf dem Weg
37:35 Der teure Irrtum: „Die Klimakrise betrifft mein Geschäftsmodell nicht"
38:29 Drei Wünsche an die Politik – und was Mut macht
Shownotes
- Fraunhofer ISI & University of Sussex (2026): Unternehmensbefragung zur Transformation der deutschen Automobilindustrie
- BNW-Positionspapier „Die neue Wettbewerbsfähigkeit" (2026)
- Prof. Dr. Katharina Reuter auf LinkedIn
- Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft
- Plattform „Wirtschaft denkt weiter"
- Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
- Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
- Butterfly Effect Consulting GmbH | Strategie- und Unternehmensberatung für den deutschen Mittelstand.
Mehr
26.06.2026
1 Minute
Fakten gibt es heute gratis – im Netz, per App, aus jeder KI. Was bedeutet das für einen Verlag, dessen Kerngeschäft seit über 60 Jahren genau das ist: Wissen vermitteln?
Mit dieser These steigen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in ein Gespräch mit Katja Meinicke-Meurer ein, Geschäftsführerin und Verlegerin des Tessloff-Verlags und damit Hüterin einer der bekanntesten Wissensmarken Deutschlands: WAS IST WAS.
Unter ihrer Führung wurde Tessloff zum ersten deutschen Kinder- und Jugendbuchverlag mit freiwilligem Nachhaltigkeitsbericht, der seine Klimawirkung in Grad Celsius misst.
Ein Gespräch über Markenführung in der Disruption, klare rote Linien beim KI-Einsatz und die unbequeme Wahrheit, dass Haltung im Wettbewerb kein Luxus ist, sondern ein Werteversprechen.
Die wichtigsten Takeaways
„Marke schlägt Maschine": Warum die einzige Verteidigung gegen immer besseren „KI-Schrott" eine glaubwürdige Marke ist und nicht Technologie.
„Luft und Liebe ist kein Geschäftsmodell": Warum Haltung und Wirtschaftlichkeit kein Gegensatz sind, sondern sich gegenseitig bedingen.
Vom Faktenlieferanten zum Einordner: Wieso Fakten als Gratisware das alte Geschäftsmodell zerstören und Kontext das neue ist.
Die roten Linien beim KI-Einsatz: Wo ein Verlag KI bewusst nutzt und transparent macht und wo die menschliche Kreation unantastbar bleibt.
100.000 Broschüren, 1 Million Abrufe: Was die Demokratie-Initiative über die Macht und die Verantwortung einer Traditionsmarke verriet.
„Nur ein Kinderbuchautor?": Warum das Verdichten von Wissen auf eine Doppelseite die unterschätzteste Kunst der Branche ist.
Eine Folge für alle, die eine etablierte Marke durch die KI-Transformation führen und wissen wollen, warum Haltung am Ende ein Wettbewerbsvorteil ist.
Kapitel
00:00 Intro: Wissen für die nächste Generation
02:40 Eröffnungsthese: Erreicht ihr noch die, auf die es ankommt?
05:50 Der lange Weg zum Kind – drei Gatekeeper bis ins Regal
07:00 Warum Audio das Printgeschäft trägt
11:00 „Einfacher und darum besser" – Faktenvermittlung neu gedacht
13:00 Neutralität oder Haltung? Der schmale Grat bei strittigen Themen
19:30 Vom Faktenlieferanten zum Einordner – das neue Geschäftsmodell
20:45 Eine Million Downloads: die Demokratie-Initiative
31:00 KI in der Buchbranche – warum „Kein KI" in die Irre führt
40:50 Marke gegen KI-Schrott: die letzte Verteidigungslinie
45:24 „Luft und Liebe ist kein Geschäftsmodell" – Haltung muss sich rechnen
50:00 Die Zukunft: Wissen für die ganze Familie
Shownotes
Katja Meinicke-Meurer auf LinkedIn
Tessloff-Verlag Homepage
WAS IST WAS Produkte
WAS IST WAS der Podcast
Demokratie-Initiative „Was ist Was Demokratie"
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Butterfly Effect Consulting GmbH - Strategie- und Unternehmensberatung für den deutschen Mittelstand.
Mit dieser These steigen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in ein Gespräch mit Katja Meinicke-Meurer ein, Geschäftsführerin und Verlegerin des Tessloff-Verlags und damit Hüterin einer der bekanntesten Wissensmarken Deutschlands: WAS IST WAS.
Unter ihrer Führung wurde Tessloff zum ersten deutschen Kinder- und Jugendbuchverlag mit freiwilligem Nachhaltigkeitsbericht, der seine Klimawirkung in Grad Celsius misst.
Ein Gespräch über Markenführung in der Disruption, klare rote Linien beim KI-Einsatz und die unbequeme Wahrheit, dass Haltung im Wettbewerb kein Luxus ist, sondern ein Werteversprechen.
Die wichtigsten Takeaways
„Marke schlägt Maschine": Warum die einzige Verteidigung gegen immer besseren „KI-Schrott" eine glaubwürdige Marke ist und nicht Technologie.
„Luft und Liebe ist kein Geschäftsmodell": Warum Haltung und Wirtschaftlichkeit kein Gegensatz sind, sondern sich gegenseitig bedingen.
Vom Faktenlieferanten zum Einordner: Wieso Fakten als Gratisware das alte Geschäftsmodell zerstören und Kontext das neue ist.
Die roten Linien beim KI-Einsatz: Wo ein Verlag KI bewusst nutzt und transparent macht und wo die menschliche Kreation unantastbar bleibt.
100.000 Broschüren, 1 Million Abrufe: Was die Demokratie-Initiative über die Macht und die Verantwortung einer Traditionsmarke verriet.
„Nur ein Kinderbuchautor?": Warum das Verdichten von Wissen auf eine Doppelseite die unterschätzteste Kunst der Branche ist.
Eine Folge für alle, die eine etablierte Marke durch die KI-Transformation führen und wissen wollen, warum Haltung am Ende ein Wettbewerbsvorteil ist.
Kapitel
00:00 Intro: Wissen für die nächste Generation
02:40 Eröffnungsthese: Erreicht ihr noch die, auf die es ankommt?
05:50 Der lange Weg zum Kind – drei Gatekeeper bis ins Regal
07:00 Warum Audio das Printgeschäft trägt
11:00 „Einfacher und darum besser" – Faktenvermittlung neu gedacht
13:00 Neutralität oder Haltung? Der schmale Grat bei strittigen Themen
19:30 Vom Faktenlieferanten zum Einordner – das neue Geschäftsmodell
20:45 Eine Million Downloads: die Demokratie-Initiative
31:00 KI in der Buchbranche – warum „Kein KI" in die Irre führt
40:50 Marke gegen KI-Schrott: die letzte Verteidigungslinie
45:24 „Luft und Liebe ist kein Geschäftsmodell" – Haltung muss sich rechnen
50:00 Die Zukunft: Wissen für die ganze Familie
Shownotes
Katja Meinicke-Meurer auf LinkedIn
Tessloff-Verlag Homepage
WAS IST WAS Produkte
WAS IST WAS der Podcast
Demokratie-Initiative „Was ist Was Demokratie"
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Butterfly Effect Consulting GmbH - Strategie- und Unternehmensberatung für den deutschen Mittelstand.
Mehr
12.06.2026
42 Minuten
Wenn Erneuerbare längst die günstigste Energieform der Welt sind – warum verliert die Energiewende dann politisch an Boden?
Mit dieser These steigen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in ein besonderes Gespräch ein: live aufgenommen an der Leuphana Universität Lüneburg, mit einer der bekanntesten Ökonominnen des Landes. Prof. Dr. Claudia Kemfert leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin, lehrt an der Leuphana und ist Spiegel-Bestsellerautorin. Anlass ist ihr aktuelles Buch „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen".
Kemferts Antwort auf die Einstiegsthese dreht die Perspektive um: Die Ökonomie sei längst entschieden. Erneuerbare ziehen weltweit dreimal so viele Investitionen an wie Fossile und Atom zusammen, Unternehmen stellen aus reinem Kostenkalkül um. Was die Energiewende bremst, ist nicht das Geld, sondern eine Mischung aus Geopolitik, fossilen Interessen und gezielter Desinformation.
Ein faktenreiches, überraschend optimistisches Gespräch über die Frage, warum ökonomische Vernunft politisch so oft verliert und was uns trotzdem Mut machen darf.
Die wichtigsten Takeaways
„Fossilokratie": Warum fossile Autokratien die Geopolitik treiben – und warum Kemfert darin vor allem Rückzugsgefechte einer sterbenden Industrie sieht.
Der „Heizungshammer" und die Macht der Emotion: Wie aus Wärmepumpe und E-Auto in den sozialen Medien Feindbilder wurden und wie man mit Fakten dagegenhält.
Dieselgate als Lehrstück: 30 Milliarden Euro, eine verpasste Zukunft und die Frage, warum Unternehmen mit besten Vorsätzen unethisch handeln.
„Fahrende Waschmaschinen": Kemferts Anekdote über zwei deutsche Auto-CEOs, die ihre eigene Disruption verlachten und was Unternehmen über „too big to fail" lernen müssen.
Der Markt rennt der Politik davon: Tipping Point bei den Kosten, Batteriepreise im freien Fall, 500 Gigawatt Speicher in der Warteschleife.
Mitmach-Energiewende: Warum die Transformation auch soziale Gerechtigkeit, Fachkräfte-Chancen und Demokratie stärkt und was Kemfert Mut macht.
Eine Folge für alle, die wissen wollen, warum die Energiewirtschaft der Politik längst voraus ist und was das für Unternehmen bedeutet.
Kapitel
00:00 Einführung und Vorstellung der Gäste
02:49 Die Herausforderungen der Energiewende
06:00 Emotionale Reaktionen auf erneuerbare Energien
09:07 Persönliche Geschichten und ihre Bedeutung
12:02 Die Rolle der Autoindustrie in der Energiewende
14:56 Politische und wirtschaftliche Fehlentscheidungen
17:53 Organisationales Scheitern und Innovationsmangel
21:31 Disruption und Unternehmensethik
24:50 Energiewende und Marktveränderungen
29:07 Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe
32:52 Fachkräftemangel und soziale Gerechtigkeit
35:03 Mut und Hoffnung für die Zukunft
Shownotes
Prof. Dr. Claudia Kemfert auf LinkedIn
Website & weitere Infos
Buch „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen" (Campus Verlag)
Kemferts Podcast „Klima Klartext
DIW Berlin
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich, Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Butterfly Effect Consulting GmbH
Aufgenommen live an der Leuphana Universität Lüneburg.
Mit dieser These steigen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in ein besonderes Gespräch ein: live aufgenommen an der Leuphana Universität Lüneburg, mit einer der bekanntesten Ökonominnen des Landes. Prof. Dr. Claudia Kemfert leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin, lehrt an der Leuphana und ist Spiegel-Bestsellerautorin. Anlass ist ihr aktuelles Buch „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen".
Kemferts Antwort auf die Einstiegsthese dreht die Perspektive um: Die Ökonomie sei längst entschieden. Erneuerbare ziehen weltweit dreimal so viele Investitionen an wie Fossile und Atom zusammen, Unternehmen stellen aus reinem Kostenkalkül um. Was die Energiewende bremst, ist nicht das Geld, sondern eine Mischung aus Geopolitik, fossilen Interessen und gezielter Desinformation.
Ein faktenreiches, überraschend optimistisches Gespräch über die Frage, warum ökonomische Vernunft politisch so oft verliert und was uns trotzdem Mut machen darf.
Die wichtigsten Takeaways
„Fossilokratie": Warum fossile Autokratien die Geopolitik treiben – und warum Kemfert darin vor allem Rückzugsgefechte einer sterbenden Industrie sieht.
Der „Heizungshammer" und die Macht der Emotion: Wie aus Wärmepumpe und E-Auto in den sozialen Medien Feindbilder wurden und wie man mit Fakten dagegenhält.
Dieselgate als Lehrstück: 30 Milliarden Euro, eine verpasste Zukunft und die Frage, warum Unternehmen mit besten Vorsätzen unethisch handeln.
„Fahrende Waschmaschinen": Kemferts Anekdote über zwei deutsche Auto-CEOs, die ihre eigene Disruption verlachten und was Unternehmen über „too big to fail" lernen müssen.
Der Markt rennt der Politik davon: Tipping Point bei den Kosten, Batteriepreise im freien Fall, 500 Gigawatt Speicher in der Warteschleife.
Mitmach-Energiewende: Warum die Transformation auch soziale Gerechtigkeit, Fachkräfte-Chancen und Demokratie stärkt und was Kemfert Mut macht.
Eine Folge für alle, die wissen wollen, warum die Energiewirtschaft der Politik längst voraus ist und was das für Unternehmen bedeutet.
Kapitel
00:00 Einführung und Vorstellung der Gäste
02:49 Die Herausforderungen der Energiewende
06:00 Emotionale Reaktionen auf erneuerbare Energien
09:07 Persönliche Geschichten und ihre Bedeutung
12:02 Die Rolle der Autoindustrie in der Energiewende
14:56 Politische und wirtschaftliche Fehlentscheidungen
17:53 Organisationales Scheitern und Innovationsmangel
21:31 Disruption und Unternehmensethik
24:50 Energiewende und Marktveränderungen
29:07 Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe
32:52 Fachkräftemangel und soziale Gerechtigkeit
35:03 Mut und Hoffnung für die Zukunft
Shownotes
Prof. Dr. Claudia Kemfert auf LinkedIn
Website & weitere Infos
Buch „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen" (Campus Verlag)
Kemferts Podcast „Klima Klartext
DIW Berlin
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich, Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Butterfly Effect Consulting GmbH
Aufgenommen live an der Leuphana Universität Lüneburg.
Mehr
29.05.2026
52 Minuten
In dieser Folge sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Prof. Dr. Andreas Rasche, Professor of Business in Society an der Copenhagen Business School und Associate Dean des dortigen Full-Time MBA. Rasche zählt zu den profiliertesten europäischen Forschern an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit, Unternehmensführung und Regulierung.
Seine zentrale These: Wer Nachhaltigkeit als moralisches Projekt verkauft, erzeugt genau den Pushback, den wir gerade erleben. Dabei braucht es die Moralkeule gar nicht – die ökonomischen, geopolitischen und sicherheitspolitischen Argumente sind stark genug. Nachhaltigkeit wird damit zur Frage von Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Risikomanagement. Kurz: ein Überlebensthema.
Die wichtigsten Takeaways
Vom „Brussels Effect" zum „Brussels Defect": Wie die zweite von-der-Leyen-Kommission die EU-Nachhaltigkeitsagenda seit 2024 spürbar zurückdreht – und was das für Europas Glaubwürdigkeit bedeutet.
Warum Dekarbonisierung auch ohne Umweltargument zwingend ist: Geopolitik, Rohstoffabhängigkeit und die doppelte Abhängigkeit Europas bei Net-Zero-Technologien.
Das Business-Case-Paradox: Warum nur 17% der Unternehmen einen Business Case für Nachhaltigkeit sehen – und warum das Problem nicht im Case liegt, sondern in der fehlenden Quantifizierung der Vorteile.
Der Omnibus-Irrtum: Wieso die „Simplifizierung" 90% der Unternehmen aus der Berichtspflicht entlässt, aber kaum jemand wirklich aufhört.
Warum der Druck heute vom Finanzsektor und aus der Lieferkette kommt, nicht mehr von der Politik.
„Nature trumps politics": Rasches Plädoyer für einen proaktiven, ideologiefreien Umgang mit Nachhaltigkeit – und warum familien- und stiftungsgeführte Unternehmen hier einen strukturellen Vorteil haben.
Kapitel
02:14 Die Glaubwürdigkeit der EU in der Nachhaltigkeit
06:10 Globale Perspektiven und der Brussels Effect
10:13 Nachhaltigkeit als geopolitische Notwendigkeit
14:02 Moralische vs. ökonomische Argumente für Nachhaltigkeit
16:11 Messbarkeit und der Business Case für Nachhaltigkeit
18:45 Herausforderungen der Quantifizierung von Nachhaltigkeit
20:03 Datenmanagement und Transparenz in Unternehmen
22:04 Investitionen in Nachhaltigkeitsdaten und Digitalisierung
25:09 Regulierung und Skepsis in der Unternehmenslandschaft
27:45 Simplifizierung des Green Deals und ihre Implikationen
30:58 Zukunft der Regulierung und unternehmerische Verantwortung
37:43 Erwartungen und Werte in Unternehmen
39:17 Der Einfluss des Finanzsektors auf Nachhaltigkeit
41:06 Proaktive Ansätze für den Mittelstand
43:16 Langfristiges Denken und Unternehmensstrategien
45:10 Familienunternehmen und langfristige Perspektiven
47:06 Hoffnung durch junge Generationen
Shownotes & Links
Prof. Dr. Andreas Rasche auf LinkedIn
Prof. Dr. Andreas Rasche Profil & Forschung CBS
Andreas Rasches Website
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich Forschung – Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Erwähnt in der Folge:
– Nachhaltigkeitstransformationsmonitor (Studie, März 2026)
– Anu Bradford, „The Brussels Effect" (Buch)
Seine zentrale These: Wer Nachhaltigkeit als moralisches Projekt verkauft, erzeugt genau den Pushback, den wir gerade erleben. Dabei braucht es die Moralkeule gar nicht – die ökonomischen, geopolitischen und sicherheitspolitischen Argumente sind stark genug. Nachhaltigkeit wird damit zur Frage von Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Risikomanagement. Kurz: ein Überlebensthema.
Die wichtigsten Takeaways
Vom „Brussels Effect" zum „Brussels Defect": Wie die zweite von-der-Leyen-Kommission die EU-Nachhaltigkeitsagenda seit 2024 spürbar zurückdreht – und was das für Europas Glaubwürdigkeit bedeutet.
Warum Dekarbonisierung auch ohne Umweltargument zwingend ist: Geopolitik, Rohstoffabhängigkeit und die doppelte Abhängigkeit Europas bei Net-Zero-Technologien.
Das Business-Case-Paradox: Warum nur 17% der Unternehmen einen Business Case für Nachhaltigkeit sehen – und warum das Problem nicht im Case liegt, sondern in der fehlenden Quantifizierung der Vorteile.
Der Omnibus-Irrtum: Wieso die „Simplifizierung" 90% der Unternehmen aus der Berichtspflicht entlässt, aber kaum jemand wirklich aufhört.
Warum der Druck heute vom Finanzsektor und aus der Lieferkette kommt, nicht mehr von der Politik.
„Nature trumps politics": Rasches Plädoyer für einen proaktiven, ideologiefreien Umgang mit Nachhaltigkeit – und warum familien- und stiftungsgeführte Unternehmen hier einen strukturellen Vorteil haben.
Kapitel
02:14 Die Glaubwürdigkeit der EU in der Nachhaltigkeit
06:10 Globale Perspektiven und der Brussels Effect
10:13 Nachhaltigkeit als geopolitische Notwendigkeit
14:02 Moralische vs. ökonomische Argumente für Nachhaltigkeit
16:11 Messbarkeit und der Business Case für Nachhaltigkeit
18:45 Herausforderungen der Quantifizierung von Nachhaltigkeit
20:03 Datenmanagement und Transparenz in Unternehmen
22:04 Investitionen in Nachhaltigkeitsdaten und Digitalisierung
25:09 Regulierung und Skepsis in der Unternehmenslandschaft
27:45 Simplifizierung des Green Deals und ihre Implikationen
30:58 Zukunft der Regulierung und unternehmerische Verantwortung
37:43 Erwartungen und Werte in Unternehmen
39:17 Der Einfluss des Finanzsektors auf Nachhaltigkeit
41:06 Proaktive Ansätze für den Mittelstand
43:16 Langfristiges Denken und Unternehmensstrategien
45:10 Familienunternehmen und langfristige Perspektiven
47:06 Hoffnung durch junge Generationen
Shownotes & Links
Prof. Dr. Andreas Rasche auf LinkedIn
Prof. Dr. Andreas Rasche Profil & Forschung CBS
Andreas Rasches Website
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich Forschung – Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Erwähnt in der Folge:
– Nachhaltigkeitstransformationsmonitor (Studie, März 2026)
– Anu Bradford, „The Brussels Effect" (Buch)
Mehr
15.05.2026
56 Minuten
Ist echte Nachhaltigkeit im Kapitalismus möglich, oder bleibt sie ein cleveres Marketing-Tool?
Mit dieser provokanten Frage starten Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in das Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Meuer, Associate Professor for Sustainability Strategy an der Kühne Logistics University Hamburg (KLU).
Was folgt, ist eine nüchterne, faktenbasierte Einordnung der Lage: Warum Unternehmen trotz öffentlichem Gegenwind intern weiter an Nachhaltigkeit arbeiten. Warum das Klimaproblem physikalisch real bleibt – unabhängig von politischer Debatte. Und warum die eigentliche Herausforderung heute nicht mehr fehlendes Wissen ist, sondern die Skalierung vorhandener Lösungen.
Johannes Meuer gibt Einblick in aktuelle Forschungsprojekte zu Carbon Removal (u.a. Biochar in der Landwirtschaft), erklärt warum der Job des Nachhaltigkeitsmanagers sich radikal verändert – weg von Ideologie, hin zu Daten, Regulatorik und Hybridkompetenz – und warum Silos aufzubrechen oft der wirksamste Hebel ist, den Unternehmen heute haben.
Die wichtigsten Takeaways
Green Hushing statt Rückzug: Nachhaltigkeitsbudgets sind laut aktuellen Umfragen (KPMG, EUI) nicht gesunken – Unternehmen arbeiten weiter, reden nur weniger laut darüber.
Die Physik ist nicht verhandelbar: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Golfstrom-Risiken – die wissenschaftliche Evidenz wird robuster, unabhängig von politischen Zyklen.
Von Scouting zu Skalierung: Wir haben genug Nachhaltigkeitslösungen. Die zentrale Frage ist nicht mehr: „Was gibt es?" – sondern: „Wie kriegen wir es auf die Straße?"
Biochar als Gamechanger? Eine einfache, skalierbare Carbon-Removal-Technologie aus Kompostmüll – mit Co-Benefits als Düngemittel. Konkrete Forschung, keine Theorie.
Das Jobprofil des Nachhaltigkeitsmanagers wandelt sich radikal: Weg von Ideologie und People-Management, hin zu Datenkompetenz, juristischem Wissen und Regulatorik-Verständnis.
Silos aufbrechen ist der unterschätzte Hebel: Wenn Menschen aus Produktion, HR, Sales und Verwaltung gemeinsam über Nachhaltigkeit nachdenken, entstehen Lösungen – nicht weil sie Nachhaltigkeit gelernt haben, sondern weil sie anfangen, miteinander zu sprechen.
Kapitel
01:54 – Eröffnungsthese: Nachhaltigkeit im Kapitalismus – Ideologie oder Business Case?07:02 – Green Hushing: Unternehmen arbeiten weiter, reden weniger10:54 – Was die Politik gerade (nicht) versteht – und warum die Physik nicht wartet15:08 – Ressourcenabhängigkeit, Geopolitik und globale Lieferketten19:00 – Wissenschaft trifft Praxis: Warum operative Komplexität entscheidend ist21:42 – Der Business Case für Nachhaltigkeit: Notwendig, aber nicht hinreichend24:25 – Die eigentliche Herausforderung: Skalierung vorhandener Lösungen27:14 – Wie sich das Jobprofil im Nachhaltigkeitsmanagement radikal verändert31:07 – Wo sind die Nachhaltigkeitsprojekte geblieben? Compliance vs. Innovation34:22 – Konsolidierungsphase: Von Lösungsentwicklung zur Marktdurchdringung35:27 – Carbon Removal: Was funktioniert – und was wird gehypt?36:43 – Biochar: Eine skalierbare Technologie mit echten Co-Benefits40:16 – CO₂ in Zement: Gamechanger oder Marketingkampagne?46:45 – Warum Nachhaltigkeitslösungen trotz Vorhandensein nicht skalieren50:20 – Silos aufbrechen als Kernhebel – in Unternehmen und in der Gesellschaft51:17 – Kulturwandel durch Lernen: Wenn Produktion, HR und Sales ins Gespräch kommen54:10 – Wirkung von Wissenschaft und Lehre: Was bleibt wirklich hängen?
Shownotes & Links
Kühne Logistics University
Center for Sustainable Logistics and Supply Chains
Direct Air Capture Forschungsprojekte
Kühne Climate Center
Prof. Dr. Johannes Meuer auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Prof. Dr. Johannes Meuers Forschung an der KLU
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrichs Forschung – Leuphana Universität
Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Mit dieser provokanten Frage starten Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in das Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Meuer, Associate Professor for Sustainability Strategy an der Kühne Logistics University Hamburg (KLU).
Was folgt, ist eine nüchterne, faktenbasierte Einordnung der Lage: Warum Unternehmen trotz öffentlichem Gegenwind intern weiter an Nachhaltigkeit arbeiten. Warum das Klimaproblem physikalisch real bleibt – unabhängig von politischer Debatte. Und warum die eigentliche Herausforderung heute nicht mehr fehlendes Wissen ist, sondern die Skalierung vorhandener Lösungen.
Johannes Meuer gibt Einblick in aktuelle Forschungsprojekte zu Carbon Removal (u.a. Biochar in der Landwirtschaft), erklärt warum der Job des Nachhaltigkeitsmanagers sich radikal verändert – weg von Ideologie, hin zu Daten, Regulatorik und Hybridkompetenz – und warum Silos aufzubrechen oft der wirksamste Hebel ist, den Unternehmen heute haben.
Die wichtigsten Takeaways
Green Hushing statt Rückzug: Nachhaltigkeitsbudgets sind laut aktuellen Umfragen (KPMG, EUI) nicht gesunken – Unternehmen arbeiten weiter, reden nur weniger laut darüber.
Die Physik ist nicht verhandelbar: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Golfstrom-Risiken – die wissenschaftliche Evidenz wird robuster, unabhängig von politischen Zyklen.
Von Scouting zu Skalierung: Wir haben genug Nachhaltigkeitslösungen. Die zentrale Frage ist nicht mehr: „Was gibt es?" – sondern: „Wie kriegen wir es auf die Straße?"
Biochar als Gamechanger? Eine einfache, skalierbare Carbon-Removal-Technologie aus Kompostmüll – mit Co-Benefits als Düngemittel. Konkrete Forschung, keine Theorie.
Das Jobprofil des Nachhaltigkeitsmanagers wandelt sich radikal: Weg von Ideologie und People-Management, hin zu Datenkompetenz, juristischem Wissen und Regulatorik-Verständnis.
Silos aufbrechen ist der unterschätzte Hebel: Wenn Menschen aus Produktion, HR, Sales und Verwaltung gemeinsam über Nachhaltigkeit nachdenken, entstehen Lösungen – nicht weil sie Nachhaltigkeit gelernt haben, sondern weil sie anfangen, miteinander zu sprechen.
Kapitel
01:54 – Eröffnungsthese: Nachhaltigkeit im Kapitalismus – Ideologie oder Business Case?07:02 – Green Hushing: Unternehmen arbeiten weiter, reden weniger10:54 – Was die Politik gerade (nicht) versteht – und warum die Physik nicht wartet15:08 – Ressourcenabhängigkeit, Geopolitik und globale Lieferketten19:00 – Wissenschaft trifft Praxis: Warum operative Komplexität entscheidend ist21:42 – Der Business Case für Nachhaltigkeit: Notwendig, aber nicht hinreichend24:25 – Die eigentliche Herausforderung: Skalierung vorhandener Lösungen27:14 – Wie sich das Jobprofil im Nachhaltigkeitsmanagement radikal verändert31:07 – Wo sind die Nachhaltigkeitsprojekte geblieben? Compliance vs. Innovation34:22 – Konsolidierungsphase: Von Lösungsentwicklung zur Marktdurchdringung35:27 – Carbon Removal: Was funktioniert – und was wird gehypt?36:43 – Biochar: Eine skalierbare Technologie mit echten Co-Benefits40:16 – CO₂ in Zement: Gamechanger oder Marketingkampagne?46:45 – Warum Nachhaltigkeitslösungen trotz Vorhandensein nicht skalieren50:20 – Silos aufbrechen als Kernhebel – in Unternehmen und in der Gesellschaft51:17 – Kulturwandel durch Lernen: Wenn Produktion, HR und Sales ins Gespräch kommen54:10 – Wirkung von Wissenschaft und Lehre: Was bleibt wirklich hängen?
Shownotes & Links
Kühne Logistics University
Center for Sustainable Logistics and Supply Chains
Direct Air Capture Forschungsprojekte
Kühne Climate Center
Prof. Dr. Johannes Meuer auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Prof. Dr. Johannes Meuers Forschung an der KLU
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrichs Forschung – Leuphana Universität
Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Mehr
Über diesen Podcast
Transformation, Wirtschaft, ESG, Leadership, Change, Zukunft:
Dieser Podcast spricht über die großen Veränderungsfragen unserer
Zeit. Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich (Leuphana Universität) und
Dr. Martin Bethke (Butterfly Effect Consulting) verbinden
Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Mit Gästen aus Forschung und
Wirtschaft diskutieren sie komplexe Herausforderungen, echte
Erfahrungen und umsetzbare Lösungsansätze. Für
Geschäftsführer:innen, Führungskräfte, Change Manager:innen und
alle, die Wandel verstehen und gestalten wollen.
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.