Folge 258: Eskalation im Iran – was bedeutet das für die Finanzmärkte?

Folge 258: Eskalation im Iran – was bedeutet das für die Finanzmärkte?

vor 1 Woche
17 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 1 Woche
Der Krieg im Iran sorgt für Verwerfungen an den Rohstoffmärkten. So
hat der Ölpreis mittlerweile die Marke von 100 Dollar
überschritten. Die Börsen reagieren dementsprechend nervös. Was
bedeutet diese Situation für Anlegerinnen und Anleger? Und welche
Lehren lassen sich aus Finanzmarktreaktionen auf frühere
geopolitische Schocks ziehen?  Antworten darauf gibt es in
dieser Podcast-Folge, wie immer von Karl Matthäus Schmidt,
Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der
digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Ist
Karl Matthäus Schmidt persönlich durch die Ereignisse im Iran
nervös geworden mit Blick auf seine Geldanlagen? (1:08) Wie hat
sich seit Kriegsausbruch die Wahrnehmung der Marktteilnehmer in
puncto Risiko verändert? (2:14) Welche Konsequenzen hat der
aktuelle Energiepreisschock für die Weltwirtschaft? (3:14) Wie groß
ist jetzt das Risiko einer Stagflation? (4:34) Steigende Inflation
bedingt oft Leitzinsanhebungen. Können die Notenbanken in der
aktuellen Situation überhaupt handeln? (5:50) Welche Regionen sind
von dieser Krise besonders betroffen? (7:30) Warum sind Anleihen
aktuell kein „sicherer Hafen“? (8:50) Warum erholen sich Aktien von
geopolitischen Krisen oft erstaunlich schnell? (9:56) Gibt es
Parallelen zu früheren Energiekrisen? (10:39) Sollte man in
Energiekrisen überhaupt noch in Aktien investieren? (12:01) Wie
wichtig ist gerade jetzt eine breite Diversifikation im Depot?
(13:03) Wird das empfohlene langfristige Investieren besonders auf
die Probe gestellt in geopolitischen Krisenzeiten? (13:45) Welche
Szenarien sind für die kommenden Monate an den Finanzmärkten
denkbar? (14:36) Welchen Rat hat Schmidt aktuell für junge
Neueinsteiger an der Börse? (15:33) Ist der uralte Börsen-Spruch
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ noch aktuell? (16:09) Gut zu
wissen: Rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasverbrauchs sowie
ein Drittel der globalen Düngemittelversorgung passieren
normalerweise die Straße von Hormus. Wegen des Inflationsrisikos
ist die Blockade durch den Iran derzeit die größte Anlegersorge.
Positiv: Die Weltwirtschaft ist heute weniger abhängig von fossilen
Rohstoffen als früher. Ein Konjunktureinbruch ist derzeit nicht in
Sicht. Die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft wird oft
unterschätzt. Notenbanken können gegen einen „Angebotsschock“ (z.
B. knappe Rohstoffe) spontan wenig ausrichten. Auf mittlere Sicht
können sie aber die Inflationserwartungen der Menschen dämpfen, um
eine Preisspirale zu verhindern. Asien ist wirtschaftlich am
stärksten vom Iran-Krieg betroffen, während die USA 
energetisch praktisch autark sind – sie  leiden aber dennoch
unter den gestiegenen Weltmarktpreisen für Öl und Gas. Anleihen
stehen derzeit wegen der Inflationssorgen unter Druck, bleiben aber
ein wichtiger Risikoregler. Auf Nahost-Krisen folgten historisch
fast immer schnelle Markterholungen, aktuell kann es aber noch
einmal zu Kursabschwüngen kommen, wenn die Straße von Hormus länger
blockiert bleibt. Geopolitische Krisen sind kein Anlass eine breit
streuende Anlagestrategie zu verändern. Folgenempfehlung: Folge 257
„Historische Revolution oder gefährlicher Hype – wie real ist der
KI-Boom wirklich?“   (01:08) Ist Karl Matthäus Schmidt
persönlich durch die Ereignisse im Iran nervös geworden mit Blick
auf seine Geldanlagen? (01:08) (02:14) Wie hat sich seit
Kriegsausbruch die Wahrnehmung der Marktteilnehmer in puncto Risiko
verändert? (02:14) (03:14) Welche Konsequenzen hat der aktuelle
Energiepreisschock für die Weltwirtschaft? (03:14) (04:34) Wie groß
ist jetzt das Risiko einer Stagflation? (04:34) (05:50) Steigende
Inflation bedingt oft Leitzinsanhebungen. Können die Notenbanken in
der aktuellen Situation überhaupt handeln? (05:50) (07:30) Welche
Regionen sind von dieser Krise besonders betroffen? (07:30) (08:50)
Warum sind Anleihen aktuell kein „sicherer Hafen“? (08:50) (09:56)
Warum erholen sich Aktien von geopolitischen Krisen oft erstaunlich
schnell? (09:56) (10:39) Gibt es Parallelen zu früheren
Energiekrisen? (10:39) (12:01) Sollte man in Energiekrisen
überhaupt noch in Aktien investieren? (12:01) (13:03) Wie wichtig
ist gerade jetzt eine breite Diversifikation im Depot? (13:03)
(13:45) Wird das empfohlene langfristige Investieren besonders auf
die Probe gestellt in geopolitischen Krisenzeiten? (13:45) (14:36)
Welche Szenarien sind für die kommenden Monate an den Finanzmärkten
denkbar? (14:36) (15:33) Welchen Rat hat Schmidt aktuell für junge
Neueinsteiger an der Börse? (15:33) (16:09) Ist der uralte
Börsen-Spruch „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ noch aktuell?
(16:09)
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