Beschreibung
vor 1 Woche
Darfst du als Führungskraft einen krankgemeldeten Mitarbeitenden
kontaktieren, wenn ein Projekt akut festhängt? In dieser Episode
sprechen Denise und Thomas über die Grauzone zwischen
arbeitsrechtlicher Zulässigkeit, praktischer Notwendigkeit und
menschlich sauberer Führung. Mit dabei: eine rechtliche
Einordnung von Felix Link, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei
corelegal in München.
Hauptthemen-Preview
Wann die Kontaktaufnahme zu krankgemeldeten Mitarbeitenden
rechtlich grundsätzlich möglich sein kann
Warum Verhältnismäßigkeit und gesundheitliche Zumutbarkeit
die entscheidenden Kriterien sind
Welche Unterschiede es zwischen Erkältung, längerer Krankheit
und psychischer Belastung gibt
Wie Führungskräfte Kontakt aufnehmen können, ohne Druck
auszuüben
Warum gute Vertretungs- und Übergabeprozesse verhindern, dass
alles an einer Person hängt
Featured Quote
„So ganz klar Ja oder Nein kann man hier in diesem Fall nicht
sagen, sondern es ist tatsächlich ein Graubereich.“
Weitere Zitate
[00:04:25] „Es muss einen betrieblichen Anlass geben und
zweitens muss es gesundheitlich zumutbar sein.“
[00:06:51] „Die Gesundheit steht über allem.“
[00:13:15] „Dann würde ich unter keinerlei Umständen
anrufen.“
[00:19:52] „Krank ist krank.“
[00:22:31] „Auch das ist eine Aufgabe von Führung:
Mitarbeiter da manchmal vor sich selber zu schützen.“
Inhaltsübersicht / Zeitstempel
[00:00:02] Hörerfrage: Darf ich einen kranken Mitarbeitenden
anrufen?
[00:02:14] Vorstellung von Felix Link und Einordnung der
arbeitsrechtlichen Perspektive
[00:02:59] Warum es auf diese Frage kein einfaches Ja oder
Nein gibt
[00:04:25] Die zwei zentralen Kriterien: betrieblicher Anlass
und gesundheitliche Zumutbarkeit
[00:05:13] Konkrete Einzelfallbetrachtung: Wann ein Anruf
eher vertretbar sein kann
[00:06:51] Besondere Vorsicht bei psychischen Erkrankungen
und möglicher Überlastung
[00:07:02] Fingerspitzengefühl, Eskalationsstufen und No-Gos
in der Kontaktaufnahme
[00:13:15] Burnout, Perfektionismus und die Gefahr,
problematische Muster zu verstärken
[00:15:20] Verhältnismäßigkeit im Führungsalltag: Ist es
wirklich dringend?
[00:17:35] Warum Druck, Schuldgefühle oder WhatsApp-Drohungen
ein absolutes No-Go sind
[00:18:04] Der Sinn hinter Krankschreibung: Schutz, Erholung
und schnelle Rückkehr zur vollen Leistungsfähigkeit
[00:22:14] Präsentismus: Warum krank zur Arbeit zu kommen
langfristig schaden kann
[00:22:31] Führungsaufgabe: Mitarbeitende notfalls auch vor
sich selbst schützen
Hosts
Denise Harrison – Leadership Coach, systemische Coachin,
Gründerin der People Leader Academy; Psychologie-Background und
viel Praxis aus Coaching & HR.
denise@the-people-leader.de
https://www.linkedin.com/in/denise-harrison/
https://www.instagram.com/the.people.leader/
Thomas Gericke – Leadership Coach & Management-Berater,
Gründer von Re-Thought Consulting; über 15 Jahre Erfahrung in
Führung & Organisationsentwicklung.
thomas@re-thought.de
https://www.linkedin.com/in/thomas-gericke/
https://www.instagram.com/rethoughtconsulting/
Experte zur rechtlichen Einordnung
Felix Link, Fachanwalt für Arbeits- und Gesellschaftsrecht
bei corelegal Rechtsanwälte
Kontakt
Um uns zu kontaktieren und insbesondere, um Leadership-Fragen
einzureichen, schreibe uns bitte eine E-Mail
an frage@leadership-sprechstunde.de
Themen dieser Episode
Führung, Leadership, Mitarbeiter krank anrufen, Mitarbeitende im
Krankenstand kontaktieren, Arbeitsrecht, Arbeitsunfähigkeit,
Krankschreibung, Verhältnismäßigkeit, Führungskraft,
Krankmeldung, psychische Erkrankung, Burnout, Präsentismus,
Teamkommunikation, Projektstress, Fürsorgepflicht,
Mitarbeiterführung
Musik
Wir verwenden Musik und Jingles von mobygratis
(https://mobygratis.com/) sowie aus der Apple Sound Effects
Library.
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